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Garmin Fenix 8 im Test: Die Outdoor-Sportuhr taucht jetzt was und spricht smart

Offline-Sprachkommandos, in unbekannter Gegend einfach loslaufen: Golem.de hat die neuen Funktionen der Sportuhr Garmin Fenix 8 getestet.
/ Peter Steinlechner
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Fenix 8 Solar 51 mm (links) und Fenix 8 Solar 47 mm (Bild: Garmin)
Fenix 8 Solar 51 mm (links) und Fenix 8 Solar 47 mm Bild: Garmin

Schade, aber zaubern kann die Garmin Fenix 8 offenbar nicht. Wenn wir der Sportuhr den Sprachbefehl "Mache mich zum besten Athleten aller Zeiten" erteilen, passiert einfach – nichts. Statt ausgeklügelter Trainingspläne oder Rezepten für Power Smoothies zeigt uns das Wearable einfach nur das Standardzifferblatt an.

Lautsprecher plus Mikrofon und damit eben auch Sprachbefehle sind die wichtigste Neuerung bei der Hardware von Garmins(öffnet im neuen Fenster) Vorzeige-Sportuhrenserie.

Die zweite große Änderung betrifft eigentlich nur Taucher, aber durch von Grund auf überarbeitete Tasten bekommen das auch alle anderen Nutzer bei der Bedienung mit. Auf beide Neuheiten gehen wir noch ausführlich ein.

Bei vielen anderen wichtigen Elementen der Fenix 8 gibt es keine grundlegenden Veränderungen gegenüber der Fenix 7 Pro von Mitte 2023. Der Herzfrequenzsensor (Gen 5) ist identisch bis auf den Umstand, dass nun ein Smartwatch-EKGs möglich wäre. In Europa wird es das wegen der zwar beantragten, aber noch ausstehenden Zertifizierung durch die Behörden erst später geben.

Beim sehr guten GPS-Modul mit Multifrequenz und Multiband (GPS, Galileo, Glonass, QZSS und Beidou) sind uns in der Praxis schlicht keine Änderungen aufgefallen. Auch beim barometrischen Höhenmesser, dem Kompass, dem Gyroskop und dem Beschleunigungsmesser finden sich wenn, dann nur marginale Verbesserungen. Kontaktloses Bezahlen über Garmin Pay ist weiterhin möglich, eine Taschenlampe ist in allen Modellen verbaut.

Garmin bietet die Fenix 8 in zwei Modellreihen an, wichtigster funktionaler Unterschied ist die Art des Displays. Die AMOLED-Reihe bietet leuchtstarke Bildschirme, die in der kleinen und mittleren Uhrenvariante etwas größer geworden sind. Das Display in der 51-Millimeter-Version bleibt unverändert.

Wir hatten zum Test die Fenix 8 Amoled in 47 Millimeter, die nun eben ein genauso großes Display hat wie das 51-Millimeter-Brüderchen. Gleichzeitig ist diese Uhr auch eines der relativ dünnsten Modelle, was für viel Tragekomfort bei immer noch guter Akkulaufzeit sorgt.

Übersicht Garmin Enduro 3 und Garmin Fenix 8
Garmin Enduro 3 Garmin Fenix 8 Solar 47 mm Garmin Fenix 8 Solar 51 mm Garmin Fenix 8 Amoled 43 mm Garmin Fenix 8 Amoled 47 mm Garmin Fenix 8 Amoled 51 mm
Größe 51 x 51 x 15,7 mm 47 x 47 x 15,2 mm 51 x 51 x 15,4 mm 43 x 43 x 13,8 mm 47 x 47 x 13,8 mm 51 x 51 x 14,7 mm
Display Größe/Auflösung 1,4 Zoll / 280 x 280 Pixel 1,3 Zoll / 260 x 260 Pixel 1,4 Zoll / 280 x 280 Pixel 1,3 Zoll / 416 x 416 Pixel 1,4 Zoll / 454 x 454 Pixel 1,4 Zoll / 454 x 454 Pixel
Akkulaufzeit Smartwatch/Solar 36 Tage / 90 Tage 21 Tage / 28 Tage 30 Tage / 48 Tage
Akkulaufzeit GPS/Solar 120 Stunden / 320 Stunden 67 Stunden / 92 Stunden 95 Stunden / 149 Stunden
Akkulaufzeit Smartwatch Geste/Always-on 10 Tage / 4 Tage 16 Tage / 7 Tage 29 Tage / 13 Tage
Akkulaufzeit GPS Geste/Always-on 28 Stunden / 22 Stunden 47 Stunden / 37 Stunden 84 Stunden / 65 Stunden

Alternativ zu AMOLED gibt es Solar-Modelle in zwei Größen: 47 Millimeter und 51 Millimeter. Die MIP-Displays sind minimal kontrastreicher als bei der Fenix 7 Pro, weil es über dem Zifferblatt keine Solarlade-Schicht mehr gibt.

