Abo
  • Services:
Anzeige
Geforce GTX Titan X
Geforce GTX Titan X (Bild: Nvidia)

Geforce GTX Titan X: Nvidias schnellste Grafikkarte kostet erneut 1.000 US-Dollar

Geforce GTX Titan X
Geforce GTX Titan X (Bild: Nvidia)

Extremer Preis, extreme Leistung: Die neu vorgestellte Geforce GTX Titan X ist die aktuell flotteste Grafikkarte mit einem Chip. Der GM200 ist der bisher größte je gebaute Grafikprozessor, allerdings wird die GPU von Nvidia unnötig ausgebremst.

Anzeige

Nvidia hat die Geforce GTX Titan X vorgestellt, die neue schnellste Grafikkarte mit einem Grafikchip. Das vor rund zwei Wochen auf der Games Developer Conference 2015 angekündigte Modell basiert auf dem GM200-Chip mit Maxwell-Architektur. Verglichen mit dem GM204 in der Geforce GTX 980/970 hat Nvidia technisch nichts geändert, sondern einzig den Chip breiter gemacht.

Der GM200 misst 601 mm² und wird wie alle anderen Maxwell-Chips im 28-nm-High-Performance-Verfahren bei TSMC produziert. Insgesamt stecken rund acht Milliarden Transistoren im GM200, die Nvidia für 50 Prozent mehr Ausführungseinheiten nutzt als beim GM204: Statt 2.048 rechnen 3.072 Shader-ALUs im Chip, die Anzahl der Textureinheiten steigt von 128 auf 192. Da Nvidia das Speicherinterface von 256 auf 384 Bit verbreitert hat, stehen 96 Raster-Endstufen und ein 3 MByte großer Cache bereit - unbeschnitten.

Insgesamt verbaut Nvidia 12 GByte Videospeicher in Form von 24 GDDR5-Speicherchips. Der Takt beträgt 3.506 MHz, die Datentransfer-Rate liegt somit 50 Prozent über der einer Geforce GTX 980. Von der hat die Geforce GTX Titan X auch ihre Double-Precision-Leistung geerbt, welche sich auf nur 1/32 der Single-Precision-Leistung beläuft; hier bietet AMD deutlich mehr für's Geld.

Die Videoeinheit (NVENC) des GM200 kann H.265-Material nur encodieren, nicht aber decodieren - hier müssen die Shader ran. Nvidia zufolge unterstützt die Geforce GTX Titan X das Feature Level 12.1 von Direct3D 12, ist also voll kompatibel zur kommenden 3D-Schnittstelle von Windows 10. Dies gilt laut Nvidia auch für den technisch identischen GM204-Chip.

Mit einem Basistakt von 1.002 MHz und einem mittleren Boost von 1.075 MHz taktet die Geforce GTX Titan X etwas langsamer als die Geforce GTX 980 (1.126/1.216 MHz). Da Nvidia das Topmodell trotz Vapor-Chamber-Kühler auf eine Leistungsaufnahme von 250 Watt und eine maximale Temperatur von 83 Grad Celsius begrenzt, ist die Geforce GTX Titan X je nach Spiel und Einstellung etwa 30 bis 45 Prozent schneller als die Geforce GTX 980.

Keine andere Grafikkarte mit einem Chip ist schneller, erst AMDs Radeon R9 390X dürfte eine ähnliche Leistung abliefern. Bis dahin rechtfertigt die Geforce GTX Titan X ihren Listenpreis von 999 US-Dollar, so wie die Titan Black.

Nachtrag vom 18. März 2015, 16:42 Uhr

Nvidia hat den Euro-Preis für die Geforce GTX Titan X bekannt gegeben, dieser beträgt 1.026 Euro vor Steuern. In Deutschland kostet die Grafikkarte somit 1.150 Euro, in anderen Ländern sind es bis zu 1.270 Euro.


eye home zur Startseite
das_mav 22. Mär 2015

Steht auch genau so im Artikel.....

das_mav 22. Mär 2015

Vor allem für die, die gern wie o2 arbeiten: Nämlich mit drastisch reduzierter...

Bill S. Preston 18. Mär 2015

;-)) Sowas würde NVIDIA doch niemals machen. Ein GTX970 Besitzer https://www.golem.de...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn
  2. Bechtle Clouds GmbH, Frankfurt am Main
  3. Host Europe GmbH, Hürth
  4. über Duerenhoff GmbH, Raum Braunschweig


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 10,99€
  2. 197,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphones

    Huawei installiert ungefragt Zusatz-App

  2. Android 8.0

    Oreo-Update für Oneplus Three und 3T ist da

  3. Musikstreaming

    Amazon Music für Android unterstützt Google Cast

  4. Staingate

    Austauschprogramm für fleckige Macbooks wird verlängert

  5. Digitale Infrastruktur

    Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

  6. Elektroauto

    VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

  7. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  8. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  9. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  10. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
iPhone X im Test: Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
iPhone X im Test
Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
  1. Homebutton ade 2018 sollen nur noch rahmenlose iPhones erscheinen
  2. Apple-Smartphone iPhone X knackt und summt - manchmal
  3. iPhone X Sicherheitsunternehmen will Face ID ausgetrickst haben

Smartphone-Speicherkapazität: Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
Smartphone-Speicherkapazität
Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
  1. iPhone Apple soll auf Qualcomm-Modems verzichten
  2. iPhone iOS 11 bekommt Schutz gegen unerwünschte Memory-Dumps
  3. Handy am Steuer Gericht bestätigt Apples Unschuld an tödlichem Autounfall

Rubberdome-Tastaturen im Test: Das Gummi ist nicht dein Feind
Rubberdome-Tastaturen im Test
Das Gummi ist nicht dein Feind
  1. Surbook Mini Chuwi mischt Netbook mit dem Surface Pro
  2. Asus Rog GL503 und GL703 Auf 15 und 17 Zoll für vergleichsweise wenig Geld spielen
  3. Xbox One Spielentwickler sollen über Maus und Tastatur entscheiden

  1. Re: Witzig. Wieder ein E-Auto bericht von Leuten...

    Geistesgegenwart | 16:57

  2. Re: Frontantrieb...

    Azzuro | 16:57

  3. Re: Installiert LineageOS...

    Lasse Bierstrom | 16:53

  4. Re: Ladeleistung

    M.P. | 16:52

  5. Re: Der Akku wird zu schnell geladen

    Sharra | 16:49


  1. 11:55

  2. 11:21

  3. 10:43

  4. 17:14

  5. 13:36

  6. 12:22

  7. 10:48

  8. 09:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel