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Garmin Instinct Solar im Test: Sportlich-sonniger Ausdauerläufer

Die Instinct Solar sieht aus wie ein Spielzeugwecker - aber die Sportuhr von Garmin bietet Massen an Funktionen und tolle Akkulaufzeiten.

Artikel von veröffentlicht am
Die Instinct Solar Camo von Garmin am Handgelenk des Testers
Die Instinct Solar Camo von Garmin am Handgelenk des Testers (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)

Nanu? Da stand doch gerade noch "17 Tage" Restlaufzeit auf dem Display der Instinct Solar - und jetzt meldet die Sportuhr, dass sie sogar noch "19 Tage" durchhält? Beim Ausprobieren des gerade von Garmin veröffentlichten Wearables ist uns das mehrfach passiert: Beim Tragen sinkt der Akkufüllstand nicht, sondern er steigt. Und das sogar so deutlich, dass wir es nicht übersehen können.

Inhalt:
  1. Garmin Instinct Solar im Test: Sportlich-sonniger Ausdauerläufer
  2. Garmin Instinct Solar: Verfügbarkeit und Fazit

Allerdings: Dieses für Besitzer der Apple Watch vermutlich surreal anmutende Erlebnis haben wir auch mit der Instinct Solar nur selten erlebt, nämlich an sehr sonnigen Tagen.

Dennoch, die Instinct ist erst die zweite Smartwatch des Herstellers, bei der eine hauseigene Technologie für Sonnenstrom zum Einsatz kommt - aber gegenüber der im August 2019 veröffentlichen Fenix 6X Pro Solar bietet das neue Gadget erheblich mehr.

Solarstrom für viele Tage

Während bei der Fenix 6X die Ausbeute nur reicht, um im Idealfall die Akkulaufzeit um zwei bis drei Tage zu verbessern, nennt Garmin bei der Instinct Solar im Smartwatch-Modus eine mögliche Verlängerung von 24 Tagen (was auch schon extrem lang ist) auf bis zu 54 Tage. Der Wert gilt bei drei Stunden im Freien bei 50.000 Lux. Dafür muss die Sonne mehr oder weniger ungehindert das Display treffen.

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Denn unter diesem befindet sich die Solarladeschicht - auf einem unserer Fotos in der Galerie kann man die leicht bronze-braun schimmernde Folie ganz gut erkennen. In der Praxis ist es übrigens sehr schwierig, die Angaben von Garmin zu verifizieren, weil wir die Sportuhr in verschiedenen Modi und natürlich bei extrem unterschiedlichem Wetter getragen haben.

Neben den genannten 54 Tagen gibt die Firma für die Verwendung bei energiehungrigen GPS-Aufzeichnungen bis zu 38 Stunden an - ohne Solar sollen es 30 Stunden sein. Das ist ein Wert, den die meisten guten Sportuhren schaffen, nicht nur die von Garmin. Im Energiespar-Uhrmodus, also nur bei Anzeige der Uhrzeit, soll die Uhr dank Solar sogar unbegrenzt lange laufen.

  • Die leicht schimmernde Umrandung des eigentlichen Displays ist die Solarfläche. (Bild: Golem.de/P. Steinlechner)
  • Mit dem Kreismenü lassen sich wichtige Systemeinstellungen vornehmen. (Bild: Golem.de/P. Steinlechner)
  • Die Instinct Solar wirkt an normalen Handgelenken recht stimmig. (Bild: Golem.de/P. Steinlechner)
  • Beim Training sind vier Felder sichtbar - eines ist das im Kreis rechts oben. (Bild: Golem.de/P. Steinlechner)
  • Die Body Battery ist schon von anderen Garmin-Gadgets bekannt. (Bild: Golem.de/P. Steinlechner)
  • Auf Basis von Schritten und Puls schätzt die Instinct Solar den Kalorienverbrauch. (Bild: Golem.de/P. Steinlechner)
  • Auf der Rückseite sind die LEDs für die Pulsmessung sowie der Ladeanschluss. (Bild: Golem.de/P. Steinlechner)
Die leicht schimmernde Umrandung des eigentlichen Displays ist die Solarfläche. (Bild: Golem.de/P. Steinlechner)

Bei uns musste die Instinct Solar innerhalb von zwei halbwegs sonnigen Sommerwochen gar nicht aufgeladen werden, und das bei Nutzung im Smartwatch-Modus (mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk) und durchschnittlich einer Stunde GPS-Nutzung am Tag. Dann war allerdings ein Akkustand von nur noch drei Tagen erreicht, so dass wir das Ladekabel gesucht und irgendwann auch gefunden und angeschlossen haben.

Garmin Instinct Solar - wasserdichte GPS-Smartwatch mit Solar-Ladefunktion für bis zu 54 Tage Akku. Mit Sport-/Fitnessfunktionen, Herzfrequenzmessung am Handgelenk und Smartphone Benachrichtigungen

Von den langen Akkulaufzeiten abgesehen bietet die Instinct Solar fast die gleichen Funktionen wie die aktuellen Modelle der Fenix-Linie. Unter anderem bekommen wir eine Stress- und Schlafanalyse (nicht Advanced Sleep), können Schritte zählen, Benachrichtigungen von dem per Bluetooth gekoppelten Smartphone empfangen und Laufeinheiten.

Die Sauerstoffsätting wird ermittelt, die Atemfrequenz nicht. Wanderungen, Kraftsport oder Radtouren lassen sich mit und ohne GPS/Glonass aufzeichnen; das Satellitensignal wird meist innerhalb weniger Sekunden gefunden.

Das hat alles anstandslos geklappt (bis auf die Probleme mit dem Portal Garmin Connect in den vergangenen Tagen). Nicht vorhanden sind eingebaute Offlinekarten, so dass Navigation nur anhand einer vagen Linie möglich ist. Musik kann nicht auf das Wearable geladen werden, sondern nur durch das gekoppelte Smartphone gesteuert werden.

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Garmin Instinct Solar: Verfügbarkeit und Fazit 
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slashwalker 06. Aug 2020 / Themenstart

Wie gesagt, das ist ein anderes Problem. Wenn ich weiß, meine Bahn fährt um 13:05, dann...

gersi 04. Aug 2020 / Themenstart

Nun ja, wenn man bei ner Fenix 6xPro alle 7-12 Tage aufladen muss und son Li-Akku normal...

gersi 04. Aug 2020 / Themenstart

Ich selbst hab ne Fenix 6x Pro und stimme zu: Man lernt nie aus und muss viel probieren...

FlashBFE 31. Jul 2020 / Themenstart

Da hast du Recht. Das Fehlen dieses Features wird in den meisten Tests, die ich gesehen...

violator 30. Jul 2020 / Themenstart

Mich würds halt interessieren wie sich die Genauigkeit verbessert, wenn mehrere genutzt...

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