Diese ist nur noch am Rand zu finden, arbeitet aber viel effizienter. Die Solar-Modelle bieten im Vergleich mit AMOLED die längeren Akkulaufzeiten, sie sind allgemein etwas dicker.

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Das schon genannte Mikrofon und den Lautsprecher finden wir in allen diesen Uhren. Es gibt eine Reihe von Funktionen dafür: So können wir über die Fenix 8 die Sprachsteuerungen von Apple (Siri), Samsung (Bixby) und Google bedienen, sofern das Smartphone in der Nähe und per Bluetooth gekoppelt ist.

Außerdem können wir in der Uhr gespeicherte Musik nicht nur über Kopfhörer, sondern auch über den Lautsprecher anhören. Der Klang ist ordentlich, aber ziemlich leise. Wenn wir außerdem beim Joggen einen Geistesblitz haben, können wir nach einem Tastendruck eine Sprachnotiz als Audiodatei anlegen.

Soweit finden wir das alles nett bis überflüssig. Es gibt aber auch spannende Einsatzmöglichkeiten, insbesondere die Offline-Sprachbefehle, was vollständig ohne Internet und (soweit erkennbar) ohne Belauschen funktioniert.

Das mit dem "besten Athleten der Welt" klappt zwar nicht, aber wir können etwa mit dem Satz "Starte Timer 20 Sekunden" einen Countdown von gewünschter Länge einrichten, nach dessen Ablauf es piept.

Wir finden das sehr praktisch, zumal die Timer sonst auf der Fenix ziemlich kompliziert zu bedienen sind. Die Spracherkennungsrate beträgt nicht ganz, aber annähernd 100 Prozent. Zum Aktivieren von Mikrofon und Modus müssen wir die Taste rechts oben gedrückt halten.

Telefonie und induktive Tasten

Es gibt eine Reihe von weiteren Anweisungen, etwa "Wie ist das Wetter" oder "Nächster Song" . Sinnvoll finden wir neben den Timern auch das Aufrufen von Aktivitäten, die wir nicht in den Favoriten haben, sondern irgendwo in der langen Liste stehen.

Die Sprachbefehle funktionieren gut, allerdings müssen wir uns recht eng an ein paar Vorgaben halten. Bei "Starte Cardio" etwa passiert nichts, nur bei "Starte Cardio-Aktivität" geschieht das Gewünschte und wir können die Aktivität mit einem einzigen weiteren Tastendruck wie gewohnt beginnen.

Minimal störend bei den Offline-Sprachbefehlen finden wir die recht lange Wartezeit von zwei bis drei Sekunden. Außerdem hätten wir gerne besseres optisches Feedback: Der Start des Timers wird kurz gezeigt, aber dann verschwindet der Countdown vom Display.

Eine weitere neue Möglichkeit ist Telefonie, was nur mit gekoppeltem Smartphone klappt. Nach wie vor gibt es keine Fenix mit LTE-Modul, wofür Garmin als Grund primär den zu hohen Energiebedarf nennt.

Solange das Smartphone in der Nähe ist, bemerkt man das Fehlen von LTE allerdings nicht: Alle nötigen Funktionen sind vorhanden, die Klangqualität ist erstaunlich gut.

Allerdings hören wir unser Gegenüber relativ leise, und das gilt auch umgekehrt. Sobald in der Nähe ein etwas größeres Auto herumfährt, müssen beide Gesprächsteilnehmer sehr laut sprechen, damit überhaupt was ankommt – von der Apple Watch kennen wir das nicht.

Ein weiteres kleines Problem ist die Bedienung: Uns ist es mehrfach passiert, dass wir beim Versuch der Lautstärkeanpassung falsche Tasten erwischt haben und die Telefon-App einfach weg war. Wie wir sie rasch wieder aufs Display kriegen, haben wir bislang nicht herausgefunden. Richtig stressig fühlt es sich an, wenn das beim Sport passiert und wir nicht aus Versehen eine Aktivität beenden wollen. Die Telefonie können wir ebenso wie Nachrichten auf Wunsch vollständig deaktivieren.

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Ab jetzt wird mit der Fenix getaucht!

Die Fenix ist traditionell zwar wasserdicht bis zu einer Tiefe von 100 Metern – das gilt auch für die neuen Modelle. Nur sollte man bislang unter Wasser eigentlich nicht die Tasten drücken. Das hat im Normalfall keine Schäden verursacht, solange wir einigermaßen in der Nähe der Oberfläche waren.

