• IT-Karriere:
  • Services:

Geeks der Sterne: Wenn Star-Wars-Nerds sich streiten

Die jüngste Star-Wars-Trilogie ist mit Der Aufstieg Skywalkers abgeschlossen, auch die Serie The Mandalorian ist durch. Höchste Zeit für die zwei Star-Wars-Beauftragten von Golem.de, sich beim Mittagessen über Baby Yoda, langweilige Prequels und "das wahre Star Wars" zu streiten.

Artikel von und veröffentlicht am
Das Filmplakat für Episode 10 haben wir schon mal fertig.
Das Filmplakat für Episode 10 haben wir schon mal fertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de/Montage: Golem.de)

Tobias (Pizzarand in der Hand): Star Wars ist eine Trilogie, ...

Inhalt:
  1. Geeks der Sterne: Wenn Star-Wars-Nerds sich streiten
  2. Luke Skywalkers Kampf gegen Darth Vader bleibt unübertroffen

Oliver (murmelnd): Jetzt geht das schon wieder los ...

Tobias: ... die im Jahr 1983 abgeschlossen wurde. Danach folgte nur noch Fanfiction!

Oliver: Sicherlich sind die ersten drei Filme noch immer auch meine Favoriten, allerdings hat George Lucas mit Episode 1, 2 und 3 das Universum doch ausgebaut. Ich erinnere mich noch, dass ich mit meinem Bruder zusammen Die dunkle Bedrohung auf VHS geschaut habe - teils zweimal in der Woche. Noch heute kann ich teilweise mitreden, wenn ich mir die Prequels anschaue. Ich muss gestehen, dass die Geschichte um Anakin Skywalker den Bösewicht Darth Vader nachvollziehbarer macht. Gerade Episode 3 war für mich ein sehr guter Star-Wars-Film.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Stuttgart
  2. Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main

Tobias: Ich fand den Umstand, dass es Geheimnisse gab, die man sich selbst ausmalen konnte, immer großartig bei der ursprünglichen Trilogie. Warum musste das erklärt werden? Weil George Lucas Computerspiele und Spielzeug verkaufen wollte - anders kann ich mir nicht erklären, wofür er Episode 1 und 2 gedreht hat. Episode 2 ist so spannend wie eine Steuererklärung und von Jar Jar Binks und anderen albernen Figuren fange ich jetzt gar nicht erst an ...

Oliver: Der Zehnjährige in mir würde da widersprechen. Ich fand Jar Jar Binks damals lustig und Anakin Skywalker als Kind, das zum ersten Mal auf Jedi-Ritter wie Obi-Wan und Qui-Gon traf: Das war für mich das Allergrößte. Knapp 20 Jahre später muss ich dir da aber durchaus zustimmen: Jar Jar Binks ist komplett albern. Und ja: Episode 2 ist für mich mit der schlechteste Star-Wars-Film, gerade wegen seiner ausgedehnten und langweiligen Love Story zwischen Padmé und Anakin. Aber auch dort sehe ich beeindruckende Szenen: Der Kampf zwischen Yoda und Count Doku zeigt, dass dem kleinen grünen Jedi-Meister niemand etwas vormacht. In Episode 1 fand ich auch Darth Maul cool - ein Charakter, der übrigens kaum erklärt wird und daher spannend ist. Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi ist ebenfalls klasse!

Tobias: Wo soll ich da anfangen ... Jar Jar Binks war der erste Höhepunkt der Vermarktungsstrategie von George Lucas, die sich bis heute durchzieht: Figuren werden nur eingeführt, damit danach Stofftiere davon verkauft werden können. Der Schauspieler, der Jar Jar Binks gespielt hat, hat aufgrund der negativen Reaktionen auf die Figur zwischenzeitlich an Selbstmord gedacht. Irgendwem hätte doch auffallen müssen, was für ein Mist diese Figur ist!

