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Garmin: Vivosmart 4 warnt bei Sauerstoffmangel im Schlaf

Der Vivosmart 4 ist der erste Fitnesstracker mit eingebautem Pulsoxymeter, dadurch kann er vor Durchblutungsstörungen warnen. Außerdem verfügt das Gerät über eine neue Funktion, die dezent an Computerspiele erinnert.

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Der Vivosmart 4 erscheint im September 2018 in vier Farben.
Der Vivosmart 4 erscheint im September 2018 in vier Farben. (Bild: Garmin)

Im Rahmen der IFA 2018 hat Garmin einen neuen Fitnesstracker namens Vivosmart 4 vorgestellt. Das Gerät verfügt als erstes seiner Art über ein eingebautes Pulsoxymeter, das in bestimmten Abständen mittels einer LED die Sauerstoffsättigung des Blutes misst, bis zu vier Stunden insbesondere beim Schlafen. Durch diese Messung können Nutzer etwa frühzeitig auf Schlafapnoe aufmerksam werden, also eine durch Atemstörungen ausgelöste Mangelversorgung mit Sauerstoff.

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Betroffene leiden etwa unter einer extremen Tagesmüdigkeit, im schlimmsten Fall drohen sogar Krankheiten wie ein Glaukom (Grüner Star). Falls die Vivosmart 4 tatsächlich auf Probleme hinweist, muss das noch nicht allzu viel heißen - der Tracker entspricht nicht den Standards von medizinisch zertifiziertem Gerät. Nutzer könnten die Warnungen aber als Hinweis nehmen, mit einem Arzt über weitere Untersuchungen zu reden.

Die Art der Messung durch Pulsoxymeter gibt es schon seit Jahren. Neu ist die Unterbringung in einem Tracker, der relativ unkompliziert am Handgelenk getragen werden kann. Garmin selbst hatte ein solches System erstmals im Juni 2018 in seiner Highend-Sportuhr Fenix 5X Plus (ab 850 Euro) eingebaut. Dort ist es aber zusammen mit einem Altimeter primär für Bergsteiger gedacht, die in extremen Höhenlagen unterwegs sind. Es ist wahrscheinlich, dass Garmin ab jetzt neue Modelle seiner Tracker und Sportuhren mit der Technologie ausstattet.

Neben der Messung der Sauerstoffsättigung verfügt die Vivosmart 4 über eine weitere Neuerung. Sie ermittelt auf Basis des aktuellen Stresslevels, der Herzfrequenz-Variabilität der Schlafqualität sowie der Aktivitäten einen Wert namens Body Battery, der den Nutzer über seinen "persönlichen Energielevel" informiert. Der Wert erinnert ein bisschen an die Lebens- und Reaktionsbalken in Computerspielen - je höher er ist, desto eher ist Action statt Erholung angesagt. Wie sinnvoll das ist, lässt sich ohne längeres Ausprobieren kaum einschätzen.

Davon abgesehen verfügt der Vivosmart 4 über die meisten Funktionen aus dem Garmin-Baukasten: kontinuierliche Messung der Herzfrequenz am Handgelenk, Benachrichtigungen per Smartphone, Schlafauswertung sowie das Zählen von Schritten und eine Schätzung des täglichen Kalorienverbrauchs; ein GPS-Modul ist allerdings nicht integriert. Das Gerät ist laut Hersteller bis 50 Meter wasserdicht, der Akku soll bis zu sieben Tage durchhalten. Der Tracker soll ab September 2018 in vier Farben für jeweils rund 140 Euro erhältlich sein.



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lanG 31. Aug 2018

Ich konnte abermals nichts dazu finden ob das Gerät einen Schlafphasenwecker hat oder...

ibsi 31. Aug 2018

Trotzdem leider bei Sonne nicht so gut lesbar. Aber das passt schon für mich.

Aki-San 31. Aug 2018

Vielleicht ein "Wording" Problem? Also 4h Messkapazität und wenn das Gerät dann alle 10...


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