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Schwebender GC32-Katamaran (am 1. August 2015 auf der Kieler Förde): Hightech auf dem Wasser
Schwebender GC32-Katamaran (am 1. August 2015 auf der Kieler Förde): Hightech auf dem Wasser (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die Strecke ist kurz und hat je zwei Wendetore

Es ist der dritte von fünf Wettkämpfen in dieser Tour der Rennserie. Nach dem ersten Wettkampftag in Kiel liegt Alinghi vorn - das Team des Schweizer Industriellen Ernesto Bertarelli, das bekannt wurde, weil es 2003 und 2007 den prestigeträchtigen America's Cup gewann. Die Gegner auf der Innenförde sind das Team Oman Sail aus dem gleichnamigen Sultanat, die beiden französischen Teams Engie und Spindrift sowie Armin Strom, ebenfalls aus der Schweiz - das Boot, auf dem ich gerade sitze.

  • Fliegende Boote: Der GC32-Katamaran des Schweizer Teams Armin Strom foilt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es sind Hightech-Katamarane, deren Rümpfe 10 m lang sind. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf der Kieler Förde wurde Ende Juli/Anfang August die dritte von fünf Regatten in dieser Klasse ausgetragen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Besondere an den Booten: Sie kommen nicht nur mit einem, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... sondern mit beiden Rümpfen aus dem Wasser wie das Schweizer Team Alinghi im Vordergrund. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die gebogene Form des Schwerts macht es möglich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Alinghi foilt - im Wasser sind nur das Lee-Schwert und die Ruderblätter. Unter ihnen sind Flossen, die das Boot stabilisieren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ainghi gegen Armin Strom: Beim Foilen werden die Boote über 70 km/h schnell. In Kiel schafften sie nur knapp 50 km/h. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wichtig bei einer Wettfahrt ist der Start - Alinghi, Armin Strom und Oman (v. l. n. r.) kabbeln sich vor dem Startboot (mit der roten Flagge). (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wer früh ans Foilen kommt, hat klare Vorteile - Oman vor Engie aus Frankreich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wichtig zum Foilen sind das Gewicht und seine Verteilung - ein passiver Gast (mit weißem Helm) stört eher. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Am Morgen sah es nicht nach Regatta aus: Das erste Rennen wurde bei wenig Wind gestartet - hier liegt Oman vor Alinghi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Doch das glatte Wasser zeigt: Es weht kaum Wind... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und dann schlief er auch noch ein. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Während der Bugmann von Engie noch nach der Windfahne auf dem Mast schaut, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... hat die Mannschaft von Armin Strom schon das Vorsegel eingeholt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Bei Flaute sind die besten Segler machtlos. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Erst am Nachmittag sahen die rund 22.000 Besucher... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... mehr Action auf der Förde. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Wind frischte auf, und die Teams - hier Spindrift - ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... hatten alle Hände voll zu tun - wie Engie. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wichtig ist, dass die Manöver sitzen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wie hier bei Armin Strom am Luvtor (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Fahrwassertonnen wurden, wie hier von Engie, oft atemberaubend knapp passiert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Kurze Verschnaufpause auf dem Schweizer Boot von Armin Strom, ...(Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... dann ging es in die nächste Wettfahrt - die Schweizer im Kampf mit Spindrift... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ...  oder Alinghi und Oman. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Spannend wurde es an den Wendetoren - markiert mit grauen Schwimmern: Engie und Alinghi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Alinghi segelte an dem Tag sehr aggressiv. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Am Ende zu aggressiv: Im Zweikampf gegen Oman im letzten Rennen vergaben die Schweizer den Tagessieg. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Den sicherte sich das französische Team Spindrift. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Alinghi gewann zwar das Wochenende in Kiel. Aber Team Oman führt nach drei von fünf Regatten die Serie an. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Alinghi foilt - im Wasser sind nur das Lee-Schwert und die Ruderblätter. Unter ihnen sind Flossen, die das Boot stabilisieren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Eine Voraussetzung für das Foilen war die Entwicklung von Verbundwerkstoffen wie Karbon. Erst damit sei es möglich geworden, Schwerter zu bauen, die klein sind und dennoch das Gewicht von Boot und Mannschaft sowie den Segeldruck aushalten, sagt Sach. Bekannt wurde das Foilen im letzten America's Cup: Bei der Regatta 2013 wurden erstmals Katamarane mit den Schwertern eingesetzt, die das Foilen ermöglichen - nur waren diese Boote noch ein Stück größer: Sie waren 22 Meter lang. Mit den Budgets, die die Teams im America's Cup zur Verfügung haben, war es möglich, die Foiling-Technik zur Serienreife zu entwickeln.

