GBD-H1000: Casio stellt erste G-Shock mit Pulsmessung vor

Das typische Design einer G-Shock und damit weitgehend unkaputtbar, aber erstmals mit Herzfrequenzmessung: Casio stellt die GBD-H1000 vor. Die Smartwatch kann auch durch Sonnenlicht aufgeladen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork der G-Shock GBD-H1000 von Casio
Artwork der G-Shock GBD-H1000 von Casio (Bild: Casio)

Casio hat die erste G-Shock mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk vorgestellt. Mit der GBD-H1000 können Anwender ihren Puls sowohl über den Tag als auch beim Sport erfassen - so ähnlich, wie das bei den meisten Sportuhren von Garmin und Polar schon länger möglich ist.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler IoT (m/w/d)
    Bertrandt Ingenieurbüro GmbH München, München
  2. System Engineer - Azure Cloud (m/w/d)
    Interhyp Gruppe, München
Detailsuche

Das Wearable hat auch ein Modul zur Positionsbestimmung eingebaut, mit dem etwa Läufer ihre Route per GPS, Glonass und QZSS erfassen können - Galileo wird noch nicht unterstützt. Neben der Pulsmessung kann die Uhr laut Hersteller auch die Sauerstoffsättigung schätzen.

Der Akku soll nur bei Anzeige der Zeit (ohne Pulsmessung und Smartwatchfunktionen) etwa ein Jahr lang durchhalten. Die Aufzeichnung von GPS-Daten ist 14 Stunden lang möglich. In beiden Modi lädt eine Solarladefunktion zumindest einen Teil des Akkus mit auf. Zum Vergleich: Die Fenix 6X Pro Solar schafft ebenfalls mit Sonnenaufladung rund 120 Tage nur bei Anzeige der Zeit und 66 Stunden bei Sporteinheiten mit GPS.

Die GBD-H1000 kann im Alltag die Schritte zählen und den Kalorienverbrauch des Nutzers schätzen. Bei Laufeinheiten gibt sie den VO2max an und bietet eine Reihe von Erholungsempfehlungen und Trainingstipps - wie gut das alles ist, können wir derzeit nicht abschätzen. Wir wissen auch nicht, welche Sportarten außer Laufen erfasst werden können.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Außerdem bietet das Wearable eine Reihe von typischen Smartwatchfunktionen, für die sie per Bluetooth mit dem Handy verbunden sein muss. Dann kann man die Daten in die App hochladen und analysieren, Mitteilungen empfangen und sein Smartphone suchen. Ein Kompass ist ebenso verbaut wie ein Thermometer und ein barometrischer Höhenmesser.

Für G-Shock-Fans vermutlich mit am wichtigsten: Die GBD-H1000 hält viel aus. Unter anderem ist sie stoßsicher und wasserfest nach ISO 22810, also bis 20 Bar - umgerechnet entspricht das 200 Metern Tiefe. Das Display verwendet laut Casio die Memory-in-Pixel-Technologie (MIP). Das müsste dann so ähnlich wie bei Garmin aussehen, wo die Bildschirmchen vor allem in der Sonne sehr gut ablesbar sind. Über die Auflösung macht Casio keine Angaben, zum Schutz kommt Mineralglas zum Einsatz.

Die G-Shock GBD-H1000 ist mit einer Höhe von 63 Millimetern, einer Breite von 55 Millimeternund und einer Dicke von 20,4 Millimetern sehr groß. Das Gewicht liegt bei 101 Gramm. Casio will das Wearable ab April 2020 in vier Farben anbieten, der Preis liegt bei rund 400 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Peace Р02. Mär 2020

Ich verstehe jetzt nur nicht ganz, warum sie nur zum Schnorcheln taugt, wenn man doch von...

grutzt 29. Feb 2020

Nicht jeder steht auf 2-Euro-Wegwerf-Uhren von AliExpress. Im Gegensatz zu normalen...

Olliar 28. Feb 2020

Ja, klar. Das Verlängerungskabel braucht doch Platz! Echt. 14h GPS tracing...mit 66h...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ada & Zangemann
Das IT-Märchen, das wir brauchen

Das frisch erschienen Märchenbuch Ada & Zangemann erklärt, was Software-Freiheit ist. Eine schöne Grundlage, um Kinder - aber auch Erwachsene - an IT-Probleme und das Basteln heranzuführen.
Eine Rezension von Sebastian Grüner

Ada & Zangemann: Das IT-Märchen, das wir brauchen
Artikel
  1. HMD Global: Nokia 9 Pureview bekommt doch kein Android 11
    HMD Global
    Nokia 9 Pureview bekommt doch kein Android 11

    Wer ein Nokia 9 Pureview besitzt, erhält vom Hersteller als Ausgleich beim Kauf eines anderen Nokia-Smartphones einen Rabatt.

  2. TTDSG: Neue Cookie-Regelung in Kraft getreten
    TTDSG
    Neue Cookie-Regelung in Kraft getreten

    Mit jahrelanger Verspätung macht Deutschland die Cookie-Einwilligung zur Pflicht. Die Verordnung zu Einwilligungsdiensten lässt noch auf sich warten.

  3. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Last Minute Angebote bei Amazon • Crucial-RAM zu Bestpreisen (u. a. 16GB Kit DDR4-3600 73,99€) • HP 27" FHD 165Hz 199,90€ • Razer Iskur X Gaming-Stuhl 239,99€ • Adventskalender bei MM/Saturn (u. a. Surface Pro 7+ 849€) • Alternate (u. a. Adata 1TB PCIe-4.0-SSD für 129,90€) [Werbung]
    •  /