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Geforce GTX 950 im Referenzdesign
Geforce GTX 950 im Referenzdesign (Bild: Nvidia)

Geforce GTX 950: Nvidia optimiert neue Grafikkarte auf niedrige Moba-Latenz

Geforce GTX 950 im Referenzdesign
Geforce GTX 950 im Referenzdesign (Bild: Nvidia)

Topaktuelle DX12-Technik für Moba-Spieler: Nvidias Geforce GTX 950 soll die ideale Grafikkarte für Titel wie Dota 2 sein. Die angepriesenen Latenzoptimierungen aber sind eine uralte Idee neu verpackt.

Nvidia hat die Geforce GTX 950 vorgestellt. Die neue Grafikkarte ist das bisher kleinste Modell mit der aktuellen Maxwell-v2-Architektur, sie unterstützt die DirectX-12-Schnittstelle und verfügt über die neueste Videoeinheit zur Wiedergabe von H.265-codierten 4K-Filmen. Laut Nvidia richtet sich die Geforce GTX 950 vor allem an Spieler von sogenannten Moba-Titeln (Multiplayer Online Battle Arena) wie Dota 2 oder League of Legends, für die der Hersteller Latenzoptimierungen im Geforce-Experience-Programm vornimmt.

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Die technische Basis der Geforce GTX 950 bildet der GM206-Chip, wie er auch in der Geforce GTX 960 eingesetzt wird. Das Speicherinterface ist wie gehabt 128 Bit breit und an 32 Raster-Endstufen angeschlossen, die 2 oder 4 GByte GDDR5-Videospeicher aber takten mit 3,3 statt 3,5 GHz ein bisschen niedriger. Die Anzahl der Shader-Einheiten allerdings hat Nvidia von 1.024 auf 768 reduziert, der Chiptakt sinkt von 1.126 auf 1.024 MHz - der Boost hingegen ist kurioserweise höher verglichen mit der Geforce GTX 960.

Der GM206-Chip unterstützt das D3D Feature Level 12_1 und decodiert sowie encodiert H.265-Material, zudem können über einen Displayport per HDCP 2.2 geschützte Inhalte wie gestreamte 4K-Filme abgespielt werden. Der HDMI-2.0-Anschluss unterstützt den Schutz nicht.

Zwar gibt es ein Referenzdesign der neuen Geforce GTX 950, Nvidia aber überlässt es seinen Partnern, die Platinen samt Kühllösungen zu bauen und die Taktraten (in einem gewissen Rahmen) festzulegen. Das erschwert eine genaue Leistungseinordung, im Mittel aber ist die Geforce GTX 950 etwa grob so flott wie AMDs günstigere Radeon R7 370. Für Aufrüster interessant: Nvidias neue Karte liefert doppelt so viele Bilder pro Sekunde wie die einst sehr populäre Geforce GTX 460, ein Mittelklasse-Modell aus dem Jahr 2010. Die Leistung der Geforce GTX 950 reicht, um aktuelle Titel in 1080p mit hohen bis maximalen Details ohne Multisampling-Kantenglättung flüssig zu spielen.

Klasse sind die von Nvidia in Geforce Experience integrierten Neuerungen: Toll finden wir die Option, das Spielgeschehen ohne Leistungsverlust auf Twitch zu streamen oder Videos in 4K mit 60 Hz aufzunehmen. Gut ist zudem die Idee, ein kooperatives Spiel über das Internet zu einem Freund zu streamen und gemeinsam zu zocken. Dabei reicht es, wenn einer von beiden den Titel besitzt, der andere spielt ihn exklusiv im Chrome-Browser.

Für die Spiele Dota 2, Heroes of the Storm und League of Legends hat sich Nvidias Marketing etwas Besonderes einfallen lassen und aktiviert automatisch eine Latenzoptimierung. Konkret reduziert der Hersteller das Pre-Render-Limit von drei auf ein Frame. Die Option steckt seit weit über einem Jahrzehnt im Geforce-Treiber und bestimmt, wie viele Bilder die CPU für die Grafikkarte vorbereiten darf. Je weniger, desto geringer ist die Eingabelatenz. Das klappt aber per Control-Panel-Einstellung für jedes andere Geforce-Modell und Spiel auch. Nachteil: Die Leistung kann sinken, wenn die CPU limitiert.

Nvidia verkauft die Geforce GTX 950 für 180 Euro, was verglichen mit der ähnlich schnellen Radeon R7 370 etwas zu teuer ist.


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nille02 21. Aug 2015

Da nehmen sie sich wohl nicht viel, verglichen zu CB. Dort ist man auch "gefühlt" eher...

exxo 21. Aug 2015

Die x50 Karten waren bisher die Holzklasse und haben eigentlich immer so um die 140...

Dwalinn 21. Aug 2015

Ich glaube nicht das die 740er reicht... aber der UVP ist mit 180 EUR echt zu hoch...

ms (Golem.de) 21. Aug 2015

Ja, ein Spiel ... früher Code und frühe Treiber und buggy. https://www.golem.de/news...

ms (Golem.de) 21. Aug 2015

Das muss man NV lassen, geniales Marketing. Eine Funktion ausbuddeln, die es seit der...



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