Gebrauchte Hardware: Einen Gaming-PC für 400 Euro bauen

Mindestens 170 Euro muss man aktuell für eine neue Grafikkarte ausgeben. Dafür gibt es dann die viel kritisierte Radeon RX 6500 XT ( Test ), für zehn Euro mehr eine Geforce GTX 1650. Eine halbwegs aktuelle Mittelklassekarte, die Radeon RX 6600 XT, kostet mehr als 300 Euro. Für wenig mehr lässt sich bereits ein kompletter Rechner bauen, der ebenfalls aktuelle Spiele schafft, wenn auch mit Kompromissen.
Auf die prächtigsten Effekte muss man bei diesem Budget verzichten, neue Komponenten sprengen den Preisrahmen ebenfalls schnell. Also beobachteten wir bei Ebay, mit welchen Preisen eine Konfiguration zu erreichen ist, die wir für alltagstauglich halten. Unsere Mindestansprüche bei der Hardware waren dabei eine Geforce GTX 1050 Ti mit 4 GByte Grafikspeicher, ein Ryzen der dritten Generation und 16 GByte RAM. Als Datenspeicher sollte es eine SSD mit mindestens 500 GByte sein, eine mechanische Festplatte empfehlen wir trotz geringerer Kosten nicht.
Insgesamt beobachteten wir 154 Komponenten über einen Zeitraum von drei Tagen. Aus den einzelnen Verkaufspreisen bei Ebay bildeten wir Median und Mittelwert, um den mittleren Preis einzuschätzen. Für unsere wichtigsten Komponenten haben wir jeweils deutlich über zehn Datenpunkte, so dass wir die Einschätzung für realistisch halten. Die Situation bei neuer Hardware spiegelt sich allerdings auf dem Gebrauchtmarkt wider: Beim Arbeitsspeicher ist das Angebot groß, Grafikkarten hingegen sind verhältnismäßig rar.
Für 400 Euro gibt es ein ordentliches System
Ein System, das unsere Ansprüche erfüllt, könnten wir für 400 Euro zusammenstellen, inklusive Versand. Dabei ist alles gebraucht, vom Gehäuse bis zur SSD. Die teuerste Einzelkomponente in unserem System ist der achtkernige Ryzen 7 3700X ( Test, g+ ) mit knappen 105 Euro ( Median(öffnet im neuen Fenster) ), gefolgt von der GTX 1050 Ti mit 4 GByte Grafikspeicher für 80 Euro. Beim Prozessor lohnt es sich, ein Boxed-Modell mit Kühler zu wählen. Dann ist ein ordentlicher Prozessorkühler dabei. Die Boxed-Varianten werden meist nur für ein paar Euro mehr verkauft als der Prozessor alleine.
Hinzu kommen 16 GByte Arbeitsspeicher auf zwei Modulen für knappe 40 Euro, ein Mainboard mit B350- oder B450-Chipsatz für rund 50 Euro und eine 1-TByte-SSD mit einem Median-Preis von 55 Euro. Mit etwas Glück lässt sich dafür sogar ein M.2-Modell mit PCI-Express-Anbindung erstehen, die wir stets der SATA-Schnittstelle vorziehen würden. Selbst günstige M.2-SSDs erreichen hier aufgrund der schnelleren Anbindung bei typischen Anwendungsszenarien deutlich höhere Geschwindigkeiten.
Beim Arbeitsspeicher sollte auf keinen Fall gespart werden, hier sollten mindestens DDR4-3000-Module verwendet werden, da der Takt des Infinity-Fabric, das die Prozessorkerne des Ryzen verbindet, an den Speichertakt gekoppelt ist. Unsere Auswertung zeigt, dass DDR4-3200-Speicher kaum teurer ist. Damit wird der Prozessor ausgereizt - solange man nicht übertakten möchte; dann wird es allerdings schnell teuer.
