Geforce MX550: Nvidia soll Ampere-Billig-GPU planen

Mit der Geforce MX550 dürfte Nvidia bald ein Ampere-Modell für Laptops vorstellen, das gegen Intel-dedizierte Notebook-Grafik gestellt wird.

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Ein Geforce-Laptop mit RTX-Karte im Hintergrund
Ein Geforce-Laptop mit RTX-Karte im Hintergrund (Bild: Nvidia)

Im oberen Preisbereich ist es die Geforce RTX 3070, die in den meisten Laptops steckt - im unteren bisherigen die Geforce MX450. Genau dieses Modell soll in Bälde einen Nachfolger erhalten, wenig überraschend Geforce MX550 genannt. Deren technische Daten zeigt ein Geekbench-Eintrag, den IT Home gefunden hat.

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Konkret steckt die Grafikeinheit in einem Lenovo-Notebook, das mit einem Alder Lake P ausgerüstet ist. Intels Hybridchip alias Core i7-1260P weist zwar eine Xe-iGPU auf, die Geforce MX550 dürfte jedoch leistungsstärker sein. Vermutlich kommt der GA107-Chip zum Einsatz, den Nvidia auch bei der Geforce RTX 3050 (Ti) verwendet.

Mit 16 Shader-Multiprozessoren (SMs) entspricht die ALU-Menge von 2.048 sogar denen der Geforce RTX 3050, mit 1.500 MHz statt 1.740 MHz taktet die Geforce MX550 aber niedriger. Vor allem aber hat sie 2 GByte statt 4 GByte Videospeicher und sehr wahrscheinlich ist das Interface von 128 Bit auf 64 Bit halbiert, überdies erwarten wir ein Power-Target von 15 bis 25 Watt und damit deutlich unter den minimal 35 Watt der Geforce RTX 3050.

Nvidia positioniert sich gegen Intel

Verglichen mit der Geforce MX450 legt die Geforce MX550 im Geekbench bei der OpenCL-Performance nur 15 Prozent zu, was angesichts der Rohdaten jedoch grob hinkommt. Ohnehin soll die Billig-Geforce keine Konkurrenz zu größeren Modellen sein, sondern Intels Arc Alchemist DG2-128 in Schach halten.

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In den vergangenen Jahren hatte Nvidia hier mangels Radeon-Chips von AMD freie Fahrt, die Arc-GPU aber könnte mit Blick auf die Marktanteile gefährlich werden. Wie schnell die DG2-128 ist, bleibt vorerst allerdings noch offen. Beide Grafikeinheiten könnten im Januar 2022 vorgestellt werden, dann findet in Las Vegas die CES statt, die größte Elektronikmesse der Welt.

Für Intel ist es die erste dedizierte GPU seit der 1998 gefloppten i740 (Auburn); das DG1-Testvehikel als Vorläufer von DG2 einmal außen vor gelassen.

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