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Bildqualität und Latenz überzeugen

Grundsätzlich muss der als Streaming-Client verwendete Rechner in der Lage sein, das ankommende H.264-Video zu decodieren. Das funktioniert auf praktisch allen halbwegs aktuellen Grafikkarten und Prozessoren, selbst auf einem Atom-Chip. Wichtiger ist die Internetleitung, weil ansonsten die Bildqualität leidet: Im Büro mit 200 MBit/s und Gigabit-Ethernet bekommen wir 1.920 x 1.080 Pixel bei einer Bildrate von 60 fps und maximalen Details, was besser aussieht als das, was eine Playstation 4 oder eine Xbox One in Spielen wie Playerunknown's Battlegrounds abliefern. Im Vergleich zur lokal nativ gerenderten PC-Version müssen wir bei Geforce Now bewusst hinschauen, um die durch die Kompression hervorgerufenen Unterschiede zu erkennen.

  • Geforce Now (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wir spielen auf den EU-Servern. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mindestens 40 MBit/s erachten wir als sinnvoll. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia stellt jedem Spieler eine Tesla P40 zur Verfügung. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Ultra Streaming Mode reduziert die Latenz. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • CSGO in 1080p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 720p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 540p60 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • Nicht unterstützte Titel können wir dennoch spielen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dank Nvidias schneller Server ist der Download in wenigen Minuten beendet, ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... die Erstinstallation dauert daher teils länger. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grim Dawn läuft auf einem Ultrabook in 1080p60 mit maximalen Details. (Rechteinhaber: Crate Entertainment, Screenshot: Golem.de)
CSGO in 1080p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
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Auch daheim mit 100 MBit/s und 5-GHz-ac-2x2-WLAN streamt Geforce Now die ganze Zeit in 1080p60. Bei der 64-MBit/s-Leitung des Nachbarn, was über den von Nvidia empfohlenen 50 MBit/s liegt, meinen wir eine etwas höhere Kompression zu sehen, Auflösung und Bildrate aber bleiben gleich. Erst bei unter 30 MBit/s drosselt Geforce Now auf optisch akzeptables 720p60, je nach Spiel sogar auf 540p60 oder 540p30. Letzteres ist dann arg hässlich. Unsere Messungen zeigen, dass alles über 45 MBit/s zumeist in 1080p60 resultiert. Unabhängig kann die Kompreession teils zu hässlichen Artefakten führen, etwa beim Himmel in Watch Dogs 2. Das trat bei unseren Tests aber selten auf.

Mehr als 1080p60 geht per Zusatzoption, Nvidia nennt sie Ultra Streaming Mode. Dabei werden automatisch im Spiel unterschiedliche Einstellungen reduziert, damit der Titel auf dem Server mit 120 fps oder mehr gerendert und an den Client geschickt wird. Was genau Nvidia ändert, ist uns unklar und erschloss sich auf Nachfrage ebenfalls nicht. 4K mit 30 fps oder gar 4K mit 60 fps wäre laut Nvidia machbar, ist aber für die meisten Internetleitungen nicht praktikabel. Ohne HEVC wäre wohl auch die Optik bedingt durch die Kompression wenig überzeugend, zumal ein 4K-Monitor vorhanden sein sollte.

Der Ultra Streaming Mode reduziert die Latenz

Um die Latenz bei Geforce Now möglichst niedrig zu halten, werden deutsche Nutzer mit der Serverfarm in Amsterdam, Frankfurt oder London verbunden. Wie erwartet laufen unsere Spiele immer auf den Render-Clustern in Frankfurt. Der Hintergedanke des Ultra Streaming Mode und dessen höhere Framerate ist der einer niedrigeren Latenz auf Kosten der Bildqualität. Nvidias Performance-Overlay hilft, die Verzögerung für die Verbindung zum Server inklusive Decoding und Rendering zu bestimmen.

  • Geforce Now (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wir spielen auf den EU-Servern. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mindestens 40 MBit/s erachten wir als sinnvoll. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia stellt jedem Spieler eine Tesla P40 zur Verfügung. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Ultra Streaming Mode reduziert die Latenz. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • CSGO in 1080p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 720p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 540p60 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • Nicht unterstützte Titel können wir dennoch spielen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dank Nvidias schneller Server ist der Download in wenigen Minuten beendet, ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... die Erstinstallation dauert daher teils länger. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grim Dawn läuft auf einem Ultrabook in 1080p60 mit maximalen Details. (Rechteinhaber: Crate Entertainment, Screenshot: Golem.de)
Der Ultra Streaming Mode reduziert die Latenz. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

Im normalem Modus mit 1080p60 bei 200 MBit/s erreichen wir in Counter-Strike Global Offensive eine durchschnittliche Latenz von 21 ms. Dazu kommen noch lokale Verzögerungen, etwa beim Monitor, die vom jeweiligen System abhängen. Mit dem Ultra Streaming Mode konnten wir diese auf 13 ms drücken, was zumindest in CSGO deutlich spürbar war. Ungeachtet dessen halten wir die Verzögerung für zu hoch, um (ernsthaft) kompetitiv zu spielen.

Anders sieht es bei Einzelspielertiteln aus. Hier ist je nach Spiel die Latenz völlig in Ordnung und Geforce Now erweist sich als ziemlich nützlich.

 Geforce Now (Beta) im Test: Es läuft rund und streamt hübschNützlich für Singleplayer unterwegs 
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azeu 13. Feb 2018

Das ist kein Problem. Spiele von vor 30 Jahren kann man heutzutage wunderbar in...

HTowner80 11. Feb 2018

Parsec biete jetzt sogar 4K an. Aber testen kann ich es nicht, habe weder 4K-Endgeräte...

tzarchen 09. Feb 2018

Aber das ist ja nicht der Fall. Ich muss die Spiele Lizenz haben bevor ich das Spiel bei...

Rm_monday 09. Feb 2018

Ich verstehe, danke

Lemo 09. Feb 2018

Es geht nicht drum wer was dafür kann, sondern wer sich mit den Beschwerden rumschlagen...


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