Gasline: "Wir vermarkten eine dunkle Glasfaser"

Gasline, einer der größten deutschen Backbone-Glasfasernetzbetreiber, ist kaum bekannt. "Wir sprechen mit allen außer der Telekom, die Telekom macht selber", erklärte der Chef.

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Das Panel der Anga Com
Das Panel der Anga Com (Bild: Angacom / Screenshot: Golem.de)

Der Glasfaseranbieter Gasline baut seine Glasfaserstrecken nicht nur an Gasleitungstrassen. Das sagte Gasline-Chef Wolfram Rinner am 9. Juni 2021 auf einem Panel der Branchenmesse Anga Com. "Wir bauen auch neu an Landstraßen und Autobahnen aus."

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Kerngeschäft der Gasline Telekommunikationsgesellschaft ist es, Netzinfrastrukturen für Kunden zu bauen und zur Nutzung zu überlassen. Rinner erklärte: "Wir vermarkten eine dunkle Glasfaser. Gemeinsam mit unseren Ankerkunden, darunter Deutsche Giganetz oder Vodafone, entwickeln wir Strecken und bieten sie zu marktüblichen Preisen an."

Gasline erwarte, dass entlang seiner Trassen Mobilfunkmasten errichtet werden. "Es läuft gut, wir machen Verträge zur Anbindung, wir sprechen mit allen außer der Telekom, die Telekom macht selber", erklärte Rinner.

Gasline gehört deutschen Gasversorgungsunternehmen im Fern- und Regionalbereich und wurde 1996 gegründet. Ein Großteil der unbeleuchteten Netzkapazitäten mit 32.000 Kilometern ist im Schutz der Gasleitungstrassen verlegt, die in über 100 Städten an Telehäusern und Points-of-Presence angeschlossen sind. Weitere 3.000 Kilometer sollen bis 2024 ausgebaut werden.

Deutsche Giganetz. New kid on the block

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Der neue Netzbetreiber Deutsche Giganetz mit Sitz in Hamburg, der von der kanadischen Sunlife-Versicherungsgruppe mit 3 Milliarden Euro finanziert wird, ist einer der Kunden von Gasline. "Wir setzen auf Mitverlegung durch Gasline, das ist eine echte Partnerschaft", sagte Giganetz-Technikchef Dirk Brameier. "Wir sind in intensiven Gesprächen."

Am 15. Juli erfolge der erste Spatenstich für Giganetz. Heute werde in Heilbronn ein Vertrag mit über 100 Kommunen geschlossen.

Laut Brameier von Giganetz setze das Unternehmen primär auf eigenwirtschaftlichen Ausbau. Förderung komme nur hinzu, um Gemeinden einen kompletten Ausbau anzubieten. "Wir machen auch Förderung, damit 100 Prozent Ausbau dabei herauskommt", sagte Brameier. Dabei werde eine Take-up-Rate von 50 bis 70 Prozent erreicht. "10 bis 15 Prozent der Kunden buchen Datenraten von 1 GBit/s", sagte Brameier.

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