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Geforce 399.24: Nvidia-Treiber verbessert Threadripper-32C-Leistung

Wer bisher eine Geforce-Grafikkarte mit einem Threadripper 2990WX mit 32 Kernen nutzte, musste in Spielen mit niedrigeren Bildraten leben als bei einem 16-Kern-Modell. Der neue Geforce-Treiber 399.24 behebt dieses Problem, der AMD-Chip wird nicht mehr ausgebremst.

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Threadripper 2990WX
Threadripper 2990WX (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Nvidia hat den Geforce 399.24 veröffentlicht, einen Grafiktreiber für aktuelle und ältere Karten. Primär optimiert dieser die Performance in der Early-Access-Version von Assetto Corsa Competizione, der Open Beta von Call of Duty Black Ops sowie in Shadow of the Tomb Raider (Test) und ist damit vor allem für Spieler gedacht, die diese Titel auf dem PC nutzen. Eine kleine, aber feine Änderung ist ein behobener Treiber-Fehler in Kombination mit AMDs Ryzen Threadripper 2990WX (Test) mit 32 Kernen und 64 Threads: Wie von uns festgestellt, liefen einige Spiele mit bisherigen Geforce-Versionen auf der Workstation-CPU sehr langsam, der Geforce 399.24 behebt diesen Bug.

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Während auf einer Radeon RX Vega 64 die Performance in Games mit dem Threadripper 2950X (16C/32T) und dem Ryzen Threadripper 2990WX (32C/64T) nahezu identisch ist, fiel sie auf einer Geforce GTX 1080 Ti mit Letzterem deutlich schlechter aus: In Grand Theft Auto 5 beispielsweise waren es nur 32 fps statt 55 fps und in Kingdom Come Deliverance gerade einmal 25 fps anstelle von 42 fps. Dieser Fehler früherer Geforce-Treiber ist jedoch nicht AMD-exklusiv, auch bei einem Intel-System mit sehr hoher Thread-Anzahl liefen Spiele signifikant langsamer. Auch wenn solche Workstations eher für Workloads wie Encoding oder Rendering ausgelegt sind, liefern sie viel Leistung auch für Gaming.

Der Ryzen Threadripper 29950X ist derzeit der HEDT-Chip (Highend Desktop) mit den meisten CPU-Kernen, selbst Intels Server-Topmodell Xeon Platinum 8180 hat mit 28 weniger Cores. AMD verwendet vier Octacore-Dies, die auf einem Package sitzen und über ein Fabric kommunizieren. Der Nachteil ist, dass nur zwei Chips direkten Zugriff auf das Speicherinterface haben, die beiden anderen sind Compute-Cores und müssen ihre Daten erst über das Fabric beziehen. Das führt neben der schieren Kernmenge in einigen Anwendungen dazu, dass der Threadripper 2990WX zu wenig Bandbreite hat.



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