Geco Mark II: Federleichte Actionkamera für den Brillenbügel
Um das Geschehen aus der Ich-Perspektive aufzunehmen, eignet sich am besten eine Kamera in der Nähe des Gesichts, doch nicht immer will der Kameramann eine auffällige Helmkamera tragen. Dafür ist die Geco Mark II gedacht, mit der direkt vom Brillenbügel aus gefilmt wird.
Die Mark II ist gerade einmal 60 x 12 x 30 mm groß und wiegt 20 Gramm. Mit Gummis wird sie an einer herkömmlichen Brille befestigt, so dass sie in die gleiche Richtung blickt wie der Träger. Der Blickwinkel der Optik liegt bei 100 Grad.
In dem kleinen Gehäuse kann natürlich kein besonders lange nutzbarer Akku stecken. Das 300-mAh-Modell erlaubt eine Aufzeichnungsdauer von rund einer Stunde bei einer Auflösung von 720p und 45 Minuten bei 1.080p. Gespeichert wird auf eine Micro-SD-Karte im h.264-Format.
Eine Fernbedienung für die Kamera ist nicht vorhanden – ein einfacher Ein- und Ausschalter am Gehäuse ist alles. Warum aus dem Indiegogo-Projekt(öffnet im neuen Fenster) nichts wurde, welches das südafrikanische Team 2013 startete, ist nicht bekannt. Zumindest kamen damals nicht einmal vier Prozent des 60.000-US-Dollar-Ziels zusammen. Mit Hilfe anderer Finanziers wurde die Idee weiter entwickelt.
Noch ist die Kamera nicht erhältlich. Wer sich informieren lassen will, wann es soweit ist, kann sich auf der Website des Projekts(öffnet im neuen Fenster) in ein Formular eintragen und wird dann benachrichtigt. Geco(öffnet im neuen Fenster) teilte Gizmag(öffnet im neuen Fenster) mit, dass der Preis für die Kamerabrille bei rund 200 US-Dollar liegen werde.



