Abo
  • Services:
Anzeige
Die Garmin Vivosmart HR+ ist viel kleiner als andere Uhren.
Die Garmin Vivosmart HR+ ist viel kleiner als andere Uhren. (Bild: Katja Höhne/Golem.de)

Garmin Vivosmart HR+ im Hands on: Das Sport-Computerchen

Die Garmin Vivosmart HR+ ist viel kleiner als andere Uhren.
Die Garmin Vivosmart HR+ ist viel kleiner als andere Uhren. (Bild: Katja Höhne/Golem.de)

Klein wie ein Fitnessband, kann aber Trainingseinheiten per GPS und mit optischer Pulsmessung aufzeichnen: Der Vivosmart HR+ von Garmin bietet die Funktionen einer Sportuhr, aber er lässt sich parallel zur klassischen Armbanduhr tragen. Nur an einer Aufgabe ist er beim Ausprobieren gescheitert.
Ein Hands on von Peter Steinlechner

Bei Schlagerstars, Fußballspielern und Hip-Hoppern können gar nicht genug Luxuswecker am Handgelenk baumeln. Aber wenn unsereiner zusätzlich zu der von Opa geerbten und fast echtgoldenen Armbanduhr noch einen fetten Sportcomputer trägt, sieht das leider nicht schick aus. Wir müssen uns zwischen sozialkompatibler Eleganz und der geballten Funktionsvielfalt entscheiden.

Anzeige
  • Auf der Rücksteite der Vivosmart HR+ messen drei LEDs die Herzfrequenz. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Das Gerät ist letztlich für den Betrieb mit einem Smartphone gedacht. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Größenvergleich: Die Vivosmart ist relativ dünn, ... (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • ... was besonders im Vergleich mit einer Vivoactive HR ... (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • ... und der guten alten Polar M400 auffällt. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Neben einer blauen gibt es auch eine lila und eine ganz schwarze Version. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Mit der optischen Pulsmessung liefert die Vivosmart HR+ letztlich die gleichen Werte ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... wie die Polar M400 mit Brustgurt. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Detail: Herzfrequenz und Tempo der Vivosmart auf Garmin Connect ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und die gleiche Einheit auf Polar Flow (Screenshot: Golem.de)
  • Wo die Vivosmart Werte wie "39z" und "4.8z" anzeigt ,... (Screenshot: Golem.de)
  • ... bekommen Besitzer anderer Garmin-Geräte schöne bunte Balken zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • In Garmin Connect Mobile wählt der Nutzer die auf der Sportuhr anzuzeigenden Felder aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch der Wecker lässt sich hier im Detail einstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Herzfrequenzzonen erstellt das Programm, aber auch manuelle Einträge sind möglich. (Screenshot: Golem.de)
Auf der Rücksteite der Vivosmart HR+ messen drei LEDs die Herzfrequenz. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)


Genauer gesagt: Wir mussten uns entscheiden. Jetzt nicht mehr, denn mit der Vivosmart HR+ bietet Garmin ein Wearable an, das alle wesentlichen Fitness- und Sportfunktionen vereint und sogar als einfache Smartwatch taugt. Trotzdem können auch modebewusste Gadget-Fans das Gerät parallel zur Rolex, Pebble oder eben dem Erbstück tragen.

Wir haben die nur 2 cm breite und 31 Gramm leichte Vivosmart HR+ ein paar Wochen ausprobiert. Es gibt zwar ein paar Einschränkungen gegenüber den größeren Sportuhren von Garmin, Polar, Tomtom oder Suunto. Aber Laufeinheiten, Radtouren, Wanderungen oder Crossfit im Fitnessstudio lassen sich mit dem Computerchen ohne wesentliche Einschränkungen erfassen - inklusive sehr genauer, per GPS aufgezeichneter Routendaten und des direkt am Handgelenk gemessenen Pulses.

Lieber Schäfchen statt Treppen zählen

Die Vivosmart HR+ ist Sportuhr und gleichzeitig Fitnessband. Schritte und den Schlaf misst sie so zuverlässig wie die anderen Wearables von Garmin und der Konkurrenz. Nur mit einer Aufgabe ist der Winzling hoffnungslos überfordert: Trotz eines barometrischen Höhenmessers - einer Funktion, die sonst fast nur bei großen Sportuhren zu finden ist - verpennt der Tracker leider so gut wie jede Treppe. Selbst nach dem Probeaufstieg eines Kirchturms war auf dem LCD-Bildschirmchen nur die traurige Anzeige "01/10" zu sehen. Dabei hatten wir das Tagesziel von zehn Treppenabsätzen bestimmt mehrfach übererfüllt!

Ein paar atemlose Worte zum Grundsätzlichen: Die HR+ kann zur Not zwar auch ohne Smartphone verwendet werden. Aber eigentlich ist sie wie nahezu alle Sportuhren und Fitnesstracker für den Betrieb mit einem Mobilgerät unter iOS, Android und in diesem Fall sogar mit Windows Mobile ausgelegt. Die Verbindung erfolgt drahtlos über Bluetooth Smart, was in der Praxis ohne nennenswerte Probleme funktioniert.