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Früh foilen bringt Vorteile

Das nächste Manöver steht an - wenige Meter vor der Kaimauer. Präzise gefahrene Manöver sind einer der Schlüssel zum Erfolg. "Wenn man ein gutes Manöver fährt und dann früh auf das Foil kommt, dann gewinnt man viel", sagt Jakob Gustafsson nach der letzten Wettfahrt im Gespräch mit Golem.de. Der Profisegler aus Schweden bedient die Schwerter auf dem Armin-Strom-Boot.

Countdown, dann geht das Boot mit dem Heck durch den Wind. Jetzt liegt das Gewicht auf dem anderen Rumpf. Das 60 Quadratmeter große Großsegel, das 23,5 Quadratmeter große Vorsegel und der Gennaker wechseln im Nu die Seite. Der 60 Quadratmeter große, durchsichtige Gennaker wird nur auf Kursen vor dem Wind, also wenn der Wind von hinten kommt, gesetzt.

Ein guter Start ist auch wichtig

Ein anderes wichtiges Element ist ein guter Start, vor allem auf einer so kurzen Strecke wie hier auf der Kieler Förde. Wer beim Start nicht unter den ersten drei sei, habe kaum eine Chance auf ein gutes Ergebnis, sagt Gustafsson. Etwas Spielraum für taktische Manöver bietet noch das Layout der Regatta-Strecke: An den beiden Wendepunkten liegt nicht jeweils eine Tonne, sondern jeweils zwei Tore. Die Teams können sich für eines der beiden entscheiden.

Wer hinten liege, wähle das Tor, das weniger Boote ansteuern, um so möglicherweise einen Vorteil herauszufahren. "Man kann sich vom Feld trennen. Das ist eine Möglichkeit, etwas zu gewinnen", sagt Gustafsson. "Aber natürlich auch eine zu verlieren."

Armin Strom überholt Alinghi

Bis jetzt macht das Team Armin Strom alles richtig: Das Boot ist sehr gut gestartet - mit einem fulminanten Manöver hat es gleich den Konkurrenten Alinghi überholt, der die Rennen in Kiel bisher souverän beherrscht hat. Die Manöver an Toren und auf der Kreuz sitzen - weiterhin liegt in dieser vierten Wettfahrt des Tages kein anderes Boot vor uns. Die Bedingungen sind sehr gut an diesem Samstagnachmittag: Der Seewind aus Richtung Osten steht durch.

Dabei hatte es am Vormittag gar nicht so ausgesehen, als könne überhaupt gesegelt werden. Mit etwa 4 Knoten, knapp 7,5 Kilometern pro Stunde, wehte der Wind - Windstärke 2. Dazwischen gab es immer wieder Flauten. Das Wasser wechselte zwischen leicht gekräuselt und fast glatt. Die erste Wettfahrt wurde abgebrochen, noch bevor die Boote die erste Tonne erreichten. Zwei Tage zuvor waren noch Sturmböen über die Förde gebraust und hatten das Alinghi-Boot sogar zum Kentern gebracht.

 GC32-Regatta: Lass das Boot fliegen!Trimmen und Gewichtsverteilung sind wichtig für das Foilen 

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Lehmroboter 14. Aug 2015

Das mit dem "Wind von unten" paßt so nicht. Ja Aerodynamik spielt bei beiden eine Rolle...

calaphos 09. Aug 2015

Den Bildern nach zu urteilen handelt es sich bei den Segeln eher um eine grosse Genau...

Pansen 07. Aug 2015

Nein, nur feste Micro-USB. Leider nichts für dein iPhone :/

Ach 07. Aug 2015

Kann man kaum was anderes zu sagen, macht ihr da abgefahrene Dinge, als IT Kolumnisten...



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