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Garmin Marq: Luxus-Wearables für Motorsportler und Athleten vorgestellt

Die teuerste der fünf Uhren kostet 2.500 Euro: Die neue Marq-Kollektion von Garmin bietet Spezialfunktionen für Motorsportler, Piloten und Athleten. Golem.de konnte die Smartwatches schon ans Handgelenk legen.

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Artwork der Garmin Marq
Artwork der Garmin Marq (Bild: Garmin)

Mit fünf neuen Smartwatches will Garmin die Zielgruppe für Wearables erweitern: Um Motorsportler, Piloten und Bootsbesitzer. Der Grundgedanke hinter der Serie mit dem Namen Marq ist, dass Garmin für jeden seiner Geschäftsbereiche eine Uhr anbietet, die jeweils eine etwas andere Optik und ein eigens Zifferblatt, aber auch andere Funktionen aufweist.

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Die mit 2.500 Euro besonders teure Driver-Version etwa richtet sich an Autofans, steht stellvertretend für den Geschäftsbereich Navigationssysteme und bietet als Besonderheit eine Datenbank mit rund 250 Rennstrecken in aller Welt, darunter auch der Nürburgring. Besitzer der Uhr - und schneller Sportwagen - können dann auf der Rennstrecke per GPS die Runden zählen und ihre persönliche Bestzeit ermitteln.

Die wichtigsten Grundfunktionen sind bei allen vorhanden und im Grunde schon von der Fenix 5 Plus (Test auf Golem.de) bekannt: Unter anderem gibt es Benachrichtigungen, optische Pulsmessung und Messung der Sauerstoffsättigung am Handgelenk, Trainingserfassung für eine Reihe von Sportarten, Unterstützung für GPS und Glonass sowie Galileo, topografische Karten, eine Bezahlfunktion und Speicher für Musik. Alle sind laut Hersteller wasserdicht bis 10 ATM, alle werden per Bluetooth LE mit einem Smartphone gekoppelt.

Sämtliche Uhren der Marq-Serie verfügen über ein Gehäuse aus Titan, das nur im Fall der Driver mit einem schwarzen DLC-Überzug versehen ist. Der Durchmesser liegt bei allen bei 46 Millimetern, die Bauhöhe beträgt etwas weniger als 15 Millimeter - hier gibt es minimale Unterschiede. Alle haben einen 22 Millimeter breiten Bandanstoß, der kompatibel mit den Quickfit-Bändern von Garmin ist.

Außerdem verfügt jedes Modell über ein gewölbtes Saphirglas, das einen 1,2 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 240 x 240 Pixeln schützt. Als Technologie kommt das gleiche transflektive System wie bei praktisch allen Sportuhren von Garmin zum Einsatz. Die Displays sind immer eingeschaltet, bei Sonnenlicht sind sie super ablesbar, bei Dämmerung und Dunkelheit hilft die aktivierbare Hintergrundbeleuchtung.

Golem.de konnte länger mit Vorserienmodellen aller Versionen herumspielen und sie ans Handgelenk legen. Haptik und Verarbeitung haben einen erstklassigen Eindruck hinterlassen, auch die Drücker wirken stabil und verfügen über makellose Druckpunkte. Einige der Lünetten bestehen aus Keramik, anders als bei Uhrenklassikern von Rolex oder Omega sind sie aber nicht drehbar.

Hochwertig sind auch die sehr unterschiedlichen Bänder, die wesentlich wertiger wirken als die Silikon-Gegenstücke der Fenix-Serie. Die Uhren werden in Garmin-eigenen Fabriken in Taiwan gefertigt, für die Bänder hat das Unternehmen aber nach eigenen Angaben mit teils kleinen Herstellern in aller Welt zusammengearbeitet. So hat uns ein Mitarbeiter von Garmin erzählt, dass das gewebte, relativ dicke Nylonband der Diver-Version von einer kleinen Spezialmanufaktur in Südfrankreich stammt, die etwa ein Jahr lang allein mit der Vorbereitung des Produktionsprozesses beschäftigt war.

