Abo
  • IT-Karriere:

Geforce GTX-690: Nvidias Dual-GPU-Karte mit Metallkühler für 999 US-Dollar

Auf einer Veranstaltung in Schanghai hat Nvidia die GTX-690 mit zwei Kepler-GPUs vorgestellt. Sie soll in wenigen Tagen verkauft werden, noch vor AMDs Radeon HD 7990. Eine Leistungsaufnahme über 300 Watt ist durch die Bestückung technisch möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Platine der GTX-690 mit zwei GPUs
Die Platine der GTX-690 mit zwei GPUs (Bild: Nvidia)

Den von Nvidia veröffentlichten Bildern zufolge ist die GTX-690 wie schon die GTX-590 und Radeon HD 6990 mit zwei achtpoligen PCIe-Stromverbindern bestückt. Darüber kann sie je 150 Watt aufnehmen und über den Slot weitere 75 Watt - falls sich Nvidia diesmal an die Spezifikationen hält. Beide Hersteller von High-End-Grafikkarten hatten die genannten Werte mit ihren letzten Dual-GPU-Modellen überschritten.

Stellenmarkt
  1. ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden
  2. Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn

Das muss im Falle der GTX-690 aber nicht wieder passieren, denn die TDP bezifferte Jen-Hsun Huang mit 300 Watt. Der Nvidia-Chef stellte die Grafikkarte im Rahmen einer langen Rede über die Entwicklung des PC-Spielens vor.

Die Gestaltung des Kühlers lässt aber vermuten, dass die Grafikkarte sehr viel mehr elektrische Energie in Wärme umsetzen kann. Der Kühler ist durch transparente Kunststoffabdeckungen gekapselt, trotzdem liegen große Flächen der Metallteile wie bei der GTX-480 offen. Das heizt das Innere eines PCs auf, wozu auch der kleine Luftauslass an der Slotblende beiträgt. Drei DVI-Ports und ein Displayport nehmen dort viel Platz weg. Dennoch soll laut Nvidia ein Großteil der Wärme der vorderen GPU dort abgeführt werden. Wie auch die GTX-680 kann die neue Karte vier Monitore gleichzeitig ansteuern, drei davon mit einer 3D-Anwendung wie einem Spiel.

  • Die GTX-690 mit offenen Metallkühlern (Bilder: Nvidia)
  • Die Platine der GTX-690 mit zwei GPUs
  • Die Kühlkörper sind getrennt.
  • Rückseite der Platine
  • Der Axiallüfter sitzt in der Mitte in einem schwarzen Magnesiumrahmen.
  • Ein PCIe-3.0-Switch von PLX (Mitte links) verbindet beide GPUs.
  • Schmaler Luftauslass wegen drei DVI-Ports
Die GTX-690 mit offenen Metallkühlern (Bilder: Nvidia)

Gekühlt wird die GTX-690 über einen zentralen Lüfter, der auf getrennten Kühlkörpern für jede GPU arbeitet. Er soll zwar bis zu 3.000 U/min erreichen, aber trotzdem leise sein. Dazu ist er in einem Magnesiumrahmen aufgehängt, der mit dem Rest des Kühlsystems offenbar verschraubt ist. Wie viel Lärm das in der Praxis erzeugt, müssen erst unabhängige Tests zeigen. Eine Angabe zur Lautstärke machte Nvidia noch nicht.

Den Takt der GPUs musste das Unternehmen leicht senken. Beide voll ausgebaute Kepler-GPUs (GK104, 1.536 Rechenwerke) laufen mit 915 MHz, bei der GTX-680 sind es 1.006 MHz. Jeder Grafikprozessor hat Zugriff auf 2 GByte GDDR5-Speicher. Zwei der GTX-690 lassen sich per SLI koppeln.

Bereits ab dem 7. Mai soll die Grafikkarte "in begrenzten Stückzahlen", so Nvidia, zum Verkauf bereitstehen. Eine Preisangabe gibt es bisher nur in US-Dollar, sie beläuft sich auf 999 US-Dollar. Wenn Nvidia diesen Termin halten kann, kommt es AMD zuvor, das seine Dual-GPU-Karte Radeon HD 7990 ebenfalls im Mai auf den Markt bringen will, aber noch keinen Termin genannt hat.

Mit der Vorstellung der GTX-690 klärt sich auch, was Nvidia mit seiner letzten Ankündigung mittels eines manipulierten Bildes gemeint hat. Das beschnittene Foto zeigt einen Ausschnitt des Kühlers der hinteren GPU.

Nachtrag vom 30. April 2012, 16:35 Uhr

Wie Nvidia nach Erscheinen dieser Meldung mitteilte, ist die Oberseite des Kühlers der GTX-690 durch zwei transparente Abdeckungen verschlossen. Die Wärme der vorderen GPU soll so größtenteils durch das Slotblech abgeführt werden. Die entsprechende Passage im Text wurde geändert.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 124,90€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Elektrotacker für 67,99€, Akku Stichsäge für 95,99€, Akku Schlagbohrschrauber für...
  3. (Gutscheincode MSPC50) Alternate.de
  4. (u. a. Seagate Backup Plus Hub 8 TB für 149,00€, Toshiba 240-GB-SSD für 29,00€, Sandisk...

iLoveApple 03. Mai 2012

Naja ich dachte nur, weil das entweder ne verdammt neue Karte für nen 286er ist oder Du...

Fotobar 02. Mai 2012

Dann sage ich es mal so: Die höchsten settings die ingame möglich sind ;) Aber man kann...

KleinerWolf 02. Mai 2012

ich muss heute Abend noch mal bei dem Nvidia Treiber schauen.

0xDEADC0DE 02. Mai 2012

Man kann sie aus anderen Stoffen bauen die besser geeignet wären, dazu braucht man nicht...

potbot 02. Mai 2012

lass ihn doch


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  2. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  3. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /