Benchmarks, Verfügbarkeit und Fazit
Anstelle ausufernder Benchmark-Diagramme haben wir dieses Mal knapp ein Dutzend Spiele gestartet und uns einige Szenen angeschaut. Battlefield 1 etwa läuft in 1080p mit gut 50 fps in Ultra-Details, einzig bei sehr vielen Effekten fällt die Bildrate in den 40er-Bereich. Doom rennt mit gleicher Auflösung erst mit High- statt Ultra-Einstellungen durchweg mit 60 fps - weniger macht kaum Spaß. Titel wie Fallout 4, Far Cry Primal, Gears of War 4, GTA 5, Rise of the Tomb Raider, die Skyrim Special Edition und The Witcher 3 sind mit 40 bis 50 fps spielbar, sofern eine Qualitätsstufe heruntergeschaltet wird.
Verglichen mit älteren Nvidia-Modellen sortiert sich die Geforce GTX 1050 Ti daher zwischen der Geforce GTX 960 und der Geforce GTX 970 ein. In Relation zu AMDs Portfolio positioniert Nvidia die neue Pascal-Karte zwischen der Radeon RX 460 und der Radeon RX 470: Die Geforce GTX 1050 Ti ist etwa 30 bis 40 Prozent flotter als das kleine Polaris-Modell, das große wiederum liegt mit dem gleichen Abstand vor der neuen Geforce. Für die Nvidia-Karte sprechen Funktionen wie Shadowplay, womit Let's Player ihre Spiele live auf Twitch streamen oder ohne Leistungsverlust als H.264-Video capturen können. AMD hat die Unterstützung für das Pendant, die Gaming-Evolved-App, eingestellt.
Verfügbarkeit
Anders als von den größeren Pascal-Grafikkarten gibt es kein Referenzdesign äh keine Founder's Edition seitens Nvidia, stattdessen wird die Geforce GTX 1050 Ti von Partnern in Form von Custom-Designs verkauft. Die starten wie die von uns getestete MSI Geforce GTX 1050 Ti 4G OC bei rund 150 Euro, die Lieferbarkeit ist bisher allerdings längst nicht bei allen Modellen gegeben.
Fazit
Nvidia hat mit der Geforce GTX 1050 Ti eine absolut überzeugende Grafikkarte abgeliefert. Mit hohen oder maximalen Details reicht deren Leistung aus, um selbst anspruchsvolle Spiele mit oft 1080p70 darzustellen. Dabei bleibt unser MSI-Modell leise und benötigt mit 58 Watt äußerst wenig Energie für die gebotene Geschwindigkeit. Die 4 GByte Videospeicher sind für aktuelle Titel ausreichend, die volle Texturauflösung gibt es jedoch nicht.
Wir halten die 150 Euro dank Mehrwert wie Shadowplay zwar für angemessen - aber für zu viel, wenn rein die Leistung pro Euro zählt. AMDs Partner verkaufen die Radeon RX 470 mit 4 GByte Speicher ab 190 Euro, die Karte liefert eine um gut 30 Prozent höhere Geschwindigkeit. Die Preisdifferenz ließe sich aber auch in den Prozessor oder eine größere SSD investieren, denn mit einer Grafikkarte alleine hat noch kein Spielerechner funktioniert.
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| Geforce GTX 1050 Ti im Test: Die quasi perfekte Mittelklasse-Grafikkarte |
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unter GTX gibt's noch GT und darunter ohne Präfix ;-)
6700K + 16GB
AMD hat keine Karten im gleichen Preissegment wie in Nvidia, weil sie nicht mithalten...
Und wo gibts die für 150¤? Ich sehe da Preise ab 200¤ und das ist dann halt wieder was...