Verfügbarkeit und Fazit

Die schnelleren Prozessoren der Chronos sind übrigens auch beim Scrollen durch die Menüs spürbar: Das geht minimal flotter, besonders bei komplexen Anzeigen. Allerdings dürfte der Vorteil in den kommenden Monaten stärker spürbar werden, wenn Garmin wie geplant sein Angebot an von Drittentwicklern programmierten Apps und Widgets weiter ausbaut und dann auch mehr Möglichkeiten als bislang zulässt. So vielfältige und leistungsstarke Apps wie bei der Apple Watch sind nach aktuellem Stand aber nicht zu erwarten - wir sind gespannt.

  • Ladekabel, Zweitband und ein schönes Holzkästchen gehören bei der Fenix Chronos mit dazu. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist zwei Millimeter kleiner als das der Fenix 3 HR. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Kleine Unterschiede gibt es beim Puls-Sensor - er steht etwas weniger hervor, was ein minimal angenehmeres Tragegefühl ergibt. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Der Puls wird mit drei LEDs gemessen. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Je heller das Umgebungslicht, desto besser ist das Zifferblatt ablesbar. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Typographie der Chronos unterschiedet sich von der auf der "normalen" Fenix 3. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Das Lederband macht einen stabilen und sehr hochwertigen Eindruck. (Katja Höhne/Golem.de)
Die Typographie der Chronos unterschiedet sich von der auf der "normalen" Fenix 3. (Katja Höhne/Golem.de)
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Die Fenix Chronos verfügt anders als die Fenix 3 nicht über ein integriertes WLAN-Modul, muss also grundsätzlich über Bluetooth Smart mit dem Smartphone oder Tablet gekoppelt und synchronisiert werden; alternativ ist das auch per USB-Kabel mit dem Rechner möglich. Die Software von Garmin ist gut, aber etwas komplizierter und unübersichtlicher als die von Apple.

Ärgerlich: Das Ökosystem von Garmin offenbart immer wieder kleine Fehlerchen, die oft wochenlang nicht behoben werden. So konnten wir auf der Chronos lange das Widget für das lokale Wetter nicht verwenden - Schuld war vermutlich ein Problem der iOS-Version von Garmin Connect. Nach dem Update gab es Schwierigkeiten mit der Gewichtseingabe, die immerhin rasch behoben wurden. Derzeit stört uns ein Bug beim Export von TCX-Dateien, mit denen wir unsere Trainingseinheiten auf Strava überspielen. Erst nach ein paar Tagen haben wir herausgefunden, dass das auch mit dem funktionierenden FIT-Format geht - was aber längst nicht von allen externen Portalen unterstützt wird.

Die Fenix Chronos ist in drei Versionen erhältlich: mit Lederband für rund 1.000 Euro, mit Stahlband für rund 1.100 Euro und mit Titangehäuse am Band aus Kautschuk mit Titanelementen für rund 1.300 Euro. Der Hersteller setzt beim Vertrieb auf klassische Uhrenfachgeschäfte, nicht auf den Sportfachhandel; Adressen sind direkt bei Garmin zu finden. Die Liefersituation ist nach unserer Beobachtung schon seit Wochen angespannt - wenn mal bei einem Händler auf der Webseite ein paar Exemplare auftauchen, sind diese fast umgehend wieder ausverkauft.

Fazit

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Ein bisschen merkwürdig ist die Idee hinter der Fenix Chronos schon. Auf den ersten Blick wirkt das Wearable wie ein Typ, der den Triathlon im feinen Anzug absolvieren möchte. In der Praxis allerdings relativiert sich das schnell: Da entpuppt sich die Chronos als sehr angenehm zu tragende Sportuhr, die alle Aufgaben bei der Navigation im Gelände sowie beim Aufzeichnen von Sporteinheiten und beim Fitnesstracking mit Bravour absolviert.

Die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten und die durchaus komplexen Menüs sind aber für Personen ausgelegt, die sich entweder schon gut mit der Bedienung von Garmin-Geräten auskennen oder die vor etwas Einarbeitung nicht zurückschrecken. Das gilt vor allem für die Wegfindung - die wir übrigens zu kompliziert finden, um sie nebenbei beim Joggen oder Radfahren zu verwenden. Für Wanderungen ist das System aber prima geeignet.

Die Verarbeitung wirkt extrem hochwertig, das Design kam bei unserer (nicht repräsentativen) Umfrage im Kollegen- und Bekanntenkreis hervorragend an. Wer eine Sportuhr sucht, die auch bei gehobenen gesellschaftlichen Anlässen mit den sonst üblichen Statussymbolen am Handgelenk mithalten kann, findet sie in der Fenix Chronos - ohne dass er auf Funktionen verzichten muss.

Nicht ganz dem Premium-Preis angemessen finden wir die vielen kleinen Fehlerchen in der Software der Uhr, auf dem Smartphone und auf der Webseite von Garmin. Die wesentlichen Funktionen, etwa die Aufzeichnung von Sporteinheiten, arbeiten nach unserer Erfahrung zwar ohne Probleme. Trotzdem erwarten wir bei solch einem teuren Produkt einfach, dass auch der ganze Rest funktioniert oder dass Bugs zumindest viel schneller als bislang behoben werden.

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 Navitation in unbekanntem Terrain
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David64Bit 27. Okt 2016

Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Mein Vivofit HR hat inzwischen glaub ich 9...

Chantalle47 26. Okt 2016

Die Apple Watch dick? Auf welchem Planeten? ^^ Die Apple Watch ist doch sehr filigran...

GrandmasterA 26. Okt 2016

Meine Samsung Gear S2 Classic hält 4-5 Tage mit ordentlichem Bildschirm... nicht wie bei...

Carsten W 26. Okt 2016

Wo wir gerade beim Klugscheißen sind. 10 bar sind der Druck auf 90 m Wassertiefe, da wir...

D43 24. Okt 2016

Hmm ich trage seit Jahren einen Uhr mit Krokodilleder Armband und ich richte da überhaupt...



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