Für ein Gehäuse haben wir noch einmal 40 Euro eingeplant. Gehäuse mit Netzteil verkaufen erstaunlich viele Anbieter, oft scheint es sich um ausrangierte geleaste Rechner zu handeln. Für unsere Konfiguration genügt ein Netzteil mit 350 Watt Leistung. Damit sind wir bei 370 Euro für die Komponenten, dazu kommen Versandkosten von meist 5 bis 7 Euro, so dass wir für die vorgeschlagene Konfiguration etwas mehr als 400 Euro ausgeben müssten.
Es geht noch günstiger
Wer bei einigen Komponenten ein paar Abstriche macht, kommt sogar mit nur etwas mehr als 300 Euro aus: Einen gebrauchten Ryzen 5 3600 mit nur sechs Kernen gibt es für etwa 62 Euro, ein Mainboard mit A320-Chipsatz haben wir für 30 Euro gesehen, unserer Meinung nach ist das vollkommen ausreichend. Begnügen wir uns mit einer 500-GByte-SSD, lassen sich noch einmal 20 Euro sparen, der Rest bleibt unverändert.
An der Grafikkarte sollte man definitiv nicht mehr sparen, mit weniger Speicher und kleinerem Chip bricht die Leistung stark ein. Auch weniger Arbeitsspeicher empfehlen wir nicht. Wer hingegen knappe 30 Euro mehr investiert, bekommt bereits eine GTX 1060 mit 6 GByte Grafikspeicher. Je nach Spiel steigt damit die Bildrate teils um mehr als 50 Prozent.
Die Gründe, aus denen wir die konkrete Hardware ausgewählt haben, klären wir im Folgenden.
Kriterien für die Hardwarewahl
Beim Kauf fangen wir am besten mit dem Prozessor an, der gleichzeitig auch die Wahl des Mainboards einschränkt. Aufgrund der guten Preise auf dem Gebrauchtmarkt empfehlen wir Prozessoren mit mindestens sechs Kernen und 12-Threads. Ein gutes Beispiel dafür ist ein AMD Ryzen 3600(X) oder ein größeres Modell. Prozessoren mit weniger Kernen führen bei neueren Anwendungen teilweise dazu, dass diese nicht starten.
Aufgrund des starken Anstiegs der Rechenleistung pro Thread empfehlen wir bei AMD-Prozessoren, keine älteren Modelle als die Zen-2-CPUs, also die Ryzen-3000-Serie, in Erwägung zu ziehen. Aufgrund der hohen Kompatibilität der Mainboards ist ein günstiges Bundle mit einer älteren CPU dennoch ein guter Start, insbesondere wenn dies der einzige Weg ist, preiswert an das gewünschte Mainboard zu kommen. Ein späteres CPU-Upgrade ist auf dem Sockel AM4 schnell erledigt.
Einen starken Anstieg der Single-Thread Performance gab es bei Intel hingegen erst beim Wechsel zu Alder Lake-S, also der 12. Generation Core-Prozessoren. Die zu erwartende Performance insbesondere in Spielen ist daher zwischen einem Intel Core i7-8700K und einem Intel Core i5-10600K zumindest grob vergleichbar, selbst ältere Quadcore-CPUs sind häufig erstaunlich leistungsfähig. Leider sind sowohl Boards als auch CPUs oft sogar gebraucht für ihr Alter unverhältnismäßig teuer.
Bei Mainboard und Arbeitsspeicher nicht zu kompliziert werden
Das Mainboard muss insbesondere in einem Budget-PC in erster Linie zu allen verwendeten Komponenten kompatibel sein. Der Prozessor und der Arbeitsspeicher sollten also passen, außerdem sollten genug USB-Anschlüsse für alle zu verwendenden Geräte auf der Rückseite vorhanden sein. Für Gehäuse mit USB-3.0- oder USB-Typ-C-Anschluss an der Vorderseite sollte auch auf diese Konnektoren geachtet werden, sonst kann man die Anschlüsse am Gehäuse hinterher nicht nutzen. Je nach CPU-Generation sollte auf die korrekte Bios-Version geachtet werden, insbesondere wenn es sich ohne kompatible CPU nicht updaten lässt.
