Geforce GTX 960M: Nvidias neue Mobile-Grafik ist eine schnellere GTX 860M

Nvidia hat die Geforce GTX 960M, GTX 950M, 940M, 930M und 920M vorgestellt. Die neuen Mobile-Chips für Notebooks ergänzen das Portfolio nach unten, da bisher nur die Geforce GTX 965M sowie die beiden Topmodelle Geforce GTX 970M und 980M verfügbar waren.
Die Geforce GTX 960M basiert auf dem Maxwell-Chip GM107, sie verfügt über 640 Shader-Einheiten und ein 128 Bit breites Speicherinterface. Damit entspricht sie der älteren Geforce GTX 860M und der Desktop-Karte Geforce GTX 750 Ti. Verglichen mit der Geforce GTX 860M ist die Geforce GTX 960M minimal flotter, da Nvidia den GPU- sowie Boost-Takt von 1.029 und 1.097 MHz auf 1.097 und 1.202 MHz angehoben hat.
Das kleinere Modell Geforce GTX 950M hingegen stellt eine minimal langsamere Geforce GTX 860M dar; der GPU-Takt beträgt 914 statt 1.029 MHz. Vorsicht: Nvidia erlaubt es den Partnern, die Gefore GTX 950M auch mit sehr lahmen DDR3- statt GDDR5-Speicher zu bestücken. Das verringert die Spieleleistung drastisch. Aktuelle Spiele in 1080p laufen zumindest auf den GDDR5-Modellen rund, wie unser Test des Alienware Alpha zeigt.
Deutlich beschnitten sind die Geforce 940M und Geforce 930M, beide ohne GTX im Namen: Beide nutzen ebenfalls Maxwell-Technik, jedoch den GM108-Chip. Der bietet obendrein nur ein schmales 64-Bit-Speicher-Interface und bindet einzig DDR3-Speicher an. Zur Anzahl der Shader-Einheiten hat sich Nvidia nicht geäußert, wir gehen von 384 und 256 aus. Die Geforce 920M dürfte der Geforce 825M entsprechen, also Kepler-Technik.
Erste Geräte mit den neuen Geforce-Modellen kommen von Acer, Asus, Alienware, Clevo, Gigabyte, HP, Lenovo, MSI, Razer und Schenker.



