Verfügbarkeit und Fazit

Eine weitere Neuerung ist, dass das Team nach der zehnten Welle seine Basis verlassen und eine gegnerische Stellung erobern kann, um so langfristig mehr Ressourcen für Selbstschussanlagen und Ähnliches zu bekommen. Weitere Multiplayermodi heißen Flucht und Versus; auch sie setzen auf eine Mischung aus eigentlich simplen Aufgaben und komplexer Auswahl von Waffen, Ausrüstung und Spezialfähigkeiten - wer mag, der findet hier ein Betätigungsfeld für Monate.

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Die Grafik von Gears 5 macht einen sehr guten Eindruck. Umgebungen und Animationen wirken liebevoll ausgearbeitet, ständig gibt es neue Landschaften und toll gemachte Zwischensequenzen zu sehen. Das Programm ist bunter als die Vorgänger, außerdem gibt es mehr helle und teilweise sogar bunte Areale zu erkunden, darunter ein holzgetäfeltes Luxushotel und ein altes Theater.

Die Xbox One X unterstützt 4K und bietet in allen Spielmodi und mit allen Auflösungen eine Bildrate von 60 fps. Bei der Standard-Xbox ist das anders: Sie unterstützt HD sowie in der Kampagne eine Bildrate von 30 fps - das immerhin sehr stabil, Ruckler sind uns nicht aufgefallen. In den Multiplayermodi kann man auf der Konsole ebenfalls mit 60 fps antreten, was wegen der Chancengleichheit nötig ist.

Gears 5 erscheint am 10. September 2019 für Windows-PC und Xbox One. Der Preis liegt bei 70 Euro - auch für die PC-Fassung auf Steam, die vermutlich zusätzlich bei Xbox Live aktiviert werden muss (ausprobieren konnten wir das nicht). Dafür ist die Downloadversion von Gears 5 wahlweise auf Konsole oder unter Windows spielbar, Speicherstände und ähnliche Daten werden per Cloud synchronisiert. Besitzer der Gears 5 Ultimate Edition (rund 80 Euro) und Mitglieder des Xbox Game Pass Ultimate (rund 13 Euro/Monat) für Windows-PC und Xbox One können bereits am 6. September loslegen.

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In Gears 5 gibt es Mikrotransaktionen - in der (sonst fertigen) Testversion konnten wir darauf aber noch keinen Blick werfen. Nach aktueller Informationslage findet sich kein Pay-to-Win, auch Lootboxen und Season oder Battle Pass soll es nicht geben. Sondern nur kosmetische Extras, die allesamt entweder einzeln käuflich oder erspielbar sein sollen. Neue Karten sollen laut den Entwicklern zumindest für Matchmaking und Private Play gratis sein. Das Programm ist aufwendig lokalisiert, die meisten Synchronstimmen klingen schön bärbeißig und grimmig. Die englische Sprachversion wird mitgeliefert, sie lässt sich aber nicht ingame ändern - stattdessen muss die Systemsprache umgestellt werden.

  • Kait ist mehr oder weniger die Hauptfigur in der Kampagne von Gears 5. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Segelschlitten sausen wir durch Eislandschaften. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Fähigkeiten des Roboters Jack können wir im Spielverlauf verbessern. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auch schon sehr reduzierter Schwarm ist gefährlich. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • In einigen der Bosskämpfen können wir Verstärkung anfordern. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Übersichtskarte sind mehrere Einsatzorte markiert. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • In Zwischensequenzen können wir Untertitel nicht abschalten - offenbar (noch) ein Bug im sonst so gut wie fehlerlosen Spel. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auch Autos schützen in Gears 5 vor großkalibrigen Superwaffen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Multiplayermodus können wir auch als Monster antreten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
In einigen der Bosskämpfen können wir Verstärkung anfordern. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten. Einige etwas drastischere Splatter- und Gore-Effekte wie die Killcam sowie ganz allgemein Blut und Schimpfwörter lassen sich im Optionenmenü deaktivieren.

Fazit

Selbst wenn wir in Gears 5 nur durch einen dunklen Gang krabbeln, fühlt sich das an wie ein Beitrag zur Rettung des Universums. Fast jeder Moment in der Kampagne wirkt episch, nahezu jedes Gefecht bietet Wumms und Bombast. Gleichzeitig geht es angenehm locker zu, das Geplauder und Gezanke zwischen den Helden ist über weite Strecken sogar richtig witzig - trotz ernster Momente. Die Handlung selbst finden wir zwar eher konfus, aber weil immer irgendetwas passiert, stört das selten.

Spielerisch hat die lange Pause nach dem vierten Teil der Serie offensichtlich gutgetan. Die offenen Umgebungen und die etwas weniger auf Deckung basierenden Kämpfe sorgen für enorm viel Spaß. Die Entwickler haben auch die Mischung gut hinbekommen: Gears 5 fühlt sich immer noch wie ein Gears of War an, nur eben frischer.

Auch sonst ist dieses Actionspektakel ein rundes Paket geworden. Die Multiplayermodi, allen voran Horde, können Fans wieder für Monate fesseln, die Koop-Optionen sind ebenfalls klasse. Auch die Grafik dürfen wir nicht vergessen: Gears 5 sieht über weite Strecken super aus: Von den immer neuen, enorm detailreichen Umgebungen über die tollen Animationen bis hin zu den Licht- und Schatteneffekten - und das alles sogar auf der normalen Xbox One ohne Ruckler. Wer unkomplizierte, aber spektakulär in Szene gesetzte Action mag, kommt um dieses Spiel nicht herum.

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 Gears 5 im Test: Actionspektakel mit Wumms und Schwarm
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