Gartner: In Europa wächst der PC-Markt, im Rest der Welt nicht

Der PC-Markt konnte laut dem Institut Gartner ein wenig weiter wachsen - dank der europäischen Region. Der Grund: In der EU steigen immer mehr Behörden und große Unternehmen auf Windows 10 um und kaufen parallel dazu neue Hardware ein. In anderen Märkten sieht das anders aus.

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Der PC-Markt kann ein wenig zulegen.
Der PC-Markt kann ein wenig zulegen. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Entegen dem allgemeinen Abwärtstrend scheint der PC-Markt derzeit konstant zu laufen. Die drei größten PC-Hersteller Lenovo, HP, Dell und andere konnten im Mittel für das zweite Quartal 2019 etwa 1,5 Prozent mehr Geräte verkaufen - 63 statt 62 Millionen Stück weltweit. Das berichtet das Taiwaner IT-Magazin Digitimes mit Bezug auf das Marktforschungsinstitut Gartner. Der Grund für den Aufwärtstrend sei demnach der Bedarf an neuen PCs für den anstehenden Wechsel auf Windows 10. "Der Wachstum bei Desktop-PCs war groß und gleicht die Stagnation bei mobilen Geräten aus", sagt Mikako Kitagawa, Analystin bei Gartner.

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In Europa scheinen PCs noch am ehesten beliebt zu sein: Hier hat das Institut ein Wachstum von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr festgestellt. Dieser Wert resultiert wohl aus dem Bedarf von großen Organisationen und Behörden an neuen Windows-10-PCs. Dabei seien Endkunden weniger interessiert. Das liege laut Gartner auch an wenigen Innovationen außerhalb des Gaming-Bereichs.

Andere Märkte stagnieren

Die USA haben im Gegenzug 0,4 Prozent weniger, asiatische Länder sogar 1 Prozent weniger Geräte gekauft. Letztere haben zum dritten Quartal in Folge einen Abwärtstrend zu verzeichnen. Den Grund sucht Gartner beim unsicheren chinesischen Klientel. Der lateinamerikanische Markt habe mit politischen Problemen zu kämpfen, weshalb der PC-Absatz dort um 3,9 Prozent gesunken ist.

Die drei großen Hersteller machen etwa 64,1 Prozent der Verkäufe aus. Lenovo habe mehr als 10 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen können. HP und Dell konnten um etwas mehr als zwei Prozent zulegen. Beide Unternehmen sollen besonders im US-Markt stark vertreten sein.

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Gartner zählt alle Desktop-Computer und Notebooks zum PC-Sektor. Ausgeschlossen sind allerdings Chromebooks mit Googles Chrome OS - vermutlich, weil diese als mobile Geräte gezählt werden. In dieser Kategorie sei gerade HP im Vergleich zum Vorjahr konstant gewachsen.

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