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Gefahrstofflager: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tesla in Grünheide

Möglicherweise hat Tesla auf dem Gelände der Autofabrik in Grünheide ein unangemeldetes Gefahrgutlager betrieben.
/ Friedhelm Greis
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Die Tesla-Fabrik Grünheide im November 2022 (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)
Die Tesla-Fabrik Grünheide im November 2022 Bild: Friedhelm Greis/Golem.de

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat ein Ermittlungsverfahren gegen den US-Elektroautohersteller Tesla eingeleitet. Das berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am 19. Dezember 2022(öffnet im neuen Fenster) und beruft sich auf die Behörde. Demnach hat das Landesamt für Umwelt (LfU) bereits im August dieses Jahres Strafanzeige gegen Tesla wegen des Verdachts des unerlaubten Betreibens eines Gefahrstofflagers am Standort Grünheide gestellt.

Dem Bericht zufolge hat die Schwerpunktabteilung zur Bekämpfung der schweren Wirtschafts- und Umweltkriminalität ein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche von Tesla Manufacturing Brandenburg SE eingeleitet. Es werde geprüft, ob Tesla mit dem Betrieb eines temporären Gefahrstofflagers gegen Gesetze verstoßen habe. Eine wichtige Rolle spiele, ob die betreffende Anlage ausreichend genehmigt gewesen sei. Der Staatsanwaltschaft zufolge könnte ein mögliches Vergehen mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet werden.

Tesla hat die Autofabrik im März 2022 in Betrieb genommen. Die Produktion wird seitdem kontinuierlich hochgefahren. Zuletzt sollen innerhalb einer Woche erstmals 3.000 Exemplare des Model Y gebaut worden sein .


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