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Geforce GTX 1660 Super im Test: Nvidias 250-Euro-Grafikkarte macht es AMD schwer

Mit der GTX 1660 Super bringt Nvidia eine Turing-basierte Grafikkarte, um AMDs Radeon RX 5500 zuvorzukommen. Dank GDDR6-Speicher stimmt die Performance der Geforce, denn der taktet obskur hoch.

Ein Test von veröffentlicht am
Geforce GTX 1660 Super als Twin Fan von Zotac
Geforce GTX 1660 Super als Twin Fan von Zotac (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Für Nvidia war 2019 bisher nur bedingt ein Superjahr: Umsatz und Gewinn fielen im Vergleich zum Vorjahr niedriger aus, vor allem die Gaming-Sparte brach massiv ein. Um die Verkäufe der Geforce RTX anzukurbeln und den Marktanteilvorsprung zu AMD zu halten, veröffentlichte Nvidia daher Super-Varianten der Geforce RTX 2080, der Geforce RTX 2070 und der Geforce RTX 2060.

Inhalt:
  1. Geforce GTX 1660 Super im Test: Nvidias 250-Euro-Grafikkarte macht es AMD schwer
  2. Treiber, Benchmarks, Leistungsaufnahme
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Im Hinblick auf die in den nächsten Wochen erscheinende Radeon RX 5500 (XT) gilt die Super-Aufwertung auch für die GTX-Karten: Den Anfang macht die Geforce GTX 1660 Super, ab Ende November 2019 folgt die günstigere Geforce GTX 1650 Super. Wir testen heute die Geforce GTX 1660 Super für 250 Euro, die kurioserweise schnelleren Videospeicher nutzt als die nominell bessere Geforce GTX 1660 Ti.

  • Auf Seite #1 sprechen wir über die Spezifikationen der GTX 1660 Super
  • Auf Seite #2 zeigen wir die Benchmarks und die Leistungsaufnahme der Karte
  • Auf Seite #3 nennen wir den Preis und ziehen ein Fazit zur GTX 1660 Super

Die technische Basis der Geforce GTX 1660 (Test), der Geforce GTX 1660 Super und der Geforce GTX 1660 Ti (Test) bildet dabei immer der gleiche Grafikchip: Der sogenannte TU116 ist eine Turing-GPU wie bei den Geforce RTX, allerdings fehlen die namengebenden RT-Cores zur Raytracing-Beschleunigung (genauer die Schnittpunktprüfung) und die Tensor-Cores für die DLSS genannte Kantenglättung. Weitere Änderungen verglichen mit bisherigen Pascal-basierten GPUs wie dem GP106 der sehr weit verbreiteten Geforce GTX 1060 sind deutlich größere und schnellere L1-/L2-Caches sowie dedizierte INT32- parallel zu den FP32-Kernen.

GTX 1660 TiGTX 1660 SuperGTX 1660GTX 1650 SuperGTX 1650
GPUTU116-400-A1TU116TU116-300-A1TU116TU117-300-A1
ALUs1.5361.4081.4081.280896
TMUs9688888056
Basis/Boost1.500/1.770 MHz1.530/1.785 MHz1.530/1.785 MHz1.530/1.725 MHz 1.485/1.665 MHz
Speicher6 GByte GDDR66 GByte GDDR66 GByte GDDR54 GByte GDDR64 GByte GDDR5
Interface192 Bit @ 6 GHz192 Bit @ 7 GHz192 Bit @ 4 GHz128 Bit @ 6 GHz128 Bit @ 4 GHz
ROPs4848483232
Board Power120 Watt125 Watt120 Watt100 Watt75 Watt
Stromstecker8P8P8P6Pkeiner
Spezifikationen der Geforce GTX 16xx
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Um die Geforce GTX 1660 Ti von der Geforce GTX 1660 abzusetzen, schaltet Nvidia zwar nur 1.408 der 1.536 Shader-Einheiten frei. Der Videospeicher aber taktet am jeweils 192 Bit breiten Interface drastisch höher: Die Geforce GTX 1660 nutzt GDDR5 mit 4 GBit/s, die Geforce GTX 1660 Ti hingegen GDDR6 mit 6 GBit/s für satte 50 Prozent mehr Datentransferrate. Die Geforce GTX 1660 Super beschreitet nun allerdings keinen Mittelweg, sondern weist abweichende Spezifikationen auf.

Sie nutzt 1.402 ALUs wie die Geforce GTX 1660, kombiniert diese jedoch mit GDDR6-Videospeicher wie bei der Geforce GTX 1660 Ti. Statt aber mit - sagen wir mal - 5 GBit/s anzutreten, wurde die Geforce GTX 1660 Super von Nvidia mit 7 GBit/s flottem Speicher ausgestattet. Die Karte hat also weniger Rechenleistung als die Geforce GTX 1660 Ti, aber fast 17 Prozent mehr Bandbreite. Der Vorteil für Nvidias Partner ist, dass für die Geforce GTX 1660 Super und die Geforce GTX 1660 Ti die gleichen Platinen verwendet werden können.

Wie stark sich die höhere Bandbreite bemerkbar macht, hängt vom jeweiligen Spiel, der Engine, deren Implementierung und schlussendlich der verwendeten Szene sowie den Grafikeinstellungen ab. Zwischen der Geforce GTX 1660 und der Geforce GTX 1660 Ti lagen bisher rund 16 Prozent, wobei der Vorsprung des Ti-Modells mit steigender Auflösung zunimmt. Auf die Geforce GTX 1660 Super umgelegt, sorgt dies für interessante Resultate.

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Treiber, Benchmarks, Leistungsaufnahme 
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cpt.dirk 09. Nov 2019 / Themenstart

Es war glaube ich eine GeForce 4. Seitdem nur ATI/AMD. Das hat sich durch eine lange...

Mimimimimi 08. Nov 2019 / Themenstart

IPC interessiert nicht, wichtig ist Perf/Watt. Dort ist Turing immer noch vorne, trotz...

notnagel 07. Nov 2019 / Themenstart

Ähm, euren eigenen Tests zufolge liegt die 5700 (ohne X) mit der 2060 Super sowohl bei...

Mimimimimi 06. Nov 2019 / Themenstart

Vorgeführt den Kollegen :-P

Copper 31. Okt 2019 / Themenstart

Gerade wenn man nicht recherchiert, sollte man Begriffe wie obskur in Zusammenhang mit...

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