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Geforce GT 1030 im Test: Fast tadellose Wohnzimmer-Grafikkarte

Die Geforce GT 1030 ist zwar Nvidias langsamste Grafikkarte mit Pascal-Chip, sie benötigt dafür aber nur 30 Watt und unterstützt 4K-HEVC-Inhalte samt HDCP-2.2-Schutz. Das macht das Modell ideal für Mini-PCs im Wohnzimmer - bis auf eine Ausnahme.

Ein Test von veröffentlicht am
Geforce GT 1030 von Zotac
Geforce GT 1030 von Zotac (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ohne nennenswerte Ankündigung haben Nvidia und dessen Partner die Geforce GT 1030 veröffentlicht. Wir haben uns von Zotac ein Modell der neuen Grafikkarte schicken lassen und geprüft, welche technischen Eigenschaften es aufweist und wie hoch die Geschwindigkeit sowie die Leistungsaufnahme ausfallen. Zur Einordnung: Die Geforce GT 1030 kostet etwas unter 100 Euro und bildet somit das Gegenstück zur Radeon RX 550 von AMD.

  • Der GP108-Chip (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nvidia nutzt GDDR5 von Micron. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geforce GT 1030 von Zotac (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben DL-DVI gibt es HDMI 2.0b. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geforce GT 1030 von Zotac (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geforce GT 1030 von Zotac (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 4K-Youtube mit VP9 läuft flüssig. (Rechteinhaber: Jacob Schwarz/Screenshot: Golem.de)
  • Battlefield 1 mit mittleren Details (Rechteinhaber: Dice/Screenshot: Golem.de)
  • Civ6 mit hohen Details (Rechteinhaber: Firaxis/Screenshot: Golem.de)
  • Diablo 3 mit hohen Details (Rechteinhaber: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Doom mit mittleren Details (Rechteinhaber: id Software/Screenshot: Golem.de)
  • TESO mit hohen Details (Rechteinhaber: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Skyrim SE mit Ultra-Details (Rechteinhaber: Zenimax/Screenshot: Golem.de)
  • Trine 3 mit hohen Details (Rechteinhaber: Frozenbyte/Screenshot: Golem.de)
Der GP108-Chip (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Inhalt:
  1. Geforce GT 1030 im Test: Fast tadellose Wohnzimmer-Grafikkarte
  2. Messwerte und Fazit

Basis der Geforce GT 1030 ist der kleinste Grafikchip mit Pascal-Architektur. Die GPU nennt sich GP108 und wird im A1-Stepping gefertigt. Grob vermessen kommen wir auf 100 mm², was für etwa 2 Milliarden Transistoren spricht. Offizielle Daten zum Chip liegen bisher nicht vor, durchgesickerten Informationen zufolge verfügt er über 512 Shader-Einheiten. Im Falle der Geforce GT 1030 sind 384 Rechenkerne freigeschaltet, das Interface ist 64 Bit breit und daran werden nur 2 GByte GDDR5-Videospeicher angeschlossen. Der Chip unterstützt nur vier PCIe-Gen3-Lanes.

Die Geforce GT 1030 ist Nvidias erstes wirklich neues Low-End-Modell, bisherige Vertreter wie die Geforce GT 630 oder die GT 730 basieren noch auf einem Kepler- oder gar Fermi-Chip. Welche GPU eingesetzt wird, ist von außen nicht erkennbar - die Partner können verlöten, was sie möchten. Dadurch unterstützen solche Grafikkarten weder eine Hardware-Beschleunigung für moderne Video-Codecs noch sind sie mit passenden Anschlüssen ausgestattet, was sie für das Wohnzimmer angesichts von 4K-UHD bedingt empfehlenswert macht. Beim GP108 und der Geforce GT 1030 ist das anders.

  • Der GP108-Chip (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nvidia nutzt GDDR5 von Micron. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geforce GT 1030 von Zotac (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben DL-DVI gibt es HDMI 2.0b. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geforce GT 1030 von Zotac (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geforce GT 1030 von Zotac (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 4K-Youtube mit VP9 läuft flüssig. (Rechteinhaber: Jacob Schwarz/Screenshot: Golem.de)
  • Battlefield 1 mit mittleren Details (Rechteinhaber: Dice/Screenshot: Golem.de)
  • Civ6 mit hohen Details (Rechteinhaber: Firaxis/Screenshot: Golem.de)
  • Diablo 3 mit hohen Details (Rechteinhaber: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Doom mit mittleren Details (Rechteinhaber: id Software/Screenshot: Golem.de)
  • TESO mit hohen Details (Rechteinhaber: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Skyrim SE mit Ultra-Details (Rechteinhaber: Zenimax/Screenshot: Golem.de)
  • Trine 3 mit hohen Details (Rechteinhaber: Frozenbyte/Screenshot: Golem.de)
4K-Youtube mit VP9 läuft flüssig. (Rechteinhaber: Jacob Schwarz/Screenshot: Golem.de)

Wie alle Pascal-Grafikchips unterstützt er eine Beschleunigung von HEVC (H.265) mit 10 Bit Farbtiefe und Googles VP9-Codec. Hinzu kommen Bildschirmausgänge wie Displayport 1.4 und HDMI 2.0b für Monitore oder Fernseher mit 4K-UHD (3.840 x 2.160 Pixel) bei 60 Hz. Die Geforce GT 1030 unterstützt G-Snyc. Im Test klappte es, ein 120-Mbps-Video mit HEVC10b flüssig abzuspielen, auch die VP9-Beschleunigung im Edge-Browser mit Youtube funktionierte ohne fallen gelassene Frames.

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Eine Einschränkung gibt es aber: Wer 4K-Netflix unter Windows 10 nutzen möchte, hat Pech gehabt. Nvidia nennt eine GTX 1050 (Ti) als Minimum. Uns gelang es trotz Insider Preview, einer Serie wie The Crown und korrekter Hardware nicht, mehr als 1080p-Auflösung zu streamen: Es fehlt der entsprechende Treiber. Ob das eine künstliche oder technische Limitierung ist, konnte uns Nvidia nicht mitteilen. Nvidia Share (Shadow Play) können GT-Karten generell nicht.

Passend für einen HTPC fällt die Leistungsaufnahme der Geforce GT 1030 sehr niedrig aus. Wer die Grafikkarte abseits von Videos einsetzen möchte, erhält ausreichend Leistung für 1080p-Gaming mit reduzierten Details.

Messwerte und Fazit 
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revilo 03. Jun 2017

Also, lt. einem Support-Mitarbeiter von Nvidia kann die GT 1030 KEIN NVENC. Auf die meine...

phix_ 22. Mai 2017

Geschmäcker sind nunmal verschieden

Zazu42 22. Mai 2017

Achso dann ging es hier nur um das Upgraden alter Systeme? Weil wenn dann würde ich mir...

Ach 22. Mai 2017

Die GTX 750 ist eine geile Karte für ihren Preis und für ihren Stromverbrauch. Sie war...

David64Bit 22. Mai 2017

Im Gegensatz zum Celeron, kann der A12 aber 4K und wenns sein muss sogar in VP9 ;)


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