Arbeitsspeicher lässt sich meist gut gebraucht kaufen. Gerade bei optisch nicht sehr schicken Kits sind die Preise häufig ansprechend. Außerdem sind Defekte bei Arbeitsspeicher zum einen selten, zum anderen in der Mehrzahl der Fälle absolut. Das heißt, ein Speicherriegel verweigert bei einem Defekt häufig komplett den Betrieb, statt nur gelegentlich Bitfehler zu produzieren. Das macht im Zweifelsfall zumindest die Fehlersuche einfach.
Für die meisten Anwendungsfälle reichen aktuell 16 GByte aus, bei der Geschwindigkeit empfehlen wir DDR4-3000 bis 3.200, bei neueren Prozessoren ist bis 3.600 MHz unproblematisch, jedoch häufig bereits etwas teurer.
Bei Massenspeicher hingegen scheiden sich die Geister. Einig sind wir uns in der Redaktion, dass Festplatten in einem modernen PC nichts mehr verloren haben. Lediglich für das Speichern großer Datenmengen wie Foto- und Videosammlungen sind sie im Preis-/Leistungsverhältnis unschlagbar. Gegen eine Übernahme zu diesem Zweck aus einem alten System spricht natürlich generell nichts.
Die SSD selbst muss für einen günstigen Computer keine besonderen Ansprüche erfüllen. Für alltägliche Anwendungen ist vor allem wichtig, dass es überhaupt eine SSD ist. Betriebssysteme wie Windows 10 und Windows 11 sind für den Betrieb auf Festplatten schlicht nicht mehr ausgelegt, gleiches gilt für eine wachsende Anzahl an Spielen. Man kann das prinzipiell tun, die Nutzungserfahrung ist jedoch entsprechend schlecht.
Während wir beim Speichermedium davon abraten, kann bei Gehäuse, Kühlung und Netzteil gespart werden.
Bei der Grafik zuletzt sparen
Bei der Kühlung können Luftkühler unproblematisch gebraucht gekauft werden, lediglich von der Funktion des Lüfters selbst sollte man sich - wenn möglich - überzeugen. Günstige Lüfter in diversen Formaten gibt es beispielsweise vom Hersteller Arctic für weniger als 10 Euro, so dass dieser bei Bedarf leicht ersetzt werden kann. Ab etwa 30 Euro gibt es für den Alltag ausreichende Luftkühler für praktisch alle Prozessoren außer absoluten High-End-CPUs.
Gebrauchte Wasserkühlungen sollten nur bei einem extrem guten Preis gekauft werden, und auch dann nur, wenn genug technisches Fachwissen vorhanden ist. Denn Wasserkühlungen haben mit der Pumpe ein weiteres Verschleißteil. Außerdem kann Wasserdampf mit der Zeit entweichen und dann ist die Kühlung irgendwann nicht mehr ausreichend mit Wasser gefüllt. Nachfüllen ist bei den meisten Modellen nicht möglich. Außerdem ist eine defekte Pumpe für ungeübte Nutzer schwer zu erkennen, da der Computer meistens weiterläuft, jedoch nicht mehr richtig arbeitet.
Gehäuselüfter, sofern diese nicht bereits im Gehäuse verbaut sind, sollten in ausreichender Anzahl vorhanden sein. Da bei einem Budget-PC meist keine stromintensiven Komponenten verbaut werden, reichen in der Regel ein bis zwei Lüfter für die Frischluftzufuhr sowie ein Lüfter, der die warme Luft wieder aus dem Gehäuse pustet. Die Anordnung vorne rein und hinten oder oben raus hat sich dabei bewährt. Zwingend einhalten muss man diese aber nicht, da der Konvektionseffekt bei den Temperaturen im PC-Gehäuse minimal ist.
