Gefahrenwarnungen: EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Der neue Mobilfunkstandard 5G soll angeblich das Autofahren sicherer machen. Doch die EU-Kommission setzt beim vernetzten Fahren weiterhin auf den WLAN-Standard ITS-G5. Vor allem bei zeitkritischen Vorfällen.

Artikel von veröffentlicht am
Autos sollen sich künftig gegenseitig vor Gefahren warnen.
Autos sollen sich künftig gegenseitig vor Gefahren warnen. (Bild: Here)

5G, G5 oder beides? Die EU-Kommission setzt bei der künftigen Vernetzung von Fahrzeugen weiterhin auf einen "hybriden Kommunikationsmix" mit verschiedenen Mobilfunkstandards. Das geht aus den am vergangenen Donnerstag beschlossenen Vorgaben hervor, mit denen die Einführung kooperativer intelligenter Verkehrssysteme (C-ITS) auf Europas Straßen beschleunigt werden soll. "Die neue Technologie wird es Fahrzeugen ermöglichen, miteinander, mit der Straßeninfrastruktur und mit anderen Verkehrsteilnehmern zu 'sprechen', zum Beispiel über Gefahrensituationen, Straßenarbeiten und die Steuerung der Ampelphasen", heißt es in einer Pressemitteilung. Dadurch solle der Verkehr "sicherer, sauberer und effizienter" werden.


Weitere Golem-Plus-Artikel
Digitale Dienste und Märkte: Wie DSA und DMA umgesetzt werden
Digitale Dienste und Märkte: Wie DSA und DMA umgesetzt werden

Die Verordnungen über digitale Dienste und Märkte sind inzwischen in Kraft getreten. An ihrer Umsetzung können Interessenvertreter sich noch beteiligen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis


NIS 2 und Compliance vs. Security: Kann Sicherheit einfach beschlossen werden?
NIS 2 und Compliance vs. Security: Kann Sicherheit einfach beschlossen werden?

Mit der NIS-2-Richtlinie will der Gesetzgeber für IT-Sicherheit sorgen. Doch gut gemeinte Regeln kommen in der Praxis nicht immer unbedingt auch gut an.
Von Nils Brinker


EU Chips Act: Voll daneben ist auch vorbei
EU Chips Act: Voll daneben ist auch vorbei

Im Dezember könnte sich die EU auf einen Chips Act zur Förderung der Halbleiterindustrie einigen, der bisher komplett am Ziel vorbei plant. Worauf sich die Branche und ihre Kunden gefasst machen müssen.
Eine Analyse von Gerd Mischler


    •  /