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Appstore keine Pflicht

Der offene Ansatz setzt sich auch beim verwendeten Appstore fort, der bei Mozilla Firefox Marketplace heißt. Wie bei anderen Systemen können hier Apps gefunden und mit wenigen Klicks installiert werden. Allerdings muss niemand den Weg über den Firefox Marketplace wählen. Jeder Entwickler kann seine App auch direkt selbst zum Download anbieten. Und Dritte können ebenfalls Appstores für Firefox OS betreiben. Anders als bei Apple und teilweise auch Google gibt es bei Firefox OS also keine Instanz, die darüber entscheidet, welche Apps erlaubt sind und welche nicht. Wie im Web kann jeder Nutzer selbst entscheiden, welche Inhalte er auf seinem Gerät installieren will.

  • Firefox OS auf dem Geeksphone Keon (Bild: Geeksphone)
  • Auf dem Entwicklergerät läuft Mozillas mobiles Betriebssystem in einer Vorabversion. (Bild: Geeksphone)
  • Über den Sperrbildschirm von Firefox OS hat der Nutzer direkten Zugriff auf die Kamera. (Screenshot: Golem.de)
  • Der mittlere Teil des Startbildschirms zeigt momentan nur die Uhrzeit und das Datum an. (Screenshot: Golem.de)
  • Die App-Übersicht erinnert an andere mobile Betriebssysteme. (Screenshot: Golem.de)
  • Über die Suchseite des Startbildschirms können sowohl Begriffe im Internet als auch global Apps gesucht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Suchbegriff "Berlin" werden dem Nutzer unterschiedliche Ergebnisse wie Kartenmaterial, die offizielle Internetseite und Seiten mit Reisetipps präsentiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch Spiele können über die globale Suchfunktion gefunden werden (Screenshot: Golem.de)
  • Über die Einstellungen kann der Nutzer übersichtlich die Berechtigungen für jede App einstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf HTML 5 basierende Web-Applikationen können über einen Install-Button als App gespeichert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Dazu muss der Programmierer lediglich ein Manifest-File ergänzen und einige Anpassungen vornehmen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ist die App installiert, kann sie außerhalb des Browsers verwendet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Firefox OS ermöglicht es dem Nutzer, ganze Internetseiten herunterzuladen. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese können dann offline genutzt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Firefox OS informiert den Nutzer detailliert über den Datenverbrauch. (Screenshot: Golem.de)
  • Einige Apps laufen erstaunlich flüssig, wie beispielsweise die Kartenapplikation Nokia Here. (Screenshot: Golem.de)
Die App-Übersicht erinnert an andere mobile Betriebssysteme. (Screenshot: Golem.de)

Äußerliche Ähnlichkeiten mit Android und iOS

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Der Startbildschirm von Firefox OS ähnelt dem von Android oder iOS, hat allerdings neben der App-Übersicht zwei zusätzliche Bildschirme. Einer davon entspricht weitgehend dem Sperrbildschirm: Er zeigt neben der auf allen Seiten des Startbildschirms vorhandenen App-Leiste die Uhrzeit und das Datum an. Bisher haben wir den Sinn dieses Bildschirms noch nicht erkennen können, womöglich ändert sich dies aber in künftigen Versionen des Betriebssystems.

Den zweiten zusätzlichen Bildschirm findet der Nutzer, indem er ganz nach links wischt. Hier befindet sich eine Suchfunktion für das Smartphone und das Internet. Außer in den üblichen Suchmaschinen und bei Wikipedia wird der eingegebene Begriff auch in zahlreichen anderen Portalen und Suchseiten gesucht. Auf den Suchbegriff "San Francisco" folgen beispielsweise Links zu Yahoo, Trip Advisor, MLB (Baseball), Twitter, Google Maps, Foursquare, Flickr und zahlreichen weiteren Webdiensten. Diese können auf Knopfdruck im Browser geöffnet oder als Verknüpfung in der App-Ansicht abgelegt werden.

Globale Suchfunktion

Mit der Suchfunktion können so Webdienste gefunden werden, von denen der Nutzer nicht wusste, dass sie zu seinem gesuchten Begriff Informationen anbieten. Zu manchen Begriffen wie beispielsweise Städten bietet Firefox OS auch einen passenden Hintergrund in den Suchergebnissen an - im Falle Berlins ein Bild des Brandenburger Tors.

Auch Anwendungen können mit der Suchfunktion im gesamten Internet gefunden werden. Hierfür gibt der Nutzer entweder einen eigenen Begriff ein oder wählt aus verschiedenen Themengebieten wie beispielsweise Social, Games oder Weather. Anwendungen können wie bei Android oder iOS direkt über einen Marktplatz auf das Smartphone gespielt werden. Hier finden sich bereits bekannte Anwendungen wie Facebook und Twitter sowie viele Spiele und Dienstprogramme.

Dementsprechend hat Mozilla bei Firefox OS von Haus aus eine detaillierte Datenverbrauchsüberwachung und -kontrolle installiert. Der Datenverbrauch wird nach WLAN und Mobilfunk getrennt aufgelistet. Ist ein Schwellwert erreicht, wird die mobile Datenübertragung unterbrochen. Der Nutzer kann zudem einfach in den Einstellungen die Berechtigungen für jede App festlegen - dies ist bei Firefox OS einfacher und umfangreicher gelöst als beispielsweise bei Android.

Web-Apps und Internetseiten können heruntergeladen werden

Eine in HTML 5 geschriebene Web-Applikation lässt sich in der Praxis sehr gut als App auf dem Keon installieren. Eine Web-App von Christian Heilmann, Technical Evangelist der Mozilla Foundation, konnten wir auf dem Keon als App "What2Pack" leicht installieren und dann wie eine App aus dem Marketplace verwenden, ohne auf die Internetseite zugreifen zu müssen.

Zudem bietet Firefox OS dem Nutzer bei manchen Internetseiten an, diese herunterzuladen. So können sie offline genutzt werden. Vor dem Hintergrund, dass Smartphones mit Firefox OS zu einem großen Teil in Märkten angeboten werden sollen, in denen Daten-Flatrates noch nicht sehr verbreitet sind, sind derartige Download-Funktionen sinnvoll. Dort müssen Nutzer teilweise für jedes Kilobyte Datenvolumen zahlen, weshalb herunterladbare Web-Apps hier erhebliche Kosteneinsparungen bringen.

 Geeksphone Keon im Hands On: Geheimfavorit Firefox OSFirefox OS bereits in der Vorabversion alltagstauglich 
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josef64 05. Jun 2013

Was soll der Titel? Unumstritten wird hier berichtet, dass sich FireFox OS bewährter web...

childofkorn 03. Jun 2013

Bitte einfach mal mitdenken beim Lesen: Mit der Betaversion ist sicher das Release von...

SSD 01. Jun 2013

bei Java und C und allen anderen Sprachen kannst du das Executable auch dekompilieren...

WolfgangS 30. Mai 2013

Es gab eine ganze Reihe "Schnellstart"-Linuxe die meist nur Browser boten. presto und co...

WolfgangS 30. Mai 2013

1. Java ist lahm. 2. Java hat nichts mit nativen Programmen zu tun. Javas Bytecode läuft...


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