Garmin Fenix 7 und Epix 2: Verfügbarkeit und Fazit

Die Schlafanalyse funktioniert bei uns genauso gut oder schlecht wie bei der Fenix 6. Auch die Fenix 7 neigt dazu, entspanntes Lümmeln vor dem Fernseher schon als REM-Phase zu kategorisieren. Zum Glück kann man die Werte recht einfach nachträglich per App korrigieren.

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Verbindungsprobleme mit externen Sensoren hatten wir nicht, zumindest per Bluetooth hat alles auf Anhieb funktioniert. Auch das Koppeln mit dem Smartphone hat auf Anhieb zuverlässig geklappt. Dagegen kam uns die Datenübertragung per WLAN etwas wackliger und länger vor als bei den älteren Fenix.

Alle Fenix 7 sowie die Epix 2 verfügen über die Möglichkeit, Daten sowohl per WLAN als auch per Bluetooth zu übertragen. Alle haben mindestens 16 GByte internen Speicher, die meisten Modelle haben sogar 32 GByte verbaut.

Unterschiede gibt es bei den vorinstallierten Karten: Bei den Modellen mit 16 GByte müssen die Nutzer selbst laden, bei 32 GByte sind unter anderem die Karten der Heimatregion schon vorinstalliert. Außerdem bieten einige Wearables beim GPS kein Multi-Band, sondern lediglich Multi-Frequenz.

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Das bedeutet, dass neben GPS auch noch Galileo oder Glonass zur Positionsbestimmung verwendet wird, aber nicht die weitergehende Verfolgung von mehreren Satelliten. Sprich: Multi-Band in den teureren Fenix 7 und in der Epix 2 bietet genauere Daten, insbesondere in engen Straßen und Tälern. Alle Wearables sind wasserdicht bis 10 ATM (100 Meter).

Die meisten Versionen der Fenix 7 sowie die Epix 2 sind laut Garmin ab rund 700 Euro erhältlich. Die meisten Modelle mit Saphirglas und Solar kosten rund 1.000 Euro. Trotz der hohen Preise gibt es massive Lieferschwierigkeiten.

Fazit

Es fühlt sich merkwürdig an, im Jahr 2022 ein Wearable dafür zu loben, dass es eine Taschenlampe und einen Touchscreen hat. Allerdings sind das nun mal wichtige und sinnvolle Neuerungen bei der Garmin Fenix 7. Schade, dass es die erstaunlich praktischen LEDs nur bei der Fenix 7X gibt.

Die Touch-Bedienung hat Garmin nahezu perfekt umgesetzt. Auch viele langjährige Fans der Fenix-Tastensteuerung dürften rasch umschwenken - weil es einfach ist und Spaß macht. In fast zwei Wochen intensiver Nutzung hatten wir nie Fehleingaben. Die Optionen zum Ein- und Ausschalten von Touch sind vorbildlich. Genauso sollte das künftig bitte auch in anderen Wearables gelöst werden.

Garmin fenix 7 - GPS-Multisport-Smartwatch mit Farbdisplay und Touch-/Tastenbedienung

Davon abgesehen ist die Fenix 7 eine sinnvolle Weiterentwicklung der Vorgänger. Im Alltag haben wir neben Touch und Taschenlampe vor allem die wesentlich flüssigere Darstellung der Offlinekarten und das schnellere Routing als angenehm erlebt. Auch die längere Akkulaufzeiten merkt man deutlich, inklusive der Solar-Ladung mit dem höheren Wirkungsgrad.

  • Die Trainingsseiten können wir per Touch individualisieren. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • In Zeitleisten wie bei der Herzfrequenz können wir per Touch nach links scrollen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Sensorabdeckung bei der Fenix 7 (rechts) ist sauber integriert und aus Glas statt aus Kunststoff wie bei der Fenix 6X. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Links die Fenix 6X, rechts die Fenix 7 mit 47 Millimeter Durchmesser. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die rote LED der Fenix 7X.  (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mit diesem Griff schalten wir den Touchscreen zuverlässig ein und aus. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Offline-Karte scrollt auf der Fenix 7 sehr flüssig. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Hinten die Fenix 6X, vorne die Fenix 7.  (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Im Kartenmanager laden wir andere Welt-Regionen - das geht nur per WLAN oder mit Kabelverbindung zu Garmin Express (am PC). (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Dieses Menü enthält die Optionen über den Touchscreen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Ein paar weitere Menüs erlauben mehr Einblick auf das Solar-Laden. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mit einer neuen Ausdauer-Funktion können wir Läufe und Radtouren besser absolvieren. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Das Ladekabel ist schon von anderen Garmin-Smartwatches bekannt. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Epix 2 verfügt über ein detailreiches AMOLED-Bildschirmchen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Nur bei der Fenix 7 können wir die Trainingsfelder mit der Mobile-App Garmin Connect einrichten. (Bild: Garmin/Screenshot:Golem.de)
  • Eine Trainingsübersicht in Garmin Connect auf iOS. (Bild: Garmin/Screenshot:Golem.de)
  • Auch die Kartenoptionen verwalten wir per App. (Bild: Garmin/Screenshot:Golem.de)
  • Nur per GPS (Fenix 6X) sind wir diese etwas wacklige Route gelaufen. (Bild: Garmin/Screenshot:Golem.de)
  • Auf der Fenix 7 ist die Strecke dank All + Multi-Band GPS sichtbar genauer. (Bild: Garmin/Screenshot:Golem.de)
  • Artwork der Fenix 7 (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7 (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7s (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7S (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7X (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7X (Bild: Garmin)
  • Artwork der Epix 2 (Bild: Garmin)
  • Artwork der Epix 2 (Bild: Garmin)
Hinten die Fenix 6X, vorne die Fenix 7. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Von der besseren Herzfrequenzmessung haben wir im Alltag dagegen nichts gemerkt - aber die war ja auch schon bei der Fenix 6 sehr gut. Hier freuen wir uns am meisten darüber, dass die Sensoren durch Glas und nicht mehr durch Kunststoff geschützt sind. So wirkt dieses sowieso fast unkaputtbare Wearable noch robuster.

Das mit dem neuen GPS-Modul ist so eine Sache. Uns reicht einfaches GPS im Alltag. Auf höchster Erfassungsstufe mit Multi-Band liefert die Fenix 7 zwar beeindruckend präzise Daten, aber dafür wäre uns im Normalfall der Energieverbrauch zu hoch.

Wer die Fenix 6 besitzt und nun über den Kauf des Nachfolgers nachdenkt: Nur wegen Touch würden wir nicht upgraden - das ist eine tolle Luxusfunktion, aber kein Muss. Wenn allerdings neben Touch auch Routing, Akku und das sonstige Drumherum wichtig sind, dann ist die Fenix 7 die richtige Uhr.

Autor Peter Steinlechner auf Strava

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 Solarstrom und Routing
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wowupa 20. Mär 2022

Hallo ern.karpinski, beides ist falsch ;) Ich hatte sowohl die 6X als auch jetzt die 7X...

niemandhier 06. Feb 2022

Können wir ja nix für das Dein Bad so klein ist..

023,-+ 02. Feb 2022

da komme ich glatt mit - beim Radfahren ist ein "Sie fahren Rad" nett, wenn man 20sec...

theFiend 26. Jan 2022

Einerseits das, aber wie bei den Wearables auch, hängt eben viel auch vom Prozessor ab...



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