Alternativ lässt sich das sonst zum Aufladen des Akkus verwendete, proprietäre Kabel per USB an einen Windows-PC oder Mac stöpseln, damit die Daten an Garmin Connect zur weiteren Auswertung übertragen werden. Über das Herstellerportal können wir Einstellungen über Leistungs- und Herzfrequenzzonen vornehmen oder den Vibrationsalarm als Wecker stellen. Das Ganze ist gut gemacht und weitgehend selbsterklärend.

Elf Felder sollt ihr sein

In den Optionen von Garmin Connect im Web oder auf unserem Mobilgerät können wir unter anderem die Anzeigefelder auf dem Touchdisplay der Vivosmart HR+ auswählen. Elf Felder wie die Herzfrequenz, die verbrauchten Kalorien und eine Schätzung der zurückgelegten Distanz sind im Angebot. Wer die Uhrzeit schon auf Großvaters Erbstück sieht, kann als Hauptfeld auf der Vivosmart auch die am Tag verbrauchten Kalorien auswählen.

Am Wearable selbst genügt eine einfache Wischbewegung, um nacheinander durch die Anzeigen zu wechseln. Das funktioniert gut und macht Spaß - wir haben uns immer wieder erwischt, dass wir aus Freude am haptischen Erlebnis an dem Gerät herumgespielt haben. Die Anzeigen auf dem Display mit seiner Auflösung von 160 x 68 Pixeln sind übrigens immer sichtbar und sowohl in Räumen als auch im Freien prima zu erkennen.

Bei Berührungen geht eine einstellbare Beleuchtung an, so dass sich die Uhrzeit auch im Dunkeln ablesen lässt. Beim Schlafen hat sich das Licht übrigens nur ganz selten mal ungewollt aktiviert, und selbst das fanden wir nicht störend. Die Interface-Ingenieure von Garmin haben hier wirklich gute Arbeit abgeliefert!

Wischen und wandern 

eye home zur Startseite
User_x 11. Aug 2016

der fernsehvergleich hinkt etwas. wäre nur vergleichbar, wenn man beim handy das netzwerk...

Ovaron 08. Aug 2016

Das Fazit habe ich schon längst gezogen, wir sind hier also einer Meinung dass das für...

Denkanstoss 07. Aug 2016

Längere Akkulaufzeit und Multiapps

Jqw767 06. Aug 2016

Genau wie bei iPhone und Co wird die Ermittlung der relativen Höhe mittels MEMS...

Berner Rösti 05. Aug 2016

Ja, man soll beim Training das Teil am Arm ein bisschen hoch schieben, damit es strammer...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. Controlware GmbH, Dietzenbach bei Frankfurt am Main
  3. Cassini AG, verschiedene Einsatzorte
  4. Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, Sankt Augustin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-13%) 34,99€
  2. (-80%) 3,99€

Folgen Sie uns
       


  1. PM1643

    Samsung liefert SSD mit 31 TByte aus

  2. Spielebranche

    Innogames wächst weiter stark mit Free-to-Play

  3. HP Omen X VR im Test

    VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken

  4. Google

    Deep-Learning-System analysiert Augenscans nach Krankheiten

  5. Smartphone-Tastatur

    Nuance stellt Swype ein

  6. Homebrew

    Bastler veröffentlichen alternativen Launcher für Switch

  7. Telekom

    15 Millionen Haushalte sollen 2018 Super Vectoring erhalten

  8. Windows Phone 7.5 und 8.0

    Microsoft schaltet Smartphone-Funktionen ab

  9. Raja Koduri

    Intel zeigt Prototyp von dediziertem Grafikchip

  10. Vizzion

    VW zeigt selbstfahrendes Auto ohne Lenkrad



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Freier Media-Player: VLC 3.0 eint alle Plattformen
Freier Media-Player
VLC 3.0 eint alle Plattformen

Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

Kingdom Come Deliverance im Test: Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
Kingdom Come Deliverance im Test
Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
  1. Kingdom Come Deliverance Von unendlich viel Rettungsschnaps und dem Ninja-Ritter
  2. Kingdom Come Deliverance Auf der Xbox One X wird das Mittelalter am schönsten
  3. Kingdom Come Deliverance angespielt Und täglich grüßt das Mittelalter

  1. Re: Endlich mal zuwachs im dGPU Markt

    Allandor | 12:51

  2. Zielgruppe?

    Kusie | 12:51

  3. Re: Die riesigen Chemie Fabriken im Irak

    mfeldt | 12:50

  4. Re: Ich bin dermaßen sauer

    Bouncy | 12:49

  5. Re: Rückerstattung

    MrTridac | 12:48


  1. 12:56

  2. 12:25

  3. 12:03

  4. 11:07

  5. 10:40

  6. 10:23

  7. 10:04

  8. 08:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel