Abo
  • Services:

Geforce-Grafikeinheit: Nvidia liefert heimlich langsamere MX150 aus

Wer das neue Thinkpad T480s mit dedizierter Grafikeinheit kauft, bekommt eine Geforce MX150 mit geringerer Geschwindigkeit als üblich. Das ist kein Versehen, denn es sind gleich mehrere Ultrabooks verschiedener Hersteller derart ausgestattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Geforce MX150
Geforce MX150 (Bild: Zhuanlan)

Eine geringere Geschwindigkeit und eine niedrigere thermische Verlustleistung bei dedizierten Grafikeinheiten für Notebooks sind nicht neu - Nvidia spricht bei solchen Modellen von Max Q. Bei der Geforce MX150 hingegen gibt es offiziell keine solche Variante, einem Bericht von Notebookcheck zufolge existiert sie aber dennoch. Käufer erhalten also weniger Leistung als erwartet.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Paderborn
  2. dSPACE GmbH, Paderborn

Einen direkten Vorwurf können wir Nvidia allerdings nicht machen, denn die Geforce MX150 wird ohne konkrete Spezifikationen gelistet. Stattdessen gibt es einen Verweis auf OEM-Partner, dass deren Implementierungen sich unterscheiden könnten. Genau das ist bei Lenovo der Fall: Die Geforce MX150 im Thinkpad T480s rechnet langsamer und zugleich sparsamer als ihr Pendant im dickeren Thinkpad T480 - das verrät der Hersteller aber nicht.

Allerdings wird bei einem Blick auf die jeweilige Device-ID schnell klar, dass Lenovo die Geforce MX150 nicht einfach nur niedriger taktet. Es existieren nämlich zwei Varianten, die von Nvidia entsprechend konfiguriert wurden. Der ursprünglich 1D10-Ableger hat 25 Watt, das neuere 1D12-Modell nur noch 8 Watt. Folglich ist die ältere Geforce MX150 mindestens um ein Drittel schneller, was in diesem Leistungssegment einen signifikanten Unterschied darstellt.

Neben dem Thinkpad T480s gilt das noch für das Asus Zenbook 13 UX331UA/UX331UN, das HP Envy 13, das Lenovo Ideapad 320S-13IKB und das Xiaomi Mi Notebook Air 13. Die langsamere Geforce MX150 scheint es bereits seit mindestens einem halben Jahr zu geben, was aber hierzulande offenbar niemandem aufgefallen ist. Ein chinesischer Blogger hat die auf acht Watt gedrosselte Grafikeinheit schon vor acht Monaten entdeckt und darüber ausführlich inklusive Benchmarks berichtet.

Notebook-Käufer sollten also im Idealfall auf Tests neuer Notebooks warten um zu sehen, welche Variante der Geforce MX150 verbaut ist. Und Nvidia und seine OEM-Partner könnten diese kundenfreundlich kennzeichnen - Max Q würde sich anbieten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 8,99€
  2. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-15%) 23,79€
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

flow77 29. Mär 2018

Ich werde mir wohl das T480 ohne MX150 holen, da ich es eigentlich rein zum Arbeiten...

IT-Nerd-86 27. Mär 2018

Wo sind 849¤ für i5 7300HQ, 8GB Ram, GTX1050Ti 4GB bei 17" IPS bitte zu teuer? Guck dich...

plutoniumsulfat 26. Mär 2018

Da stehts dann aber in der Beschreibung drin. Wenn ich den Inspiron mit i7 habe, dann...

electrohh 26. Mär 2018

Moin - ich bin neu hier und bin eher durch Zufall auf die Diskussion gestoßen, weil ich...

plastikschaufel 26. Mär 2018

Bei Grafikkarten bin ich mir nicht sicher, da in meinem alten Betrieb keine Notebooks mit...


Folgen Sie uns
       


Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test

Das Honor 10 unterbietet den Preis des Oneplus 6 und bietet dafür ebenfalls eine leistungsfähige Ausstattung.

Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

    •  /