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Gefängnis-Tablet: Knackis müssen sich nicht langweilen

Am eigenen Tablet spielen, statt mit den anderen vor dem Fernseher sitzen, können Gefängnisinsassen in den USA: Das Smartphone-kleine Gerät des Herstellers Jpay ist speziell für Häftlinge und dürfte auch kleine Revolten überstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue JP5mini von Jpay
Das neue JP5mini von Jpay (Bild: Jpay)

Durchsichtig, robust - und natürlich ohne Telefoniefunktion: Ein Tablet für Häftlinge muss speziellen Ansprüchen genügen. Das US-Unternehmen Jpay, das es Angehörigen ermöglicht, "ihren Lieben im Gefängnis" Annehmlichkeiten zukommen zu lassen, hat jetzt ein eigenes Gerät für diesen Zweck entwickelt.

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Das JP5mini ist von Regierungsstellen als ein für Häftlinge erlaubtes technisches Gerät zertifiziert. Der Begriff "Tablet" sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das JP5mini mit einem 4,3 Zoll großen Display eher die Größe eines kleinen Smartphones hat.

  • Das JP5mini (Bild: Jpay)
Das JP5mini (Bild: Jpay)

Das Gerät ist speziell für den Gefängnisalltag ausgestattet. Das durchsichtige Gehäuse soll verhindern, dass Insassen Dinge darin verstecken. Das Tablet ist zudem wasserdicht und soll Stürze aus einer Höhe von knapp über 9 Metern überstehen. Über einen RFID-Chip soll sich jedes Gerät seinem Besitzer zuordnen lassen.

Geschlossener Bootloader und Kernel mit Sicherheitsmechanismen

Auch von der Software-Seite aus wurden Vorsichtsmaßnahmen getroffen. So verfügt das Tablet über einen geschlossenen Bootloader, damit keine anderen Betriebssysteme aufgespielt werden können. Ausgeliefert wird es mit einer speziellen Android-Version, deren Kernel bestimmte Sicherheitsmechanismen enthält.

Von der Hardware her ist das Tablet nicht besonders kraftvoll: Im Inneren arbeitet ein nicht näher spezifiziertes Dual-Core-SoC, der eingebaute Flash-Speicher ist ganze 32 MByte groß. Über einen eingebauten WLAN-Chip soll sich das Gerät mit entsprechenden Netzen verbinden können, sofern diese im Gefängnis für die Insassen zur Verfügung stehen.

Eingebauter E-Mail-Client

Sogar ein E-Mail-Client ist vorinstalliert; Nachrichten können Häftlinge allerdings nur verschicken, nachdem sie sich mit einem speziellen Server verbunden haben. Hier werden diese Nachrichten sicherlich kontrolliert. Der eingebaute Akku des Tablets soll für 35 Stunden Musikhören oder 12 Stunden Videoschauen ausreichen.

Mit 70 US-Dollar ist das JP5mini verhältnismäßig günstig. Das Vorgängermodell JP4 hat Jpay nach eigenen Angaben an über 60.000 Häftlinge in den USA ausgeliefert. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, den Kontakt zwischen Häftlingen und deren Familien zu erleichtern. Zu den weiteren angebotenen Services gehören Geldtransfer, Videokommunikation sowie die Bereitstellung von Spielen und Musik.

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ThadMiller 16. Jul 2015

... zeigen mir, dass man im Internet doch immer wieder auf Ansammlungen von Inteligent...

ThadMiller 16. Jul 2015

Lang ist's her. Aber bei meiner SB AWE32 konnte man damals von GeneralMIDI auf GS oder...

ThadMiller 16. Jul 2015

Fantasie habt ihr ja, das muss man euch lassen :)

GaliMali 15. Jul 2015

Der einzigste Grund wäre vielleicht so drei Monate vor der Entlassung, um sich schon...

Bouncy 15. Jul 2015

...in El Chapo's Kalender nachgeschaut...


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