Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Garmin: Fenix 9 und Fenix 9 Pro starten mit hellerem Display und Satellitenfunk

Fenix 9 und Fenix 9 Pro starten mit hellerem AMOLED-Display und Satellitenfunk. Es gibt wieder MIP-Display-Versionen.
/ Peter Steinlechner
3 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Artwork der Garmin Fenix 9 (Bild: Garmin)
Artwork der Garmin Fenix 9 Bild: Garmin

Garmin hat die Fenix 9 und Fenix 9 Pro vorgestellt. Die neue Generation der Multisport-Smartwatch erscheint erneut in drei Gehäusegrößen, bringt hellere Displays und mehr Speicher mit. Deutlich stärker als bisher grenzt Garmin allerdings die Pro-Version ab: Sie bekommt erstmals ein Titangehäuse und ist in ausgewählten Varianten mit LTE- und Satellitenkommunikation ausgestattet.

Die reguläre Fenix 9 gibt es mit 43, 47 und 51 mm großem Gehäuse – die gleichen Größen wie bei den Vorgängern. Garmin setzt auf AMOLED-Touchscreens, die nach Herstellerangaben doppelt so hell wie bei der Fenix 8 sind.

Saphirglas und wasserdichte Tasten gehören zur Ausstattung, Tauchgänge sind bis zu einer Tiefe von 40 Metern möglich. Der interne Speicher wächst auf 64 GByte und bietet damit doppelt so viel Platz wie beim Vorgänger.

Garmin hat außerdem die Kartendarstellung überarbeitet. 50 Prozent mehr Arbeitsspeicher und eine leistungsfähigere Karten-Engine sollen sicherstellen, dass sich Kartenausschnitte bis zu 30 Prozent schneller verschieben lassen. Neu ist zudem eine Perspektivansicht, die das vorausliegende Gelände übersichtlicher darstellen soll.

Bei der Fenix 9 Pro fällt die Abgrenzung zur normalen Ausführung stärker aus. Garmin verwendet erstmals bei einer Fenix ein Titangehäuse. Die AMOLED-Displays erreichen bis zu 3.000 Nits.

Bei der 51-mm-Version wächst die Bildschirmdiagonale zudem auf 1,5 Zoll und damit laut Garmin um 15 Prozent gegenüber dem entsprechenden Modell der Fenix 8.

Alternativ gibt es Pro-Versionen mit MIP-Display und Solar-Ladelinse. Die integrierte LED-Taschenlampe beherrscht neben den bisherigen Modi nun auch grünes Licht.

Garmin Fenix 9: Verfügbarkeit und Preise

Technisch interessant sind vor allem ausgewählte Pro-Varianten mit integrierter Inreach-Technik. Sie können über LTE und Satellit kommunizieren, ohne dass dafür ein Smartphone mitgeführt werden muss. Unterstützt werden unter anderem Telefonie, Textnachrichten und SOS-Rufe an die rund um die Uhr besetzte Garmin-Notfallzentrale. Livetrack und die neue Locate-Funktion arbeiten über LTE, Wettervorhersagen lassen sich auch per Satellit empfangen.

Erstmals bietet Garmin Inreach für alle drei Fenix-Größen von 43 bis 51 mm an. Für die reguläre Nutzung ist ein kostenpflichtiger Tarif erforderlich; SOS-Nachrichten bleiben laut Garmin nach Pausieren eines Tarifs bis zu zwölf Monate möglich.

Neue Softwarefunktionen erhalten beide Baureihen. Mit Garmin Epic lassen sich beispielsweise Aktivitäten über mehrere Tage, Wochen oder Monate in Garmin Connect zu einer gemeinsamen Tour beziehungsweise Geschichte zusammenfassen und mit Fotos ergänzen.

Die erweiterten Stamina-Funktionen sollen anhand der Trainingshistorie die Entwicklung der Ausdauer besser darstellen und bei der Belastungssteuerung während eines Wettkampfs helfen. Neu hinzu kommen außerdem zusätzliche Messwerte beim Indoor-Rudern und erweiterte Funktionen für Rucking-Training.

Die Fenix 9 ist ab sofort ab 1.000 Euro erhältlich. In der größten Ausführung nennt Garmin(öffnet im neuen Fenster) bis zu 29 Tage Akkulaufzeit im Smartwatch-Betrieb. Die Fenix 9 Pro beginnt bei 1.100 Euro und erreicht mit AMOLED bis zu 31 Tage. Bei den Solarvarianten gibt Garmin unter idealen Bedingungen bis zu 57 Tage an.


Relevante Themen