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Gartner-Umfrage: Nur unter 30 Prozent der KI-Projekte erreichen ihre Ziele

Gartner hat nachgefragt, warum KI -Projekte in Unternehmen scheitern. Selbstheilende Infrastruktur und agentengesteuertes Workflow-Management machen die meisten Probleme.
/ Achim Sawall
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Das Bild zeigt eine Aufnahme aus 2025 von Autumn Stanish beim Gartner Cloud Event in London. (Bild: Gartner)
Das Bild zeigt eine Aufnahme aus 2025 von Autumn Stanish beim Gartner Cloud Event in London. Bild: Gartner

Nur 28 Prozent der KI-Anwendungen in Unternehmen sind ein voller Erfolg geworden. Das ergab eine Umfrage von Gartner unter 782 Führungskräften im Bereich Infrastruktur und Betrieb (I&O), die am 7. April 2026 veröffentlicht wurde(öffnet im neuen Fenster) . 20 Prozent der KI-Projekte scheiterten demnach vollständig.

"Die Misserfolgsquote von 20 Prozent ist hauptsächlich auf KI-Initiativen zurückzuführen, die entweder zu ambitioniert oder unzureichend definiert sind. KI, die nicht in die Betriebsabläufe des Unternehmens integriert ist, kann keinen Return of Investment erzielen" , sagte Melanie Freeze, Director Research bei Gartner.

Von den 57 Prozent der befragten Manager, die mindestens einen Misserfolg meldeten, gaben viele an, dass ihre KI-Initiativen scheiterten, weil sie zu schnell zu viel erwartet hatten. Sie gingen davon aus, dass KI komplexe Aufgaben sofort automatisieren, Kosten senken oder langjährige Betriebsprobleme beheben würde, erklärte Freeze.

Die Felder auf denen KI am häufigsten enttäuschte

IT-Verantwortliche haben laut der Befragung mit ihren KI-Projekten am häufigsten Probleme bei der automatischen Fehlerbehebung, der selbstheilenden Infrastruktur und dem agentengesteuerten Workflow-Management.

Die meisten erfolgreichen KI-Projekte sind im Bereich GenAI im IT-Servicemanagement (ITSM) (53 Prozent) und im Cloudbetrieb, so die Umfrage, die im November und Dezember 2025 durchgeführt wurde. Ohne die volle Unterstützung des Managements seien zudem keine erfolgreichen KI-Projekte in Unternehmen möglich, betonte Freeze weiter.


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