Auch Netzteile sollten gebraucht nur von namenhaften Herstellern zu guten Preisen gekauft werden. Bereits ab etwa 45 Euro gibt es Budget-Netzteile, bei denen Nutzer zwar auf einige Komfort-Features wie modulare Kabel verzichten müssen, dafür aber eine volle Herstellergarantie bekommen. Dass diese generell unzuverlässig sind, ist darüber hinaus eher ein Mythos. Netzteile jenseits der 650 Watt benötigt praktisch niemand, weshalb wir zu einem Modell zwischen 450 und 650 Watt raten. Bei einem System ohne GPU sind sogar weniger als 300 Watt ausreichend, sofern die richtigen Anschlusskabel vorhanden sind.
Wir empfehlen daher, sowohl gebrauchte NVMe-SSDs als auch neue Ware in Sonderangeboten zu vergleichen. Nicht selten sind SSDs mit 500 GByte bereits für unter 50 Euro verfügbar und Modelle ab einem Terabyte für unter 80 Euro. Eine gebrauchte SSD sollte daher entsprechend günstiger sein, damit sich ein solcher Kauf und das damit verbundene Risiko lohnen.
Die Grafikkarte vor allem anhand der Rechenleistung kaufen
Der restliche Teil des Budgets wird für die GPU verwendet, sofern eine Grafikkarte gewünscht ist und nicht bereits durch die integrierte GPU, insbesondere bei AMDs Ryzen-APUs ersetzt wird. Unabhängig vom Hersteller lassen sich meistens gute Angebote ausfindig machen, wenn die neuesten Funktionen und Anschlüsse nicht benötigt werden. Grafikkarten aus Nvidias Pascal-Generation etwa können zwar nicht mit Raytracing dienen, die Rasterleistung ist aber nach wie vor für viele Titel mehr als ausreichend.
Ähnlich sieht es mit AMDs erster RDNA-Generation sowie GCN 4.0 und aufwärts aus. Radeon-RX-500-GPUs sowie RX-400-Grafikkarten waren während des letzten Mining-Booms sehr beliebt, mittlerweile lassen sie sich aber wieder günstig gebraucht erwerben. In unserem Preisbereich bringen diese Karten alle notwendigen Anschlüsse mit, auch Monitore mit DVI-Eingang lassen sich einfach mit einem Displayport zu DVI-Kabel für wenige Euro weiterverwenden. Einen teuren aktiven Adapter benötigt man hierzu nicht.
Für einen Vergleich über eine große Anzahl an Spielen empfehlen wir die Grafikkarten-Rangliste(öffnet im neuen Fenster) unserer Kollegen von PC Games Hardware, die alle relevanten Spieletitel über einen langen Zeitraum mit einer großen Anzahl an GPUs testen. So lassen sich direkte Vergleiche auch über viele Generationen ziehen. Dies beugt auch ein wenig der teils verwirrenden Namensgebung der Hersteller vor. Der Vergleich ermöglicht den Kauf nach der Rechenleistung in Spielen.
Ein privat genutztes, vergleichbares System haben wir zudem selbst noch mit zwei aktuellen Spielen getestet.
Benchmarks, Shopping-Tipps und Fazit
Neben den Ergebnissen aus unserem mittlerweile sechs Jahre alten Test der GTX 1050 Ti haben wir noch zwei neuere Spiele ausprobiert: Anno 1800 und Cyberpunk 2077, jeweils mit unseren üblichen Benchmark-Szenarien. Cyberpunk stellt aktuell mit die höchsten Anforderungen an die Hardware, hier müssen wir die Grafikdetails auf das Minimum reduzieren.
Dann erreicht unser Testsystem im Mittel leicht über 30 Bilder pro Sekunde, das P1-Perzentil liegt mit 26 Bildern noch immer im spielbaren Bereich. Dazu muss aber AMDs FidelityFX Super Resolution (g+) aktiviert werden – ohne erreicht unser Testsystem nicht einmal halbwegs angenehm spielbare Bildraten. Hier rechnet allerdings auch nur ein betagter Ryzen 5 1600X, mit dem leistungsfähigeren 3700X ist noch einmal ein kleines Leistungsplus zu erwarten.
