Garmin Instinct Solar: Verfügbarkeit und Fazit

Garmin hat außerdme keine Trainingsanalysen integriert, so dass wir weder unseren VO2max erfahren noch vor drohender Überlastung oder Untertraining gewarnt werden. Zwar können diese Analysen bei Weitem nicht den Sportmediziner ersetzen, aber für ambitionierte Amateure doch ein sinnvoller Hinweis auf die Trainingssteuerung sein.

Stellenmarkt
  1. IT-Professional (m/w/d) - Systemverwaltung
    Polizeipräsidium Oberbayern Süd, Rosenheim
  2. IT-Systemingenieur (m/w/d) Active Directory / Exchange
    Helios IT Service GmbH, Berlin
Detailsuche

Vermutlich hat Garmin die Instinct Solar nicht damit ausgestattet, um eine wichtige Funktion exklusiv auf der Fenix zu haben (wobei etwa der V02max auch von einigen günstigen Trackern des Herstellers geschätzt wird).

Die Bedienung funktioniert exakt wie bei der Fenix - also nur mit Tasten, ohne Touch. Das System ist relativ komplex und erfordert Einarbeitung. Es ist aber auch sehr logisch gehalten - wenn man das Ganze erst mal durchschaut hat, macht das Herumspielen an der Instinct ebenso viel Freude wie an der Fenix.

Ungewohnt finden wir das monochrome Memory-in-Pixel-Display. Das kleine runde Feld rechts oben ist nur optisch durch die Solarschicht vom Hauptbildschirm getrennt, der bei einer Auflösung von 128 x 128 Pixeln und einer Größe von 23 x 23 Millimetern relativ klein ist. Trotzdem ist das Always-on-Bildschirmchen hervorragend ablesbar, solange irgendwo ein bisschen Umgebungslicht vorhanden ist.

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    12.–13. Januar 2022, virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Wenn das fehlt, müssen wir die Hintergrundbeleuchtung per Tastendruck oder Geste aktivieren - was nur so mittelprächtig klappt. Trotzdem: Wir finden den Screen zwar überhaupt nicht schön, aber im Alltag ist er enorm angenehm abzulesen - besser als das bei ähnlicher Basistechnologie aufwendigere Farb-Display der Fenix.

Die Instinct Solar wiegt bei einer Größe von 45 x 45 x 15,3 Millimetern rund 53 Gramm. Das ist sehr wenig, entsprechend hoch ist der Tragekomfort. Das Wearable besteht fast vollständig aus Kunststoff, die Verarbeitung macht einen erstklassigen Eindruck - vor allem die Tasten haben einen schönen Klick. Das Gehäusematerial wirkt auf uns nicht besonders hochwertig, dafür gehören die Bänder mit zu den besten, die wir in den letzten Jahren am Arm hatten.

Die Instinct Solar von Garmin gibt es in unterschliedlichen Farbversionen ab 390 Euro. Es gibt eine Surf-Variante mit Gezeiteninformationen sowie eine Tactical-Edition unter anderem mit einem Nachtsichtmodus und mit Hilfen für Fallschirmspringer. Alle Instinct Solar sind laut Garmin wasserdicht bis 10 ATM.

Garmin Instinct Solar - wasserdichte GPS-Smartwatch mit Solar-Ladefunktion für bis zu 54 Tage Akku. Mit Sport-/Fitnessfunktionen, Herzfrequenzmessung am Handgelenk und Smartphone Benachrichtigungen

Fazit

Wir beschäftigen uns lieber nicht weiter mit dem Aussehen der Instinct Solar - entweder das Design gefällt oder eben nicht. Wenn das Wearable aber erstmal am Handgelenk ist, will man es nicht mehr so schnell ablegen: zum einen wegen der beeindruckenden Akkulaufzeiten, zum anderen wegen des hervorragenden Tragegefühls und des sehr niedrigen Gewichts.

Was die Funktionen angeht: Für die meisten Nutzer dürfte es eher zu viele als zu wenig Optionen geben. Das Fehlen von Offlinekarten und Musik können wir in dieser Preisklasse verschmerzen, das von VO2max und Erholungshilfen nicht. Für uns sind das Basiswerte, die jede Sportuhr bieten sollte.

Wir finden übrigens, dass sich auch Garmin mit dem Weglassen dieser Daten selbst keinen Gefallen tut. Es wäre schlauer, Neukunden wenigstens mit Basisfunktionen für das Thema zu sensibilisieren. Viele dürften gar nicht wissen, was Wearables an Trainingshilfen bieten und dass mehr Anstrengung nicht unbedingt immer besser ist.

Dennoch: Das Gesamtpaket stimmt. Insbesondere für Ausdauersportler mit einer Vorliebe für lange Läufe, Wanderungen oder Radtouren bei hoffentlich bestem Wetter ist die Instinct Solar eine tolle Smartwatch.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Garmin Instinct Solar im Test: Sportlich-sonniger Ausdauerläufer
  1.  
  2. 1
  3. 2


slashwalker 06. Aug 2020

Wie gesagt, das ist ein anderes Problem. Wenn ich weiß, meine Bahn fährt um 13:05, dann...

gersi 04. Aug 2020

Nun ja, wenn man bei ner Fenix 6xPro alle 7-12 Tage aufladen muss und son Li-Akku normal...

gersi 04. Aug 2020

Ich selbst hab ne Fenix 6x Pro und stimme zu: Man lernt nie aus und muss viel probieren...

FlashBFE 31. Jul 2020

Da hast du Recht. Das Fehlen dieses Features wird in den meisten Tests, die ich gesehen...

violator 30. Jul 2020

Mich würds halt interessieren wie sich die Genauigkeit verbessert, wenn mehrere genutzt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Tim Cook: Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung
    Tim Cook
    Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung

    Tim Cook soll 2016 in China für Apple lobbyiert haben - der Deal soll 275 Milliarden US-Dollar wert sein. Öffentlich gemacht wurde die Absprache nicht.

  2. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  3. Funklochamt: Erstes Förderprojekt der MIG in Scheuers Wahlkreis
    Funklochamt
    Erstes Förderprojekt der MIG in Scheuers Wahlkreis

    Das Funklochamt MIG hat endlich ein Förderprojekt gefunden. Es ist ein besonderer Ort für Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /