Abo
  • Services:
Anzeige
Bitcoin fühlt sich durch staatliche Hacker bedroht.
Bitcoin fühlt sich durch staatliche Hacker bedroht. (Bild: Anthony Wallace/AFP/Getty Images)

Gefälschte Software: Bitcoin fühlt sich durch Staaten angegriffen

Bitcoin fühlt sich durch staatliche Hacker bedroht.
Bitcoin fühlt sich durch staatliche Hacker bedroht. (Bild: Anthony Wallace/AFP/Getty Images)

Manipulierte Bitcoin-Software? Davon geht das Projekt offenbar aus. In einem Blogpost warnen die Macher vor staatlichen Angriffen auf das kommende Release. Das Projekt gibt auch Hinweise an die Nutzer.

Das Bitcoin-Projekt glaubt, dass der Release der kommenden Softwareversion 0.13.0 durch staatliche Akteure bedroht ist. Auf der Webseite des Projekts gibt es eine entsprechende Sicherheitswarnung.

Anzeige

Das Projekt fordert alle Nutzer auf, die heruntergeladene Software stets mittels Hashwert zu überprüfen. Nutzer in China seien in besonderer Art und Weise bedroht. Bitcoin.org als Projekt habe selbst "nicht die notwendigen technischen Ressourcen um zu garantieren, dass wir uns vor Angriffen dieses Kalibers schützen können". Deswegen sind die Nutzer gefragt.

Wenn Nutzer nicht aufpassen würden, könnte durch manipulierte Software der Inhalt der Wallets gefährdet sein. Unvorsichtiges Verhalten der Nutzer könne aber auch Angriffe auf das Bitcoin-Netzwerk als Ganzes ermöglichen. "Diese bösartige Software könnte ihren Computer dazu bringen, an Angriffen auf das Bitcoin-Netzwerk teilzunehmen", heißt es in dem Blogpost.

Bitcoin.org teilt keine Details mit

Details zu Art, Umfang und möglichem Urheber der Angriffe nennt das Projekt nicht. Ein großer Teil der Mining-Ressourcen - und damit letztlich auch der Entscheidungsfindung im Bitcoin-Netzwerk - liegt in China. Ob der Hinweis auf die besondere Gefährdung chinesischer Nutzer eine Beteiligung der chinesischen Regierung impliziert, ist unklar. Das Bitcoin-Projekt bedient sich in diesem Fall der gleichen unklaren Sprache wie viele Sicherheitsfirmen, wenn sie von "State-Sponsored-Attacks" sprechen.

Firmen wie Google, Facebook und Twitter warnen Nutzer, wenn sie glauben, dass sie durch staatliche Akteure angegriffen werden. Details wie "Indicators of Compromise" werden aber in der Regel nicht mitgeteilt. Im Interview mit Golem.de sagte Mikko Hypponen von F-Secure, der Hinweis auf staatliche Angreifer wäre durchaus eine dankbare Erklärung für Sicherheitsfirmen, wenn sie eine bestimmte Bedrohung nicht aufhalten können.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. cab Produkttechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe
  2. Haufe Group, Freiburg im Breisgau
  3. Bechtle GmbH IT-Systemhaus, Nürtingen
  4. thyssenkrupp AG, Essen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 19,85€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)
  2. ab 439,85€

Folgen Sie uns
       


  1. Mass Effect

    Bioware erklärt Arbeit an Kampagne von Andromeda für beendet

  2. Kitkat-Werbespot

    Atari verklagt Nestlé wegen angeblichem Breakout-Imitat

  3. Smarter Lautsprecher

    Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free

  4. Reverb

    Smartphone-App aktiviert Alexa auf Zuruf

  5. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  6. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  7. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedatet

  8. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  9. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  10. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

  1. Re: Standard-Nutzername lautet pi

    Teebecher | 00:42

  2. Re: Danke Electronic Arts...

    Gokux | 00:05

  3. Re: 10-50MW

    ChMu | 20.08. 23:54

  4. Re: MegaWatt

    ChMu | 20.08. 23:44

  5. Re: Die Präposition "in" vor einer Jahreszahl ist...

    shertz | 20.08. 23:32


  1. 13:33

  2. 13:01

  3. 12:32

  4. 11:50

  5. 14:38

  6. 12:42

  7. 11:59

  8. 11:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel