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Gefahrenwarnungen:
EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Der neue Mobilfunkstandard 5G soll angeblich das Autofahren sicherer machen. Doch die EU-Kommission setzt beim vernetzten Fahren weiterhin auf den WLAN-Standard ITS-G5. Vor allem bei zeitkritischen Vorfällen.
/ Friedhelm Greis
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Autos sollen sich künftig gegenseitig vor Gefahren warnen. (Bild: Here)
Autos sollen sich künftig gegenseitig vor Gefahren warnen. Bild: Here

5G, G5 oder beides? Die EU-Kommission setzt bei der künftigen Vernetzung von Fahrzeugen weiterhin auf einen "hybriden Kommunikationsmix" mit verschiedenen Mobilfunkstandards. Das geht aus den am vergangenen Donnerstag beschlossenen Vorgaben hervor, mit denen die Einführung kooperativer intelligenter Verkehrssysteme (C-ITS) auf Europas Straßen beschleunigt werden soll. "Die neue Technologie wird es Fahrzeugen ermöglichen, miteinander, mit der Straßeninfrastruktur und mit anderen Verkehrsteilnehmern zu 'sprechen', zum Beispiel über Gefahrensituationen, Straßenarbeiten und die Steuerung der Ampelphasen", heißt es in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster). Dadurch solle der Verkehr "sicherer, sauberer und effizienter" werden.

Die EU-Kommission hatte am 1. Dezember 2016 in einem zwölfseitigen Strategiepapier ihre Pläne skizziert. Die Strategie wurde nun in einem 256-seitigen delegierten Rechtsakt (PDF(öffnet im neuen Fenster)) konkretisiert.

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