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Bildqualität noch verbesserungsfähig

Die Bildqualität der Gear 360 ist um einiges besser als etwa die der Ricoh Theta. In den Details ist die Gear 360 wesentlich schärfer und weniger vermatscht. Besonders Fotos sind angenehmer zu betrachten. Videos sind jedoch auch bei höchster Auflösung verglichen mit den Fotos merklich unschärfer.

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Die verglichen mit der Theta bessere Bildqualität darf aber auch bei der Gear 360 nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Material selbst verglichen mit Smartphone-Kameras deutlich schlechter aussieht. Verglichen mit den Kameras des Galaxy S6 und S7 sind die Bildergebnisse weniger scharf, zudem sind Detailzeichnung und Dynamikumfang schlechter. Zoomen wir in ein Foto hinein, wird das Bild schnell schwammig; zudem hat die Kamera bei Gegenlicht mit chromatischen Aberrationen Probleme. Den 360-Grad-Blick zahlen auch Nutzer von Samsungs Rundumkamera beim heutigen Stand der Technik mit Abstrichen in der Bildqualität.

Besser nicht zu nah herangehen

Dazu kommen noch die mitunter sichtbaren Stitching-Fehler in den Bereichen, in denen die beiden Objektive der Gear 360 aufeinandertreffen. Besonders bei Objekten, die nah an der Kamera sind, können wir mitunter auffällige Bildfehler erkennen. Im unteren Bereich der Bilder ist dies unumgänglich, da sich hier das Stativ oder die Hand des Nutzers befindet; die Fehler ziehen sich aber über die gesamte Höhe des Bildes.

Ansonsten finden wir das Stitching aber in den meisten Situationen sehr gelungen. Achtet der Nutzer auf einen gewissen Mindestabstand von Objekten rund um die Kamera, kommt es nicht zu dramatischen Bildfehlern. In manchen Lichtsituationen ist ein leichter Helligkeitsunterschied an der Stelle zu erkennen, an der die beiden Teilbilder aufeinandertreffen. Oft ist dieser Rand aber nur im unteren Bereich zu auszumachen und nicht im kompletten Bild oder Video.

Enttäuscht waren wir vom Ton, den die Gear 360 aufnimmt. Dieser wird nicht räumlich aufgezeichnet, bei einem Video ändert sich dementsprechend nicht die Richtung, aus der Ton kommt. Zudem sind die Audioaufnahmen sehr leise, sobald sich die Tonquelle etwas von der Kamera entfernt befindet.

Google Fotos erkennt Panorama-Fotos - aber keine Videos

Am einfachsten lässt sich das mit der Gear 360 erstellte Material direkt auf einem mit der Kamera verbundenen Smartphone betrachten. Hier können wir uns durch Wischbewegungen in den Fotos und Videos bewegen oder sie mit Hilfe einer Gear VR betrachten. Fotos lassen sich auch direkt bei Google Fotos hochladen und werden dort direkt als 360-Grad-Panoramen erkannt; dementsprechend können wir auch hier in den Bildern scrollen. Alternativ können die Fotos und Videos auch in der PC-Bearbeitungssoftware angeschaut werden; auch hier lässt sich scrollen.

Bei Videos erkennt Google Fotos nicht, dass es sich um Rundumpanoramen handelt; uns wird das Videomaterial stets als nicht perspektivisches Gesamtbild angezeigt. Laden wir ein 360-Grad-Video hingegen direkt vom angeschlossenen Smartphone bei Youtube hoch, können wir es uns dort als Rundumvideo anschauen. Beim Upload eines auf dem PC gespeicherten 360-Grad-Videos über die Internetseite von Youtube hingegen erhalten wir keine Rundumdarstellung, sondern die gleiche nicht perspektivische Ansicht wie bei Google Fotos. Auch wenn wir innerhalb der App ein Video schneiden und es bei Youtube hochladen wollen, wird es in unseren Versuchen nicht im 360-Grad-Betrachter angezeigt.

Mit dem wechselbaren Akku kommen wir problemlos über einen Tag. Die Gear 360 ist spritzwassergeschützt, unter Wasser getaucht werden sollte sie nicht.

 Einfache Bedienung, verschiedene AufnahmefunktionenVerfügbarkeit und Fazit 
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Anonymer Nutzer 07. Jul 2016

Artikel gelesen. Ja, soll. Es gibt aber keine Angaben welche Modelle und wann. Also nur...

tk (Golem.de) 06. Jul 2016

Hallo! Nein, das andere China. :-) Shenzhen und Shanghai.


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