Geforce GTX 560 SE: Nvidia erweitert Grafikkarten-Mittelklasse

Nvidias neuer Geforce GTX 560 SE ist der günstigste, aber auch der bisher schwächste Mittelklasse-Grafikchip mit Fermi-Architektur. Er unterstützt zwar Fermi-typisch DirectX11-Grafikeffekte und GDDR5-Speicher, verfügt aber nur über 288 Cuda-Cores. Die GTX 560 TI bietet im Vergleich 384 Rechenwerke und die GTX 560 kommt auf 336.
Außerdem bleibt dem 560 SE nur eine 192-Bit-Speicheranbindung, die anderen beiden Modelle bieten hier 256 Bit. Der GPU-Takt des 560 SE liegt - zumindest bei einer von Zotac angekündigten Grafikkarte(öffnet im neuen Fenster) - bei rund 750 MHz, während es beim 560/560 TI über 800 MHz sind.
Der Shadertakt von 1.492 MHz liegt ebenfalls niedriger, deutlich unter den fast 1.700 MHz der anderen Mittelklasse-Fermis. Auch der Speichertakt liegt bei knapp unter statt über 1 GHz.
Eine 560-SE-Grafikkarte von Gainward(öffnet im neuen Fenster) bringt es auf ähnliche, aber etwas niedrigere Werte: 736 MHz GPU-, 1.472 MHz Shadertakt, der 1 GByte große GDDR5-Speicher taktet mit 957 MHz.
Die Grafikkarten mit Geforce GTX 560 SE kommen in Kürze in den Handel, für Preise von unter 130 Euro. Sie sind jeweils für die PCI-Express-Schnittstelle gedacht und werden von Windows 7(öffnet im neuen Fenster) , Vista und XP ab Nvidias WHQL-zertifiziertem Treiber Geforce 296.10 unterstützt.



