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Lars Hinrichs
Lars Hinrichs (Bild: HackFWD)

Bürokratie macht kleinen Unternehmen das Leben schwer

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Auch habe HackFWD die Bürokratie in einigen europäischen Staaten unterschätzt. Der Aufwand vor allem für kleine Unternehmen sei enorm, da jedes Land andere Regeln habe. Hinrichs wirbt daher bei Regierungen für einen einfachen europäischen Standard, um kleine Kapitalgesellschaften zu gründen, ohne Notar, mit direktem Zugriff auf Aktien, mit elektronischer Anmeldung, Standardverträgen und europaweit Englisch als Geschäftssprache. Es sollte jemandem aus Spanien mit ein paar Mausklicks möglich sein, für ein lettisches Unternehmen mit Kollegen aus Deutschland und Frankreich zusammenzuarbeiten, so Hinrichs. Heute aber könne das ein jahrelanger Kampf sein.

Hinrichs ist Teil des Leadersclub von EU-Kommissarin Neelie Kroes, die im Oktober der EU-Kommission Ideen zu den Themen "E-Corp" und "Remote Employment" präsentieren will.

Exits dauern länger als geplant

Unterschätzt habe HackFWD auch die Zeit bis zu einem Exit: Dafür müssten fünf bis sieben Jahre eingeplant werden, er habe mit weniger gerechnet, erzählt Hinrichs. In den USA dauere es oft nur ein Jahr, bis Teams von großen Unternehmen übernommen würden. Zwar gab es auch für die Teams von HackFWD entsprechende Angebote, diese seien letztendlich aber an den US-Visa-Regeln gescheitert.

3.000 Bewerbungen, aber nur 16 Unternehmen gefördert

HackFWD erhielt in den drei Jahren seiner Existenz mehr als 3.000 Bewerbungen, nur 16 Firmen wurden in das Programm aufgenommen. Um die Verbleibenden werde sich HackFWD auch weiterhin kümmern, betont Hinrichs: Yieldkit, Cobook, Infogr.am, Watchlater, To Be Honest, Outlander Studios, Filmaster, Beamapp, Sharypic, Starforce Delta, Dropify, Telety.pe, FlockOfBirds und Visualnest.

Hinrichs hat nach eigenen Angaben rund 8 Millionen Euro in HackFWD und dessen Portfoliounternehmen investiert und geht davon aus, dass die Investitionen am Ende eine gute Dividende abwerfen werden.

Hinrichs selbst will weiterhin als Investor aktiv bleiben, sich aber künftig auf sein zweites Investmentunternehmen Cinco Capital konzentrieren, das eher in späten Phasen in Unternehmen investiert.

 Geek-Startups: Lars Hinrichs schließt HackFWD

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Robert0 19. Sep 2013

Das Problem ist, dass es sich bei mindestens der Hälfte der Projekte um Nutzlose...

Moe479 12. Sep 2013

nur ambition und enthusiasmus nützt nichts wenn der nur (auch einem selber) vorgespielt...

cware 12. Sep 2013

...potentiell ein Grund, weshalb das Konzept nicht aufging. Keines der Projekte scheint...



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