GDC 2023: Spieleentwickler glauben nicht ans Metaverse

Monat für Monat investiert Mark Zuckerberg als Chef von Meta viele Millionen US-Dollar in den Aufbau des Metaversums. Die meisten Spieleentwickler - also die, die es umsetzen müssen - lässt das kalt. Stattdessen erwarten 14 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage, dass Fortnite von Epic Games der große Gewinner im Bereich virtueller Welten sein dürfte.
Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage, die jedes Jahr von den Veranstaltern der Game Developers Conference(öffnet im neuen Fenster) (GDC) in San Francisco durchgeführt wird. 2023 haben mehr als 2.3000 professionelle Spielemacher die Fragen beantwortet.
Wer nicht Fortnite als größten Gewinner vermutet, erwartet ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Horizon Worlds von Meta und Minecraft - jeweils 7 Prozent entfielen auf diese Option. Es folgen Roblox mit 5 Prozent und Angebote von Google und Apple mit jeweils 3 Prozent.
Die mit Abstand größte Gruppe (45 Prozent) sind allerdings Entwickler, die keinen klaren Favoriten haben oder davon ausgehen, dass sich die Versprechungen des Metaverse nicht erfüllen werden.
Bei der gleichen Umfrage vor einem Jahr äußerten sich lediglich 33 Prozent der Befragten ähnlich skeptisch. Als Hürden für das Metaversum werden vor allem dessen unklare Definition, die mangelnde Interaktivität sowie die hohen Kosten für Hardware gesehen, insbesondere für Virtual-Reality-Headsets.
GDC 2023: März in San Francisco
Aus Sicht von Mark Zuckerberg dürfte diese Antwort ein Problem sein: Er ist langfristig auf Unterstützung durch andere Branchen und Unternehmen angewiesen - kann aber zumindest derzeit kaum hoffen, dass seine Vision durch Spielemacher begeistert unterstützt wird.
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Die GDC 2023 findet vom 20. bis 24. März 2023 in San Francisco statt. Die Tagung bietet Vorträge und Seminare von Entwicklern für andere Profis, außerdem könnte es in diesem Jahr wieder Produktankündigungen von Hardware und neuen Games geben.



