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Navitation in unbekanntem Terrain

Schwimmen sowie schnelle Wechsel beim Triathlon kann die Chronos ebenfalls; sie ist übrigens wasserdicht bis 10 ATM, also bis zu einem Druck von 100 Metern. Eine Schätzung des VO2max-Wertes gibt es nur für Läufer und Radfahrer. Während der Wert bei Laufeinheiten immer ermittelt wird, müssen Biker 20 Minuten lang mit nahezu voller Kraft loshirschen, was uns bislang noch nicht in ausreichendem Maße gelungen ist.

  • Ladekabel, Zweitband und ein schönes Holzkästchen gehören bei der Fenix Chronos mit dazu. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist zwei Millimeter kleiner als das der Fenix 3 HR. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Kleine Unterschiede gibt es beim Puls-Sensor - er steht etwas weniger hervor, was ein minimal angenehmeres Tragegefühl ergibt. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Der Puls wird mit drei LEDs gemessen. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Je heller das Umgebungslicht, desto besser ist das Zifferblatt ablesbar. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Typographie der Chronos unterschiedet sich von der auf der "normalen" Fenix 3. (Katja Höhne/Golem.de)
  • Das Lederband macht einen stabilen und sehr hochwertigen Eindruck. (Katja Höhne/Golem.de)
Kleine Unterschiede gibt es beim Puls-Sensor - er steht etwas weniger hervor, was ein minimal angenehmeres Tragegefühl ergibt. (Katja Höhne/Golem.de)
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Wie die Fenix 3 HR verfügt auch die Chronos über Outdoor-Funktionen wie einen Kompass, einen barometrischen Höhenmesser und die für Alpinisten praktische Unwetterwarnung, die bei einem rapide sinkenden Luftdruck einen Alarm ausgibt. Ähnlich wichtig finden wir die Track-Back-Funktion, die uns in unbekanntem Terrain wieder den bereits aufgezeichneten Weg zurückführt: Wir sehen dann auf dem Bildschirm eine Linie, die den Weg zum nächsten Navigationspunkt darstellt. Sobald wir uns ein paar Dutzend Meter zu weit links oder rechts befinden, zeigt uns das System die Differenz an.

Das funktioniert sehr gut, erfordert aber volle Konzentration - beim Joggen oder Radfahren wären wir überfordert. Das liegt auch daran, dass wir wirklich nur die GPS-Linie sehen, aber keine Umgebungskarte wie auf einem Smartphone. Wer mag, kann übrigens auch eigene Tracks auf die Uhr laden, was bei Garmin allerdings ziemlich kompliziert funktioniert - hier hat Tomtom mit der leider noch nicht erhältlichen Adventurer ein vielversprechend, weil einfacher zu bedienendes System angekündigt.

Skifahrer können sich bei der Fenix übrigens auch die 3D-Geschwindigkeit und -Distanz anzeigen lassen. Also nicht nur die "von oben" per GPS-Satellit gemessene Geschwindigkeit, sondern die tatsächliche in der Schräge am Hang. Alle sonstigen nötigen Alarme, Herzfrequenzzonen und Funktionen wie Auto-Pause und frei konfigurierbare Trainingsanzeigen sind vorhanden. Nachrichten und Mitteilungen des Smartphones zeigt die Chronos ebenfalls an - antworten können wir, anders natürlich als mit der Apple Watch, aber nicht. Die meisten Sportler, die wir kennen, deaktivieren die Mitteilungen sofort.

Drücker statt Touchscreen

Das Bedienkonzept der Fenix Chronos unterscheidet sich drastisch von dem der Apple Watch. Eingaben erfolgen über fünf seitlich angebrachte Drücker, einen Touchscreen gibt es nicht - das hat beim Sport und beim Aufzeichnen des Schlafs den Vorteil, dass es praktisch nicht zu Fehleingaben kommen kann.

Auch das Display ist fast das Gegenteil von dem der Apple Watch: Das Bildschirmchen der Garmin-Uhr ist immer eingeschaltet und dank einer reflektierenden Schicht im Hintergrund mit zunehmender Helligkeit immer besser ablesbar. Am besten also bei direkt darauf knallender Mittagssonne, wo wiederum die Apple Watch ein Problem hat. Dafür ist die Fenix Chronos in Innenräumen oder gar nachts nur schwierig abzulesen. Dann hilft ein Druck auf die Taste links oben, die für ein paar Momente die Hintergrundbeleuchtung aktiviert.

Die Fenix Chronos wird ähnlich wie die Fenix 3 HR Saphir von einem quasi unzerkratzbaren Saphirglas geschützt. Der Bildschirm hat mit 218 x 218 Pixeln bei 16 Farben die gleiche Auflösung. Hier liegt die Apple Watch mit ihrem viel brillanteren Display bei einer Auflösung von 390 x 312 Pixeln klar vorn.

Akku hält gefühlt fast ewig

Allerdings geht das natürlich auf Kosten der Akkulaufzeit. Während die neue Apple Watch nach Angaben des Herstellers im GPS-Sportmodus nur rund fünf Stunden durchhält, könnten wir mit der Fenix Chronos rund 14 Stunden wandern, laufen oder radeln: Im Modus mit GPS-Aufzeichnung und optischer Herzfrequenzmessung verbraucht die Uhr rund 7 Prozent der Akkuleistung in einer Stunde. Bei der Fenix 3 HR (ab 600 Euro) sind es übrigens laut unserer Messung 6 Prozent. Der Grund: Die Fenix 3 verfügt über einen Akku mit 300 mAh, der von der Fenix Chronos ist 180 mAh groß. Dies wird offensichtlich durch effizientere Prozessoren kompensiert - Garmin macht zum Innenleben seiner Sportuhren leider auch auf Anfrage keinerlei Angaben.

Im Nicht-Sport-Betrieb unterscheiden sich die beiden Fenix-Modelle ebenfalls erstaunlich wenig: Unsere Chronos hat innerhalb von 24 Stunden rund 5 Prozent des Akkus verbraucht, die Fenix 3 steht hier ebenfalls einen Prozentpunkt besser da und zieht 4 Prozent. Bei den Ladezeiten liegt hingegen die Chronos vorn: Ihr Akku ist nach gut einer Stunde wieder voll. Die Fenix 3 benötigt dafür gut das Doppelte an Zeit, ebenso wie laut Hersteller die Apple Watch Series 2.

 Garmin Fenix Chronos im Test: Die Anti-Apple-Watch-LuxusuhrVerfügbarkeit und Fazit 
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David64Bit 27. Okt 2016

Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Mein Vivofit HR hat inzwischen glaub ich 9...

Chantalle47 26. Okt 2016

Die Apple Watch dick? Auf welchem Planeten? ^^ Die Apple Watch ist doch sehr filigran...

GrandmasterA 26. Okt 2016

Meine Samsung Gear S2 Classic hält 4-5 Tage mit ordentlichem Bildschirm... nicht wie bei...

Carsten W 26. Okt 2016

Wo wir gerade beim Klugscheißen sind. 10 bar sind der Druck auf 90 m Wassertiefe, da wir...

D43 24. Okt 2016

Hmm ich trage seit Jahren einen Uhr mit Krokodilleder Armband und ich richte da überhaupt...


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