In Anno 1800 erreichen wir mit mittleren Grafikeinstellungen im Mittel fast 50 Bilder pro Sekunde, auch das P1-Perzentil ist mit über 30 Bildern pro Sekunde in Ordnung. Aktivieren wir hier FidelityFX wird das P1-Perzentil noch einmal etwas besser. Grundsätzlich ist Anno mit aktiviertem FidelityFX auch mit hohem Detailgrad spielbar, das P1-Perzentil liegt dann aber unter 24 Bildern pro Sekunde, gelegentlich ist also mit zäher Reaktion zu rechnen.
Höhere Auflösungen als 1080p sollte man unserem 400-Euro-System auch bei älteren Spielen nicht abverlangen. Dafür sind dann noch hohe Details drin, während bei neueren Spielen, wie wir gesehen haben, der Detailgrad teils deutlich reduziert werden muss. Um mittlerweile ungewohnt niedrige Auflösungen wie 720p kommen wir allerdings herum, hier würden auch mehr Effekte den grafischen Eindruck nicht retten.
Auch die Grafikkartenstatistik von Steam(öffnet im neuen Fenster) zeigt, dass die GTX 1050 Ti noch immer eine durchaus brauchbare Karte ist: Aktuell liegt sie auf Platz fünf der verwendeten Karten, die am weitesten verbreitete GTX 1650 ist kaum schneller.
Wie kaufe ich möglichst günstig gebraucht?
Grundsätzlich gilt: Wer kostengünstig gebrauchte Hardware kaufen möchte, sollte sich Zeit nehmen, viele Angebote beobachten und dann bieten, wenn möglichst viele ähnliche Komponenten angeboten werden. Für die GTX 1050 Ti etwa haben wir Preise von knapp 65 bis 95 Euro beobachtet. Für ein solches Projekt sollte man sich ruhig einige Wochen Zeit nehmen, ein Preislimit für die einzelnen Komponenten setzen und sich nicht zu sehr vom Jagdfieber mitreißen lassen, sonst ist das Budget eventuell zu schnell aufgebraucht.
Auch lohnt es sich, sich nicht zu sehr auf eine Konfiguration festzulegen, also beispielsweise auch nach Intel-Prozessoren zu schauen. Hier war allerdings bei unserer Stichprobe das Angebot so klein, dass wir uns auf AMD beschränkt haben.
Klassische Ebay-Tipps, etwa nicht am Wochenende zu kaufen, können wir hingegen nicht bestätigen. Selbst wenn hier die Nachfrage größer sein sollte: Das Angebot ist es ebenfalls. Daher lässt sich auch schwer abschätzen, wie Weihnachten sich auf die Preise auswirkt. Verschenkte Hardware könnte zu mehr Angebot führen, Geldgeschenke aber auch die Nachfrage erhöhen.
Glücksspiel: Defekte oder ungetestete Hardware
Besonders Grafikkarten werden gelegentlich als defekt oder ungetestet angeboten. Sie sind dann oft für etwa die Hälfte des mit einer als funktionierend bekannten Karte zu haben. Hier lassen sich also noch einmal einige Euro sparen, allerdings mit Risiken. Oft lassen sich defekte Karten reparieren, bei uns etwa ist eine auf Ebay erstandene Geforce GTX 1050 Ti im Einsatz, die nach dem Einbau keinerlei Lebenszeichen zeigte. Allerdings war nur eine Lötverbindung gebrochen, etwas Lötzinn und ausreichend Wärme holten sie zurück.
Fehler können allerdings schwer zu finden und noch schwerer zu reparieren sein. Das bedeutet ein gewisses Risiko, das nur eingehen sollte, wer entweder mit dem verlorenen Geld leben kann oder sich seiner Fähigkeiten sicher ist.
Fazit: Gaming geht auch günstig
Für wenig Geld lässt sich aus gebrauchten Komponenten ein ordentliches System zusammenstellen. Wer ein begrenztes Budget hat oder ein arg in die Jahre gekommenes System aktualisieren möchte, aber von den absehbar hohen Grafikkartenpreisen abgeschreckt ist, hat hier eine interessante Alternative. Kostenlos dazu gibt es den Nervenkitzel der Hardware-Jagd.



