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Geforce GTX 1050 Ti
Geforce GTX 1050 Ti (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Geforce GTX 1050 Ti im Test: Die quasi perfekte Mittelklasse-Grafikkarte

Geforce GTX 1050 Ti
Geforce GTX 1050 Ti (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nvidia hat mit seinem neuen Pixelbeschleuniger alles richtig gemacht. Mehr als genügend Geschwindigkeit für 1080p-Gaming, eine Leistungsaufnahme von nur 60 Watt und Funktionen für Let's Player. Einzig der Preis könnte etwas niedriger ausfallen.
Ein Test von Marc Sauter

Ein Blick ins Konsolenlager zeigt: Eine Playstation 4 Slim kostet 300 Euro, Gleiches gilt für eine Xbox One S. Wer in etwa die gleiche Grafikqualität bei höherer Bildrate am PC möchte, für den hatte Nvidia bisher einzig Grafikkarten zu Preisen von knapp 300 Euro aufwärts oder veraltete Modelle im Angebot. Das hat sich vor wenigen Tagen mit der Geforce GTX 1050 Ti geändert: Sie ist mit 150 Euro der zweitgünstigste Pixelbeschleuniger mit aktueller Pascal-Architektur, einzig die Variante ohne Ti-Suffix kostet weniger.

  • MSI Geforce GTX 1050 Ti (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platine ist einseitig bestückt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • DVI, HDMI und DP (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein 6-Pin-Anschluss fehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Karte misst 177 mm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ohne Kühler (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • GP107-Grafikchip (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Lötstelle für einen 6-Pol-Anschluss ist vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der GDDR5-Speicher stammt von Samsung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Aluminiumkühler fällt sehr simpel aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Takt und Temperatur nach 20 min 3D-Last (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ark Survival Evolved, 1080p, Medium, FXAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Battlefield 1, 1080p, High, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Doom, 1080p, High, TSSAA 8Tx (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Fallout 4, 1080p, Ultra, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Far Cry Primal, 1080p, Very High, SMAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Gears of War 4, 1080p, High, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • GTA 5, 1080p, Very High, 2x MSAA, Adv Settings On (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Rise of the Tomb Raider, 1080p, High, SMAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Skyrim Special Edition, 1080p, Ultra, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Witcher 3, 1080p, High (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
MSI Geforce GTX 1050 Ti (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Basis der Geforce GTX 1050 Ti ist der GP107-Chip. Der wird anders als die GPUs der größeren Pascal-Modelle nicht bei der TSMC im 16FF+-Prozess gefertigt, sondern von Samsung im 14LPP-Verfahren. Das verwendet auch AMD für seine Polaris-Grafikkarten wie die Radeon RX 460 und Radeon RX 470. Der GP107-Chip misst 132 mm² und weist 3,3 Milliarden Transistoren auf. Er besteht aus zwei Graphics Processing Clustern (GPCs), von denen jeder drei Streaming Multi Processors mit je 128 Shader- und 8 Texturier-Einheiten umfasst.

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Das macht folgerichtig insgesamt 768 ALUs und 48 TMUs, die laut Nvidias Referenzvorgabe mit mindestens 1.290 MHz takten. Daten erhalten die Rechenwerke über einen 128 Bit breiten Speicherbus, jeder der vier 32-Bit-Controller ist an 8, sprich zusammen 32 Raster-Endstufen (ROP) gekoppelt. Zum L2-Cache hat sich Nvidia nicht geäußert, der fasst allerdings 1 MByte an Daten. Die Geforce GTX 1050 Ti ist immer mit 4 GByte GDDR5-Videospeicher ausgestattet, der 7 Gbps erreicht - also 3,5 GHz.

Uns liegt als Testmuster die Geforce GTX 1050 Ti 4G OC von MSI vor: Sie misst 177 mm und kommt ohne zusätzlichen 6-Pol-Stromanschluss aus, wenngleich die Platine entsprechend vorbereitet wurde. Der Kühler ist eine simple Aluminiumkonstruktion mit einem 80-mm-Lüfter, der Chip wurde in Wärmeleitpaste ertränkt. MSI hat die Karte auf einen Chiptakt von 1.342 MHz eingestellt, die Speicherfrequenz bleibt unangetastet. Wir erreichen im Betrieb einen durchschnittlichen Boost von 1.660 MHz bei 60 Grad Celsius, die Geforce agiert dabei sehr leise. Im Leerlauf schaltet sich der Lüfter nicht ab.

  • MSI Geforce GTX 1050 Ti (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platine ist einseitig bestückt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • DVI, HDMI und DP (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein 6-Pin-Anschluss fehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Karte misst 177 mm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ohne Kühler (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • GP107-Grafikchip (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Lötstelle für einen 6-Pol-Anschluss ist vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der GDDR5-Speicher stammt von Samsung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Aluminiumkühler fällt sehr simpel aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Takt und Temperatur nach 20 min 3D-Last (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ark Survival Evolved, 1080p, Medium, FXAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Battlefield 1, 1080p, High, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Doom, 1080p, High, TSSAA 8Tx (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Fallout 4, 1080p, Ultra, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Far Cry Primal, 1080p, Very High, SMAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Gears of War 4, 1080p, High, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • GTA 5, 1080p, Very High, 2x MSAA, Adv Settings On (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Rise of the Tomb Raider, 1080p, High, SMAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Skyrim Special Edition, 1080p, Ultra, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Witcher 3, 1080p, High (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Ohne Kühler (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wie alle Pascal-Karten ist auch die Geforce GTX 1050 Ti äußerst sparsam - wir messen 5,3 Watt auf dem Desktop. Muss sie ein Youtube-Video in 4K-UHD mit VP9-Codec beschleunigen, beträgt die Leistungsaufnahme ein bisschen über 9 Watt. Unter Last (Doom, 1080p, Ultra) genehmigt sich die Grafikkarte 58 Watt. Da fragen wir uns doch, was an AMDs Polaris-Design so kaputt ist, dass eine Karte mit vergleichbarem Chip (Polaris 11 mit 124 mm² und 3 Milliarden Transistoren) weitaus langsamer ist und dabei auch noch mehr Energie benötigt - Stichwort Radeon RX 460. Im Notebook-Segment bei weniger Takt zeigt die Radeon Pro 460 allerdings, dass AMD mit 35 Watt auskommen kann.

Zeit, sich ein paar Messwerte anzuschauen, wie flott die Geforce GTX 1050 Ti aktuelle Spiele berechnet und wie sie sich gegen die Konkurrenz schlägt.

Benchmarks, Verfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
plastikschaufel 15. Nov 2016

AMD hat keine Karten im gleichen Preissegment wie in Nvidia, weil sie nicht mithalten...

Heinzel 10. Nov 2016

Und wo gibts die für 150¤? Ich sehe da Preise ab 200¤ und das ist dann halt wieder was...

pcfuchs 10. Nov 2016

Ich habe gerade einen Mini-PC mit dem Schwestergehäuse Sharkoon QB One und der CPU i3...

Dr.Proton 09. Nov 2016

Habe ich etwas überlesen oder fehlen jegliche Angaben zum Rest des Testsystems um...

Heinzel 07. Nov 2016

Passiv gekühlte Karten sind, wenn man nach dem Preisvergleich-Filter gehen darf der davon...



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