Nun gibt Garmin eine Garantie bis zu einer Tiefe von 40 Metern: Die Fenix 8 ist offiziell für Taucher zertifiziert, konkret nach EN13319 (Standard für Tauchequipment) sowie für Sporttauchen (Single Gas) und Apnoetauchen bis 40 Meter. Gleichzeitig gibt es Apnoe und Tauchen als vorinstallierte Aktivitäten.

Die Optimierung aufs Tauchen hat eine große Auswirkung auf die Tasten: Die arbeiten nun induktiv (stark vereinfacht: magnetisch), so dass ein inneres Gehäuse der Fenix keinerlei Öffnungen mehr benötigt.

Die neuen Tasten bekommen wir bei jedem Drücken im wahrsten Sinne des Wortes zu spüren, weil sie nun anstelle eines Klicks ein vom Vibrationsmotor erzeugtes Vibrieren/Summen als Bestätigung verwenden – so ähnlich wie bei vielen Smartphones.

Der Effekt ist ziemlich auffällig. Uns gefällt er, aber das wird nicht allen Anwendern so gehen. Davon abgesehen mussten wir uns in den ersten Stunden an die neuen Tasten gewöhnen: Man muss nun etwas entschlossener (nicht unbedingt fester) zudrücken.

Neue Navigationsfunktionen

Auch bei der Firmware hat sich einiges getan. Der grundlegende Aufbau der Menüs wurde nicht verändert, erfahrene Anwender müssen aber ein bisschen umlernen. So hat Garmin die langen Listen mit Optionen nun sehr viel stärker als bislang mit Untermenüs versehen.

Das ist in der Tat oft übersichtlicher, aber nicht immer. Wir haben etwa ewig gebraucht, um die Einstellungen für die GPS-Konnektivität zu finden: Sie sind im Untermenü Aktivität des Untermenüs Fokusmodi untergebracht – wir haben das nur durch Zufall herausgefunden.

Die Firmware für die Fenix 8 wurde laut Garmin weitgehend neu programmiert, weshalb sie so gut wie sicher nicht für ältere Modelle als Update erscheint.

Es gibt noch ein paar Bugs, etwa bei der Erkennung von Nickerchen, bei Abbiegehinweisen während der Navigation und beim Einblenden von Rundenzeiten. Uns sind keine schweren Fehler aufgefallen, etwa Abstürze oder Probleme mit dem Aufzeichnen von Aktivitäten.

Ein größeres Ärgernis gibt es aber doch: Wir finden, dass auf den AMOLED-Modellen fast alle Zifferblätter im Always-on-Modus selbst bei maximaler Helligkeit zu dunkel sind und dass ausgerechnet Stunden und Minuten arg filigran dargestellt werden. Selbst bei normalem Tageslicht müssen wir genau hinschauen, um die Zeit zu erkennen.

Sobald sich ein Fenster oder der Himmel auf dem Glas spiegelt, geht im Grunde gar nichts mehr – bei anderen AMOLED-Uhren hatten wir das Problem nie. Es gibt nur ein Zifferblatt, bei dem wir Uhrzeit immer gut ablesen können, nämlich Deep Sea (das uns ganz persönlich nicht gefällt).

Auch im Forum gibt es Beschwerden, wir hoffen auf Updates. Bis dahin verwenden wir Always-on gar nicht, sondern nur das immerhin nahezu perfekt funktionierende Gesten-Aktivieren. Immerhin sparen wir damit gleich noch Akkulaufzeit.

Von diesem Spezialfall abgesehen ist die Uhr sonst immer sehr gut ablesbar. Selbst bei Aktivitäten in praller Sonne hatten wir nie Probleme, auch nicht mit kleinteiligen Landkarten oder ähnlichem.

Es gibt eine neue Ski-Tagesanalyse auf Basis von über 2.000 Skipisten in aller Welt, aber sonst keine neuen Metriken, Ratgeber oder sonstigen Analyse-Widgets. Da bietet die Fenix ja schon länger eher zu viel als zu wenig, etwa Stress und die Body Battery. Neu in der Software ist primär das dynamische Roundtrip Routing.

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Damit kann die Fenix 8 unter anderem bei Radtouren, Laufeinheiten und Wanderungen einen vorher festgelegten Rundkurs in Echtzeit anpassen, falls wir von der ursprünglich vorgesehenen Strecke abkommen.

Dann wird automatisch ein Re-Routing durchgeführt, so dass wir wieder auf den vorgesehenen Weg gelangen und die geplante Strecke zurücklegen. Bislang gab es bei Abweichungen lediglich eine Warnung.

Ganz neu ist der sogenannte Dynamic Roundtrip. Dabei geben wir vor einem Lauf die gewünschte Streckenlänge an. Und dann joggen oder radeln wir einfach los, bis sich (abhängig von der Umgebung) die Sportuhr bei etwa 40 Prozent des Weges meldet und uns auf einem anderen Weg wieder zurückleitet. Bei unseren Läufen hat das hervorragend funktioniert.