Eines der größten Probleme der Star-Wars-Filme, die nach der Ursprungstrilogie herauskamen, ist das Hineinwerfen von Charakteren, die stellenweise unnütz, bestenfalls langweilig sind und von denen man nichts erfährt. Damit wir uns nicht falsch verstehen, auch in den drei ersten Filmen gab es Charaktere, zu denen nicht viel erklärt wurde - beispielsweise Lando Calrissian oder Jabba. Aber dennoch hatten diese Figuren Tiefgang, man hatte als Zuschauer das Gefühl, die Figuren zu kennen. Hemingways Eisbergmodell, die Kunst des Weglassens einer Geschichte, die der Zuschauer selbst herausfinden muss, hat in den ersten drei Teilen gut funktioniert. In allen Filmen danach überhaupt nicht mehr - ich sage nur Captain Phasma.

Oliver: Dass Jar Jar Binks nicht funktioniert hat, hat wohl auch George Lucas nach Episode 1 entdeckt. Danach war er kaum noch zu sehen und Sidekick-Charaktere gab es - zumindest in den Prequels - weniger. Tatsächlich funktioniert das Hemingway-Modell in der Ur-Trilogie sehr gut. Filme wie das Spin-off Solo: A Star Wars Story sind daher unnötig und eher störend als hilfreich. Gerade in der aktuell abgelaufenen Trilogie sind Charaktere wie Captain Phasma wirklich verschwendet worden, da stimme ich zu. Wahrscheinlich wollte Disney hier einen neuen Boba Fett erschaffen - einen gesichtslosen und wortkargen Bösewicht in cooler Rüstung.

Tobias: Was alle immer so an Boba Fett fasziniert hat, konnte ich nie nachvollziehen. Ich glaube, es ist gut, dass Disney den Spin-off-Film über den gestrichen hat. Rogue One war ja noch anschaubar, aber nach Solo hatte ich da echt die Schnauze voll. Isst du deine Pommes noch?

Oliver: Nee, nimm ruhig. Episode 7 hat viele spannende neue Charaktere eingeführt, die bis zum desaströsen achten Teil der Saga vielversprechend waren: John Boyega als innerlich zerrissener Deserteur Finn und Daisy Ridley als Rey waren auf ihre Art mysteriös. Wer sind Reys Eltern? Wer ist Snoke? Kommen Finn und Rey irgendwann zusammen? Oscar Isaac als Poe Dameron ist zudem ein solider Neuaufguss von Han Solo. J. J. Abrams hat auch gezeigt, dass piepsende Roboter wie BB-8 viel Charme und Charakter haben können und gleichzeitig als niedliche Figur gutes Merchandising abgeben. Die Rückkehr zu vielen praktischen Effekten und Kostümen gefällt mir in der neuen Trilogie besonders.

Die drei neuen Filme mussten irgendwie ein Neuanfang sein und gleichzeitig Abschied von geliebten Charakteren nehmen. Das hat Episode 7 meiner Meinung nach fantastisch umgesetzt. Leider ging es danach zugegebenermaßen bergab.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Luke Skywalkers Kampf gegen Darth Vader bleibt unübertroffen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

sambache 02. Mär 2020

Aber wo kommt der Laser her ?

leed 02. Mär 2020

Naja, nicht wirklich. Für ihre Zeit waren SW und ST beide Sci-Fi. Heute ist das...

leed 02. Mär 2020

Mandalorian sollte schon vom Konzept her ein Italo-Western im Weltall sein, wie auch...

qq1 28. Feb 2020

doch er merkte es. aber palpatine war extrem intelligent. lucas hatte sich an hitler...

Hotohori 28. Feb 2020

Es gibt auch keine Warp Geschwindigkeit, Replikator oder Transporter im echten Leben.


Folgen Sie uns
       


Macbook Air (2020) - Test

Endlich streicht Apple die fehlerhafte Butterfly auch beim Macbook Air. Im Test sind allerdings einige andere Mängel noch vorhanden.

Macbook Air (2020) - Test Video aufrufen
    •  /