  • Die Marq Athlete zeigt auf dem Zifferblatt unter anderem die Erholungszeit und den VO2Max-Wert an. (Bild: Garmin)
  • Mit den topografischen Karten der Athlete findet man sich bei Läufen auch in unbekanntem Terrain zurecht. (Bild: Garmin)
  • Alle Marq verfügen wie die Athlete über Pulsmessung und einen Ox-Sensor für die Sauerstoffsättigung des Blutes. (Bild: Garmin)
  • Die Aviator ist für Piloten gedacht.  (Bild: Garmin)
  • Unter anderem verfügt die Aviator über eine Anzeige des Kompasskurses. (Bild: Garmin)
  • Die Garmin Marq Captain verfügt über diverse Funktionen für Yachtbesitzer. (Bild: Garmin)
  • Auch die blaue Keramiklünette der Captain ist nicht drehbar. (Bild: Garmin)
  • Die besonders teure Marq Driver verfügt über ein Titanarmband. (Bild: Garmin)
  • Auf der Driver sind eine Reihe von Rennkursen abgespeichert. (Bild: Garmin)
  • Auch der Nürburgring ist auf der Driver zu finden. (Bild: Garmin)
  • Die Marq Driver kann neben dem Puls auch die Sauerstoffsättigung messen. (Bild: Garmin)
  • Die Expedition ist für Wanderungen und anderen Outdoor-Aktivitäten gedacht. (Bild: Garmin)
  • Das Armband der Expedition ist aus italienischem Vacchetta-Leder. (Bild: Garmin)
Die Marq Athlete zeigt auf dem Zifferblatt unter anderem die Erholungszeit und den VO2Max-Wert an. (Bild: Garmin)

Die grundlegende Technik ist zwar schon von der Fenix 5 Plus bekannt. Größte grundlegende Detailverbesserung: Bei allen Marq soll der Akku im GPS-Modus bis zu 28 Stunden durchalten - bei der aufgrund der Größe am ehesten vergleichbaren mittleren Fenix 5 Plus sind es laut Hersteller 10 Stunden weniger. Im Smartwatch-Modus halten beide Uhren laut Garmin bis zu 12 Tage durch.

Neben der Driver mit den Rennfunktionen gibt es für Piloten und mit Bezug auf den Geschäftsbereich Kleinflugzeug-Cockpits eine Marq Aviator, die über eine Datenbank und Luftfahrkarte mit Flughäfen in aller Welt verfügt. Die für Yachtbesitzer gedachte Marq Captain verfügt über einen Wendeassistenten sowie über einen speziellen Regatta-Zeitnehmer. Außerdem lässt sie sich direkt mit Bordsystemen von Garmin koppeln.

Die für Wanderungen und andere Outdoor-Abenteuer vorgesehene Expedition verfügt als einziges Modell über ein Track-Log mit Wegpunkten und die Möglichkeit, die GPS-Daten der letzten vier Wochen anzuzeigen. Die für Läufer gedachte Marq Athlete bietet unter anderem Laufeffizienzwerte, Angaben zur Bodenkontaktzeit und Ähnliches.

Die Uhren sollen ab April 2019 lieferbar sein. Garmin gibt den Preis für die Athlete mit 1.500 Euro an, die Expedition kostet 1.750 Euro. Für die Captain sind 1.850 Euro, für die Aviator 1.950 und für die Driver sind 2.500 Euro fällig.



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cyberdynesystems 21. Mär 2019 / Themenstart

Ich sprach nur vom Vergleich der hauseigenen Fenix usw. Serie ggü. der neuen...

dangi12012 13. Mär 2019 / Themenstart

Das passt nicht gut zusammen. Die ersten LCD uhren um 1970 haben 3000 dollar gekostet und...

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