Zur Klarstellung: Das dynamische Re-Routing klappt nur mit Strecken, die von der Fenix 8 selbst (über Strecke erstellen und Roundtrip Routing) berechnet wurden, sowie bei der Option Dynamic Roundtrip. Bei extern erstellten und dann importierten Strecken gibt es leider nach wie vor kein Re-Routing.

Neben den genannten Neuerungen finden wir beim Navigieren einige kleine, aber sehr praktische Verbesserungen: eine immer eingeblendete Entfernungslinie (klingt kryptisch, ist in der Praxis aber sofort verständlich), eine schnelle Option zum kurzfristigen Aktivieren von Touch-Eingaben und einen simplen kleinen Kompass am Bildschirmrand.

Garmin Fenix 8: Verfügbarkeit, Alternativen und Fazit

Die Garmin Fenix 8 kostet in einer Größe von 43 Millimetern und 47 Millimetern ab rund 1.000 Euro. Für die Varianten in 51 Millimeter sind ab rund 1.100 Euro fällig. Fast alle Modelle sind in mehreren Farb- und Materialversionen erhältlich.

Alternativ bietet Garmin die gleichzeitig mit der Fenix 8 veröffentlichte, 51 Millimeter große Enduro 3 an, die vor allem mit mehr Akkulaufzeit punktet. Die Enduro 3 hat weder Mikrofon noch Lautsprecher, so dass auch keine Telefonie oder Spracheingabe möglich sind. Sonst gibt es keine uns bekannten funktionalen Unterschiede, der Preis liegt bei rund 900 Euro.

Ebenfalls neu von Garmin ist eine Budget-Sportuhr namens Fenix E in 47 Millimeter mit einem 1,3-Zoll-AMOLED-Display; die Hardware entspricht weitgehend der Fenix 7. Der Preis liegt bei rund 800 Euro.

Fazit

Die Garmin Fenix ist traditionell ein Begleiter für das ganz große Abenteuer. Das ist auch mit der Fenix 8 der Fall, aber: Wir sind nicht sicher, ob wir wirklich smarte und dezent ans Büro erinnernde Elemente wie Telefonie und Sprachnotizen brauchen – oder möchten.

Wenn Garmin uns in der Entwicklungsphase der Fenix 8 gefragt hätte, hätten wir stattdessen "noch mehr Akkulaufzeit" und "weniger Höhe" ganz oben auf den Wunschzettel geschrieben.

Immerhin, die meisten neuen Elemente funktionieren auf Anhieb ziemlich gut. Unser Highlight ist das Aufrufen von Timern per Offline-Sprachbefehl, was viel komfortabler und schneller klappt als über die Menüs. Allein das hat unseren Alltag fast so ähnlich wie die integrierte Taschenlampe vor ein paar Jahren verbessert.

Das zu leise Telefon und ein paar weitere Details lassen uns aber etwas ratlos zurück. Ganz generell hat Garmin das Problem, dass die Fenix 8 trotz überarbeiteter Firmware nicht so richtig auf viele sehr unterschiedliche aktive Funktionen gleichzeitig ausgerichtet ist. Beispielsweise gibt es keinen echten Taskwechsel.

Wenn dann beim Trailrunning das Telefon-Widget versehentlich in den Hintergrund rutscht, laufen wir ziemlich blöd rum und hätten gerne klare Anzeichen dafür, dass die Aktivitätsaufzeichnung sicher weiterläuft und wir keine Abzweigung verpassen. Hier hat eine "echte" Smartwatch wie die Apple Watch Ultra klare Vorteile.

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Von solchen Feinheiten mal abgesehen ist die Fenix 8 sowohl in der AMOLED- als auch in der Solar-Edition immer noch eines der besten Outdoor- und Sport-Wearables fürs Handgelenk. Das gilt im Hinblick auf GPS und Pulsmessung, das Anbinden von externen Sensoren und die fantastische Offline-Navigation inklusive der neuen Routing-Funktionen.

Die überarbeitete Firmware gefällt uns insgesamt. Dass es noch Fehler gibt, ist ärgerlich – allerdings sollte das meiste rasch lösbar sein. Wir sind allerdings gespannt, ob (und wie) sich Garmin um die Sache mit den schwer ablesbaren Always-on-Zifferblättern kümmert.

Trotz Detailkritik: Die Fenix 8 ist eine hervorragend verarbeitete Sportuhr mit fantastischem Funktionsumfang, tollen Akkulaufzeiten und (nicht zu vergessen!) einem sehr guten Ökosystem – allerdings auch mit einem sehr hohen Preis.


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