360-Grad-Videos mit guter Qualität

Ist dieser Schritt erst einmal vollzogen, lassen sich mit der Gear 360 tolle Fotos und vor allem Videos aufnehmen. Dank des mitgelieferten Mini-Stativs, das gleichzeitig auch als Haltegriff dient, können schnell beeindruckende Rundum-Videos angefertigt werdeb. Die Qualität ist deutlich besser als etwa bei der Ricohs Theta: Die Gear 360 nimmt Videos mit einer Auflösung von 3.840 x 1.920 Pixeln auf, was für die Betrachtung in einem Viewer ausreicht - vorausgesetzt, das verwendete Smartphone hat ebenfalls eine hohe Auflösung. Fotos werden mit 30 Megapixeln aufgenommen, was zu scharfen Ergebnissen führt.

  • Die Gear 360 zusammen mit einer Gear VR (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear 360 hat in etwa die Größe eines Tennisballs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf einem verbundenen Smartphone kann ein Vorschaubild angezeigt und die Kamera bedient werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zusammengesetzt werden die Panoramaaufnahmen auf dem Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der Gear 360 wird ein kleines Stativ geliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinter der seitlichen Klappe befindet sich der wechselbare Akku. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die beiden Objektive haben eine Anfangsblende von f/2.0. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Einschalter befindet sich neben dem kleinen Display an der Oberseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An dem Stativanschluss auf der Unterseite ...
  • ... kann das mitgelieferte Stativ befestigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zusammengeklappt dient das Stativ als Haltegriff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear 360 mit dem Vorschaubild eines einzelnen Objektivs auf einem Smartphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Zusammengeklappt dient das Stativ als Haltegriff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Nach der Aufnahme lassen sich die Fotos und Videos nicht direkt auf dem Smartphone anschauen. Vorher müssen sie importiert werden; dabei setzt das Smartphone die Einzelbilder der beiden Kameras zu einem Panorama zusammen und beseitigt Verzerrungen und Bildfehler. Anschließend können sich Nutzer ihre Werke anschauen - beispielsweise auf einem Betrachter. Aber auch auf einem Smartphone lohnt es sich, die Panorama-Aufnahmen anzusehen: Während etwa ein Video läuft, lässt sich der Betrachtungsausschnitt durch Wischen auf dem Display verändern.

Beim Stitchen - also dem Zusammenbau der Einzelbilder - unterlaufen der Samsung-App auf dem verbundenen Smartphone keine auffälligen Fehler. Wir konnten bei unseren Aufnahmen keine nennenswerten Überlappungen entdecken, lediglich, wenn wir bei der Betrachtung nach unten schauten - also dahin, wo sich etwa die Hand befindet, die die Gear 360 festhält - sind einige wenige Unstimmigkeiten zu sehen. Dies ist bei derartigen Panorama-Kameras aber normal.

Neben dem 360-Grad-Modus erlaubt die Gear 360 dem Nutzer zudem, auch Fisheye-Aufnahmen mit den Objektiven der Kamera zu machen. Sowohl die vordere als auch die hintere Linse lassen sich einzeln auswählen, um dann Fotos oder Videos zu machen, die denen einer weitwinkligen Action Cam ähneln. Praktischerweise wird anhand von kleinen, roten LEDs direkt angezeigt, welche Objektive gerade aktiviert sind. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Kamera ohne verbundenes Smartphone verwendet wird.

Fazit

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Samsungs erste 360-Grad-Kamera hat uns im ersten kurzen Test gut gefallen. Von der Bildqualität her liefert die Kamera gute Ergebnisse ab, über die App ist sie intuitiv zu bedienen. Aber auch als Stand-alone-Gerät fanden wir die Handhabung unkompliziert.

Die zusammengesetzten Bilder und Videos zeigten in unseren Versuchen keine nennenswerten Stitching-Fehler, im Gegenteil: Das Material wurde ausgesprochen gut vom Smartphone zusammengesetzt. Gelungen finden wir die Möglichkeit, die Objektive der Gear 360 auch einzeln zu verwenden. Das erweitert die Kamera um Bildgestaltungsmöglichkeiten.

Wichtig für den Erfolg der Kamera dürfte die Kompatibilität sein: Samsung zufolge soll die Gear 360 nicht nur mit Galaxy-Smartphones, sondern auch mit weiteren Android-Geräten und iPhones funktionieren. Sollte dann noch der Preis nicht zu hoch sein, könnte die Gear 360 auch für Nutzer interessant sein, die bisher noch nicht viel mit 360-Grad-Fotografie und -Videografie zu tun hatten.

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 Gear 360 im Hands on: Samsung bringt den Rundumblick aufs Smartphone
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