Gefährliche Produkte: Amazon zahlt für Schäden durch Drittanbieterware

Ab dem 1. September wird Amazon für Personen- und Sachschäden bis zu einem Betrag von 1.000 Dollar aufkommen.

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Wenn es brennt, kann das  teuer werden.
Wenn es brennt, kann das teuer werden. (Bild: Pexels/Photofunny)

Amazon gerät wegen der Sicherheit der Waren auf seiner Website unter Druck: Der Onlinehändler will ab September 2021 Entschädigungszahlungen an Kunden leisten, die durch Produkte von unabhängigen Verkäufern geschädigt wurden. Das berichtete die Financial Times (FT) (Paywall). Demnach kommen mehr als die Hälfte der auf der Plattform verkauften Produkte von Drittanbietern. Amazon übernimmt das sogenannte Fulfillment, den gesamten Prozess der Auftragsabwicklung, prüft die Waren aber nicht.

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Die Entschädigungssummen betragen für Personen- und Sachschäden laut dem Bericht in der Regel bis zu 1.000 US-Dollar. Amazon springe aber ein, wenn es um höhere Beträge gehe und der Verkäufer nicht reagiere, selbst wenn die Forderung berechtigt sei, heißt es bei der Financial Times. Amazon verlangt von Markeplace-Teilnehmern, eine passende Versicherung abzuschließen.

Amazons Aktion hat einen Grund: In den USA droht dem Onlinehändler Ärger seitens der Bundesbehörde US Consumer Product Safety Commission. Diese erklärte laut FT, dass Amazon die Verantwortung für Produkte übernehmen müsse, bei denen die Gefahr "schwerer Verletzungen oder des Todes" bestehe.

Die neue Amazon-Entschädigungspolitik wird zunächst in den USA eingeführt und soll dem Bericht zufolge bald auf andere Länder ausgedehnt werden.

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