Abo
  • IT-Karriere:

Geforce Experience: Automatische Grafikeinstellungen per Cloud für Spiele

Mit dem System "Geforce Experience" will Nvidia PC-Spielern viel Konfigurationsarbeit abnehmen. Künftig sollen die Einstellungen für die Grafikdetails des Spiels wie auch die Bildverbesserungen im Grafiktreiber automatisch angepasst werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Jen-Hsun Huang stellt die Geforce Experience vor.
Jen-Hsun Huang stellt die Geforce Experience vor. (Bild: Nvidia)

Reicht die Leistung der Grafikkarte noch für achtfaches Anti-Aliasing? Und welches der drei Verfahren zur Kantenglättung in meinem Grafiktreiber soll ich wählen? Wie bekomme ich die flimmernden Schatten im neuen Spiel weg? Solche Fragen sollen sich PC-Spieler bald nicht mehr stellen müssen.

Stellenmarkt
  1. NOVENTI Health SE, Mannheim (Home-Office möglich)
  2. via 3C - Career Consulting Company GmbH, Hamburg, Hannover, Köln (Home-Office)

Dafür will Nvidia mit seinem System namens "Geforce Experience" sorgen. Auf einer Gaming-Veranstaltung in Schanghai stellte Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang das Konzept vor. Es besteht aus Sicht des Spielers aus einem Programm, in dem vor allem ein Knopf wichtig ist: "Optimize my PC". Beim Klick darauf werden sowohl die Einstellungen des Spiels als auch die Einstellungen des Grafiktreibers auf Werte gesetzt, die für den jeweiligen PC sinnvoll sind.

Dahinter steckt natürlich ein Cloud-Algorithmus, der Huang zufolge auf einem eigenen Supercomputer von Nvidia läuft. Aus den Millionen möglichen Kombinationen von Hard- und Software soll die Geforce Experience sofort die richtigen Einstellungen heraussuchen. Auch wenn es einen für ein frisch installiertes Spiel optimierten Treiber gibt, soll das Programm auf dem PC des Spielers darauf hinweisen.

Huang führte das am Beispiel von Skyrim vor, das auf einem PC mit der 100-Euro-Grafikkarte GTS 450 nach dem Klick auf die Optimierung mehr Details darstellte. Gerade dieses Spiel stellt sich nach der Installation in der Regel auf sehr konservative Werte ein, so dass die Hardware nicht ausgereizt wird - zumindest das erkennt Geforce Experience schon gut.

Auch mit dem Titel Aliens vs. Predators klappte das. Dabei wurde unter anderem das Anti-Aliasing abgeschaltet, um die so freigewordene Grafikleistung in höher aufgelöste Texturen zu stecken. Manuelle Eingriffsmöglichkeiten sollen für den Spieler aber immer bestehen bleiben.

Dem Nvidia-Mitbegründer zufolge arbeitet ein Team des GPU-Entwicklers bereits seit fünf Jahren an Geforce Experience. Wie viele Spiele das System bereits kennt und mit welchen Hardwarekombinationen es getestet wurde, gab Huang aber noch nicht bekannt. Am 6. Juni soll die Lösung zunächst als Betaversion zur Verfügung stehen. Wie der Name schon vermuten lässt, arbeitet die Geforce Experience nur mit Nvidia-Grafikkarten zusammen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

S-Talker 02. Mai 2012

Man braucht für alles eine Cloud ...und einen Touchscreen ...und Wi-Fi ...und USB ...und...

Anonymer Nutzer 01. Mai 2012

Grob ist alles das gleiche, wobei cloud imho ein ziemlich schwammiger Begriff ist der...

spyro2000 01. Mai 2012

Der Spieler sollte selbst Präferenzen im Treiber setzen können. Man könnte das als eine...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Fold - Hands on (Ifa 2019)

Das Galaxy Fold scheint gerettet: Samsungs Verbesserungen zahlen sich aus, wie unser erster Test des Gerätes zeigt.

Samsung Galaxy Fold - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
iPhone 11 im Test: Zwei Kameras beim iPhone reichen
iPhone 11 im Test
Zwei Kameras beim iPhone reichen

Das iPhone Xr war der heimliche Verkaufsschlager der letzten iPhone-Generation, mit dem iPhone 11 bekommt das Gerät nun einen Nachfolger. Im Test zeigt sich, dass Käufer auf die Kamerafunktionen der Pro-Modelle nicht verzichten müssen, uns stört auch das fehlende dritte Objektiv nicht - im Gegensatz zum Display.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tim Cook Apple-CEO verteidigt die Sperrung der Hongkong-Protestapp
  2. China Apple entfernt Hongkonger Protest-App aus App Store
  3. Smartphone Apple bietet kostenlose Reparatur für iPhone 6S an

WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Medienkompetenz: Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?
Medienkompetenz
Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

Lesen, schreiben, rechnen und coden: Müssen Kinder programmieren lernen? Vielleicht nicht. Aber sie sollen verstehen, wie Computer funktionieren. Wie das am besten geht.
Von Jakob von Lindern

  1. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  2. Digitalpakt Schuldigitalisierung kann starten
  3. Whatsapp bei Lehrern Kultusministerkonferenz pocht auf Datenschutz

    •  /