Verfügbarkeit und Fazit

Die Gear S3 gibt es in der Classic-Edition mit Lederarmband und silbernem Edelstahlgehäuse und in der von uns getesteten Frontier-Version mit Silikon-Armband und schwarz-grauem Gehäuse. Bei Samsung kosten beide Modelle 400 Euro, sind aktuell aber nicht verfügbar.

Fazit

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Die Gear S3 ist eher eine Weiterentwicklung der Gear S2 als ein komplett neues Modell. Trotz neuem Gehäuse trifft der Begriff Hardware-Revision durchaus auf die neue Smartwatch zu, da sich die grundlegende Bedienung nicht geändert hat; lediglich die Ausstattung wurde an gewissen Stellen verbessert.

  • Die neue Gear S3 von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie der Vorgänger kommt auch die Gear S3 wieder mit einem Pulsmesser und einer drehbaren Lünette, mit der die Smartwatch bedient werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S3 ist verglichen mit der Gear S2 größer und klobiger geworden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display der Gear S3 ...
  • ... ist mit 1,3 Zoll um 0,1 Zoll größer als das des Vorgängers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S3 am Handgelenk (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Gear S3 am Handgelenk (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Gear S3 hat ein tolles Display, läuft flüssig in der Bedienung und ist sehr hochwertig verarbeitet. Auch das Betriebssystem in Verbindung mit der Lünettensteuerung gefällt uns wieder sehr gut: Die Navigation ist intuitiv und auch innerhalb von Apps praktisch.

Uns stören aber tatsächlich die gewaltigen Ausmaße der Uhr: Wer kein sehr breites Handgelenk hat, für den ist die Uhr schlicht zu groß. Das sieht nicht nur eigenartig aus, sondern fühlt sich vom Tragegefühl her auch einfach nicht angenehm an. Manch einer mag sicherlich derart große Uhren, wir finden das aber nicht praktisch.

Das eingebaute GPS-Modul ist sehr hilfreich für Sportler, die ihr Smartphone nicht während des Trainings mitnehmen wollen. Wer das aber dennoch tut - etwa, weil er unterwegs Musik von Streamingdiensten hören will -, braucht diese neue Funktion eigentlich nicht. Auch den Notfallmodus dürften die meisten Käufer der Gear S3 im Alltag kaum brauchen.

Ein klares Argument für die neue Smartwatch ist die Akkulaufzeit: Der eingebaute Akku hat eine um 130 mAh höhere Nennladung als der der Gear S2, was sich in einer längeren Laufzeit bemerkbar macht. Die übertrifft in unserem Test auch die der Apple Watch.

Angesichts dessen, wie ähnlich die Gear S3 der Gear S2 im Funktionsumfang ist und wie viel angenehmer die beiden Vorgängermodelle zu tragen sind, tun wir uns insgesamt dennoch schwer, eine Kaufempfehlung für die neue Uhr auszusprechen. Wer Samsungs Smartwatch mit Lünette mag, kann weiterhin ruhigen Gewissens zur Gear S2 greifen, wenn er bereit ist, die Smartwatch etwas häufiger zu laden.

Dabei dürfte auch der Preis eine Rolle spielen: Samsung hatte angekündigt, die Gear S2 nach der Veröffentlichung des neuen Modells mit gesenktem Preis weiter verkaufen zu wollen. Aktuell kostet die Standardversion der Gear S2 mit offiziell 300 Euro noch 100 Euro weniger als die Gear S3; die offizielle Preisreduzierung ist allerdings noch nicht erfolgt. Im Onlinehandel ist die Uhr bereits für unter 220 Euro erhältlich - und damit unserer Meinung nach attraktiver als die Gear S3.

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mattle08 20. Dez 2016

Halllo liebes Golem-Team und Community, wie heißt dieses Watchface? https://scr3.golem.de...

GrandmasterA 13. Dez 2016

Die Antwortmöglichkeiten hängen von der jeweiligen App ab. Whatsapp bekommt man auf die...

coloneloneill7 08. Dez 2016

Habe eine Casio Pro Trek PRW-2500, die misst 56,3mm x 50,6mm x 15,0mm, komme prima mit...

unbuntu 03. Dez 2016

You are exploding it wrong.

staeff 01. Dez 2016

Man sollte aber dazu sagen, dass always on bei der S2 heißt: monochrome Zeiger und...


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