Messwerte und Fazit
Im Leerlauf benötigt unser Modell der Geforce GT 1030, eine Low-Profile-Variante von Zotac, gerade einmal 5,1 Watt (einzelnes 4K-Display mit 60 Hz). Mit einem zusätzlichen 1080p144-Bildschirm sind es 5,7 Watt. Etwas höher ist die Leistungsaufnahme, wenn ein 4K-VP9-Video via Edge-Browser bei Youtube abgespielt wird: 9,2 Watt. Nach einer halben Stunde in Tamriel - sprich in The Elders Scrolls Online - messen wir 29,3 Watt und damit fast genau die 30 Watt, die Nvidia angibt. Der kleine Lüfter der Zotac-Karte ist durchweg unhörbar.
Laut Datenblatt taktet das Modell mit 1.227/1.468/3.004 MHz (Basis/Boost/Speicher). Wir haben in mehreren Spielen die Frequenzen protokolliert - die Karte läuft durchweg mit 1.709 MHz und heizt sich auf bis zu 67 Grad Celsius auf. Aktuelle und ältere Titel sind auf der Geforce GT 1030 durchaus in 1080p flüssig spielbar: Battlefield 1 rennt bei mittleren Details mit 30 bis 40 fps, Doom mit Medium-Einstellung ebenfalls. Besser sieht es bei Skyrim SE und TESO aus, bei gleicher Bildrate können alle Optionen eingeschaltet werden. Diese Leistung entspricht grob einer halbierten Geforce GTX 1050 Ti, was anhand der technischen Daten auch genauso zu erwarten war.
Verfügbarkeit und Fazit
Die Geforce GT 1030 wird durch Nvidias Partner in allerhand Varianten für 80 bis 90 Euro angeboten. Das gilt auch für von uns getestete Geforce GT 1030 von Zotac im Low-Profile-Format und aktiver Kühlung. Eine Version ohne Lüfter gibt es ebenfalls. Einige Karten weisen anstelle des älteren DL-DVI-Ausgangs neben dem aktuellen HDMI 2.0b noch einen modernen Displayport 1.4 auf.
Schlussendlich liefert die Geforce GT 1030 ein attraktives Gesamtpaket für Nutzer, die eine Unterstützung moderner Video-Codecs und Display-Ausgänge in Form einer kleinen, sparsamen Grafikkarte für wenig Geld suchen. Das Modell von Zotac ist dank Low-Profile-Bauweise besonders kompakt, der Lüfter quasi lautlos. Aktuelle Spiele laufen rund, wenn sie nicht anspruchsvoll sind oder mit reduzierten Details gestartet werden. Ärgerlich ist die fehlende Netflix-4K-Funktionalität, die aber eventuell nachgeliefert wird.
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| Geforce GT 1030 im Test: Fast tadellose Wohnzimmer-Grafikkarte |
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Also, lt. einem Support-Mitarbeiter von Nvidia kann die GT 1030 KEIN NVENC. Auf die meine...
Geschmäcker sind nunmal verschieden
Achso dann ging es hier nur um das Upgraden alter Systeme? Weil wenn dann würde ich mir...
Die GTX 750 ist eine geile Karte für ihren Preis und für ihren Stromverbrauch. Sie war...