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Schwebender GC32-Katamaran (am 1. August 2015 auf der Kieler Förde): Hightech auf dem Wasser
Schwebender GC32-Katamaran (am 1. August 2015 auf der Kieler Förde): Hightech auf dem Wasser (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Trimmen und Gewichtsverteilung sind wichtig für das Foilen

Der Katamaran foilt inzwischen wieder. Die Mannschaft hängt über der Kante. Trimmen und Balance seien wichtig, um das Boot in der Luft zu halten. Meine Anwesenheit sei nicht ideal gewesen, mit einem Gast sei das Foilen schwieriger, da er relativ weit vorne sitze, sagt Gustafsson. "Es ist viel einfacher, wenn nur wir fünf an Bord sind: weniger Gewicht, und das ist hinten."

  • Fliegende Boote: Der GC32-Katamaran des Schweizer Teams Armin Strom foilt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es sind Hightech-Katamarane, deren Rümpfe 10 m lang sind. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf der Kieler Förde wurde Ende Juli/Anfang August die dritte von fünf Regatten in dieser Klasse ausgetragen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Besondere an den Booten: Sie kommen nicht nur mit einem, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... sondern mit beiden Rümpfen aus dem Wasser wie das Schweizer Team Alinghi im Vordergrund. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die gebogene Form des Schwerts macht es möglich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Alinghi foilt - im Wasser sind nur das Lee-Schwert und die Ruderblätter. Unter ihnen sind Flossen, die das Boot stabilisieren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ainghi gegen Armin Strom: Beim Foilen werden die Boote über 70 km/h schnell. In Kiel schafften sie nur knapp 50 km/h. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wichtig bei einer Wettfahrt ist der Start - Alinghi, Armin Strom und Oman (v. l. n. r.) kabbeln sich vor dem Startboot (mit der roten Flagge). (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wer früh ans Foilen kommt, hat klare Vorteile - Oman vor Engie aus Frankreich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wichtig zum Foilen sind das Gewicht und seine Verteilung - ein passiver Gast (mit weißem Helm) stört eher. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Am Morgen sah es nicht nach Regatta aus: Das erste Rennen wurde bei wenig Wind gestartet - hier liegt Oman vor Alinghi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Doch das glatte Wasser zeigt: Es weht kaum Wind... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und dann schlief er auch noch ein. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Während der Bugmann von Engie noch nach der Windfahne auf dem Mast schaut, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... hat die Mannschaft von Armin Strom schon das Vorsegel eingeholt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Bei Flaute sind die besten Segler machtlos. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Erst am Nachmittag sahen die rund 22.000 Besucher... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... mehr Action auf der Förde. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Wind frischte auf, und die Teams - hier Spindrift - ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... hatten alle Hände voll zu tun - wie Engie. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wichtig ist, dass die Manöver sitzen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wie hier bei Armin Strom am Luvtor (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Fahrwassertonnen wurden, wie hier von Engie, oft atemberaubend knapp passiert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Kurze Verschnaufpause auf dem Schweizer Boot von Armin Strom, ...(Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... dann ging es in die nächste Wettfahrt - die Schweizer im Kampf mit Spindrift... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ...  oder Alinghi und Oman. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Spannend wurde es an den Wendetoren - markiert mit grauen Schwimmern: Engie und Alinghi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Alinghi segelte an dem Tag sehr aggressiv. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Am Ende zu aggressiv: Im Zweikampf gegen Oman im letzten Rennen vergaben die Schweizer den Tagessieg. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Den sicherte sich das französische Team Spindrift. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Alinghi gewann zwar das Wochenende in Kiel. Aber Team Oman führt nach drei von fünf Regatten die Serie an. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Wer früh ans Foilen kommt, hat klare Vorteile - Oman vor Engie aus Frankreich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Außerdem braucht das Boot den richtigen Windstoß. Den bekommt es: Der Wind weht mit etwa 10 Knoten, etwa 19 Kilometern pro Stunde - das ist Windstärke 3 bis 4. Wellen gibt es fast keine, ab einer Wellenhöhe von einem Meter bestehe die Gefahr, dass das Boot bei Segeln vor dem Wind den Auftrieb verliere, eintauche und dann in der nächsten Welle kentere, erzählt Gustafsson. Aber auf der Förde sind die Bedingungen für GC32-Katamarane fast ideal. Perfekt wären 20 bis 25 Knoten, 37 bis 46 Kilometer pro Stunde, also Windstärke 6. Dann schafft der Katamaran 40 Knoten - das sind 74 Kilometer pro Stunde.

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Der Wind singt in den Tauen

So schafft der Katamaran "nur" etwa 27 Knoten, knapp 50 Kilometer pro Stunde. Laut singt jetzt der Wind in den Tauen. Wieder ein Countdown, wieder der Ruf "Guest". Bei dieser Geschwindigkeit vom Boot zu fallen, wäre wie auf Beton aufzuschlagen. Ich greife nach dem Stahltau und ziehe mich auf die andere Seite hinüber.

Das Armin-Strom-Boot rast durch die letzte Tonne. Immer noch kein Boot vor dem Bug - wir führen weiter. Das Startboot fliegt heran, eine Hupe ertönt: Armin Strom hat die vierte Wettfahrt des Tages gewonnen.

Alinghi patzt in der letzten Wettfahrt

Beinahe hätte Team Alinghi den Gesamtsieg am 1. August geholt. Im sechsten und letzten Rennen des Tages waren die Schweizer jedoch zu aggressiv und kollidierten mit dem Team aus dem Oman. Die Boote belegten in dieser Wettfahrt die beiden letzten Plätze, Spindrift schnappte sich den Tagessieg. Nach dem dritten von insgesamt fünf Wettkämpfen führt das Team aus dem Oman vor Alinghi und Spindrift. Armin Strom belegt Platz vier. Vorletzter ist Engie, letzter das US-Team Argo 32, das in Kiel nicht dabei war.

Die beiden letzten Rennen dieser dritten GC32-Rennsaison finden im Mittelmeer statt: Ende August wird vor Fiumicino bei Rom gesegelt, Ende September/Anfang Oktober vor Marseille. Der Auftakt der Tour fand Ende Mai auf dem Traunsee in Österreich statt. Es folgten Cowes auf der südenglischen Isle of Wight Ende Juni, und Kiel.

Ein Motorboot kommt heran. Ich steige von dem schwankenden Katamaran in das ebenso schwankende Zodiac. Danke Jungs für diese coole Viertelstunde! Der Motorbootfahrer lässt die beiden schweren Außenborder aufheulen und bringt mich zurück an Land. Es dauert noch eine Weile, bis die Wirkung des Adrenalins nachlässt.

 Die Strecke ist kurz und hat je zwei Wendetore

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Lehmroboter 14. Aug 2015

Das mit dem "Wind von unten" paßt so nicht. Ja Aerodynamik spielt bei beiden eine Rolle...

calaphos 09. Aug 2015

Den Bildern nach zu urteilen handelt es sich bei den Segeln eher um eine grosse Genau...

Pansen 07. Aug 2015

Nein, nur feste Micro-USB. Leider nichts für dein iPhone :/

Ach 07. Aug 2015

Kann man kaum was anderes zu sagen, macht ihr da abgefahrene Dinge, als IT Kolumnisten...



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