Abo
  • IT-Karriere:

Gear IconX im Test: Anderthalb Stunden Trainingsspaß

Mit Samsungs Gear IconX sollen sportlich aktive Nutzer nicht nur Musik hören, sondern auch ihre Aktivitäten aufzeichnen - dank eingebautem Pulsmesser und Fitnesstracker. Das funktioniert gut, die kurze Akkulaufzeit der kabellosen Ohrstecker verhindert aber einen ernsthaften Einsatz.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Gear IconX im Ohr
Die Gear IconX im Ohr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Kabellose Ohrstecker mit Fitnesstracking: Seit der Veröffentlichung von Bragis The Dash versuchen weitere Hersteller, entsprechende Produkte auf den Markt zu bringen. Die Version von Samsung heißt Gear IconX.

Wie The Dash bestehen die IconX-Kopfhörer aus zwei einzelnen Steckern, die weder untereinander noch mit dem angeschlossenen Smartphone per Kabel verbunden sind. Diese vollständige Kabelfreiheit ermöglicht in jeder Situation ungestörte Bewegungen, was besonders beim Sport praktisch ist. Allerdings hat sie auch einen Nachteil, der uns während unseres Tests schnell aufgefallen ist: eine kurze Akkulaufzeit.

  • Die Ladebox kann beide Ohrstecker zwei Mal aufladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Legt der Nutzer die Kopfhörer in die Ladeschale und schließt diese, werden sie automatisch geladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsungs Fitness-Kopfhörer Gear IconX verfügen über keinerlei Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kopfhörer werden über ein Touchpad an der Seite bedient. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen werden die Gear IconX in einer Ladeschale, die über einen eingebauten Akku verfügt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Lieferumfang finden sich verschiedene Halteflügel und Ohrstöpsel, mit denen die Gear IconX an verschiedene Ohrgrößen angepasst werden können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In unserem Test saßen die Gear IconX immer fest im Ohr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Samsungs Fitness-Kopfhörer Gear IconX verfügen über keinerlei Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Die Einrichtung der Gear IconX ist denkbar einfach: Nachdem wir die Stecker zunächst in ihrer Ladebox aufgeladen und die Samsung-Gear-App aus dem Play Store heruntergeladen haben, müssen wir die Stecker nur noch in unsere Ohren stecken. Sie schalten sich automatisch an und lassen sich problemlos mit unserem Oneplus Three koppeln. Kompatibel sind die Stecker mit Smartphones, die über die Android-Version 4.4 und höher sowie mindestens 1,5 GByte RAM verfügen. Mit iOS-Geräten funktionieren die Kopfhörer nicht.

Stecker schalten sich automatisch ein

Einmal gekoppelt, müssen die Gear IconX bei Benutzung nur ins Ohr gesteckt werden. Nach Gebrauch legen wir die Kopfhörer einfach wieder in ihre Ladebox zurück. Diese hat einen eingebauten Akku, der die Stecker wieder auflädt. Den Ladestand der einzelnen Stecker können wir über zwei LEDs an der Vorderseite der Ladebox ablesen, den der Box selbst auf der Rückseite. Hier befindet sich auch der Ladestecker für die Box.

Einfache Bedienung per Touchpad

Stellenmarkt
  1. Rail Power Systems GmbH, München
  2. Stadt Soltau, Soltau

In der Bedienung sind die Gear IconX einfach und intuitiv: Gesteuert werden die Stecker über Touchpads an den Rückseiten der Stecker. Ein einfacher Tap auf das Pad stoppt und startet die Wiedergabe des aktuellen Musiktitels. Ein Doppel-Tap wechselt zum nächsten Titel und beantwortet und beendet einen Anruf. Ein dreifacher Tap gibt den vorigen Titel wieder. Auf- und Abstreichen auf dem Touchpad reguliert die Lautstärke. Die Steuerung ist trotz Auswahl eines Hauptsteckers über die Touchpads beider Stöpsel möglich.

Bei der Einrichtung und in den Einstellungen über die Gear-App können Nutzer auswählen, ob sie das Touchpad des rechten oder linken Steckers verwenden wollen. Sofern dieser Hauptstecker im Ohr gelassen wird, bleibt Gear IconX mit dem Smartphone verbunden und kann als Bluetooth-Headset genutzt werden. Wählen wir den rechten Stöpsel als Hauptstecker und nehmen ihn heraus, schalten sich die Kopfhörer hingegen nach knapp einer Minute ab.

Ausgeglichener, aber etwas unspektakulärer Klang 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 3,99€
  3. 4,60€
  4. 4,99€

tpkroke 11. Aug 2016

Wie funktioniert das Telefonieren? Wieso bleibt dieser Punkt bei so einem Test komplett...

Speadge 11. Aug 2016

Habe die Ohrhörer vor einiger Zeit nach dem Erscheinen gleich gekauft. Der Akku war nach...

Kizu 11. Aug 2016

Du hast beide sicherlich nicht mit einander verglichen ;-) Die Samsung sind ein...

Kizu 11. Aug 2016

Wie großartig soll denn der Empfang in den Dash sein bei der kompakten Bauweise? Ich...

Airblader 10. Aug 2016

Wird die Einstellung für die Geräusche gespeichert? Oder muss sie jedesmal neu aktiviert...


Folgen Sie uns
       


Linux für Gaming installieren - Tutorial

Die Linux-Distribution Manjaro eignet sich gut für Spiele - wir erklären im Video wie man sie installiert.

Linux für Gaming installieren - Tutorial Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
    Digitaler Knoten 4.0
    Auto und Ampel im Austausch

    Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
    IT-Forensikerin
    Beweise sichern im Faradayschen Käfig

    IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
    Eine Reportage von Maja Hoock

    1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

      •  /