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Die Fenix 5X ist das Spitzenmodell der Serie.
Die Fenix 5X ist das Spitzenmodell der Serie. (Bild: Katja Höhne/Golem.de)

Fortgeschrittene Kalorienzählung

Die drei Fenix 5 zeigen auf Wunsch die Benachrichtigungen vom Smartphone an, vor allem aber sind sie vollwertige Fitnesstracker, die von den Schritten bis zum Schlaf die üblichen Daten aufzeichnen, die man dann zur Auswertung per Bluetooth LE auf sein Smartphone oder per WLAN oder USB-Kabel auf den Rechner übertragen und dort in Garmin Connect auswerten kann. Die 5er-Serie ermittelt über den integrierten optischen Pulsmesser nun kontinuierlich die Herzfrequenz - bei den älteren Fenix-Modellen ist das in Ruhe nur alle 10 bis 15 Minuten geschehen.

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  • Alle Modelle der Fenix 5 können sehr viele Sportarten aufzeichnen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Ein neues Ladekabel - Garmin will es künftig bei all seinen Geräten verwenden. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Fenix 5 verfügt über einen barometrischen Höhenmesser und einen eingebauten Kompass. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Das Routing gibt es nur auf der besonders großen Fenix 5X. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Hier berechnet das Gerät einen Rundkurs zum Laufen - was ein paar Minuten dauert. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Strecke kann man akzeptieren, oder eine weitere berechnen lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein gut sichtbarer Pfeil fordert zum Abbiegen auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Feld unten zeigt die geschätzte Ankunftszeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Im grünen Bereich: Training Load 2.0 sagt, dass ich noch weiter Sport machen "darf". (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Im Browser sieht der Traingszustand auf Garmin Connect so aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch Garmin Connect Mobile zeigt den Verlauf, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... liefert aber nur ziemlich kryptische Erklärungen mit. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer regelmäßig Sport macht, kann sich über zu wenige Daten nicht beschweren. (Screenshot: Golem.de)
  • Regeneration spielt eine größere Rolle. (Screenshot: Golem.de)
  • Der VO2max wird natürlich nur geschätzt, die Werte sind aber stimmig. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Laufprognose läuft eher unter "schön wär's"... (Screenshot: Golem.de)
  • Um das Display herum zeigt der Schrittzähler den Fortschritt mit einem Kreis an. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Links die Fenix 5, rechts die Fenix 5X (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Erfassung der Wenden beim Schwimmen funktioniert leider genauso schlecht wie bei der Fenix 3. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Im Alltag machen die Uhren einen recht schicken Eindruck. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Wer mag, kann auch Zifferblätter mit Zeigern auswählen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Rückseite mit den drei LEDs der optischen Pulsmessung (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
Im grünen Bereich: Training Load 2.0 sagt, dass ich noch weiter Sport machen "darf". (Foto: Katja Höhne/Golem.de)

Die Pulsmessung arbeitet nach meinem Eindruck übrigens noch besser. Ich habe auffällige Werte über einen Zeitraum von rund drei Wochen regelmäßig manuell überprüft: Sie haben so gut wie immer gestimmt. Durch die größeren Datenmengen ist nun auch die Berechnung der Aktiv- und Ruhekalorien genauer, was in meinem Fall glaubwürdigere Daten, leider aber auch einen niedrigeren Verbrauch bedeutet - das ein oder andere Stück Kuchen schmeckt so etwas weniger lecker.

Schade auch: Bei der optischen Pulsmessung gibt es immer noch die bei derlei Systemen unvermeidbaren Zeitverzögerungen von 20 bis 30 Sekunden, so dass ein echtes Intervalltraining nicht möglich ist. Dazu ist ein Brustgurt nötig; überhaupt lassen sich Trittfrequenzsensoren und anderes Zubehör nun per ANT+ und Bluetooth koppeln.

Eine relativ sinnvolle Neuerung ist ein System, das vor allem Ausdauersportlern hilft. Es heißt Training Load 2.0 - teils auf der Uhr auch schlicht Trainingszustand - und zeigt an, ob ein Unter- oder Übertraining droht. Dazu muss man seine Fenix 5 bei den Sporteinheiten tragen, und wenn nach ein paar Tagen genug Daten gesammelt wurden, wirft das System eine schicke Kurve aus.

Individuelle Fitnesskurve

Bei mir war es nach genau einer Woche soweit. In Garmin Connect (Browser und Smartphone) sowie auf der Uhr selbst sehe ich nun, ob ich im Grünen - also im optimalen - Bereich bin oder zu viel oder zu wenig mache. Auch wenn diese Angaben lediglich auf Schätzungen beruhen: Ich finde das ganz praktisch. Allerdings wünsche ich mir zu einigen der Angaben mehr Informationen.

Wenn etwa als mein persönlicher Status das Wort "Unproduktiv" eingeblendet wird, weiß ich nicht: Muss ich mehr trainieren, oder eher härtere und schnellere Einheiten absolvieren? Oder brauche ich ein paar Tage Regeneration? Schade finde ich auch, dass nur echte Aktivitäten ausgewertet werden - der drei Stunden lange Spaziergang mit dem Hund, der auch anstrengend sein kann, findet dagegen keine Berücksichtigung.

Auch Schwimmeinheiten ohne Pulsgurt ignoriert Trainings Load 2.0 (beim Schwimmen funktioniert die optische Messung nicht). Polar hat übrigens mit Polar Flow ein völlig anders aufbereitetes, aber letztlich doch ähnliches, System, das wirklich alle Daten erfasst und das zumindest mir dshalb viel besser gefällt.

Neue Schriften und schnelle Bandwechsel

Die restlichen Apps, Widgets und Systeme der Fenix 5 hat Garmin gegenüber den Vorgängern nur im Detail überarbeitet. So gibt es jetzt etwas mehr grafische Elemente - etwa einen Kreis, der parallel zur Zahl der gelaufenen Schritte anzeigt, wie viel der Nutzer bis zum Tagesziel noch gehen müsste. Dazu kommen kleinere Verbesserungen bei der Bedienung, etwa wenn es in die Tiefen der Menüs mit den Trainingsanzeigen geht.

Mir kommen die allermeisten dieser Änderungen sinnvoll vor - die riesigen Datenmengen inklusive der Querschnittsgeometrie beim Skifahren, der Trittfrequenz beim Laufen oder der Schlagrate beim Stand-up-Paddeling bekommt man so etwas besser in den Griff. Eine spürbare Verbesserung sind meiner Meinung nach auch die viel besser lesbaren und schöneren Schriften, die Garmin nun verwendet.

Bis auf das neue Design hat sich bei den Gehäusen gegenüber der Fenix-3-Reihe wenig getan. Eine sinnvolle Neuerung bei den Armbändern ist immerhin der sogenannte Quickfit-Mechanismus, mit dem sich die Bänder innerhalb von Sekunden abmachen und gegen andere austauschen lassen, etwa das mitgelieferte Silikonband gegen eines aus Leder. Das funktioniert allerdings nur mit den sehr teuren Bändern von Garmin selbst - bei anderen muss der Nutzer wie gehabt die verschraubten Federstege öffnen, was aber auch recht komfortabel ist.

Die Akkulaufzeiten sind insgesamt sehr gut. Bei der Fenix 5 gibt Garmin im Smart-Modus - also bei normalem Tragen mit optischer Pulsmessung - eine Laufzeit von bis zu zwei Wochen an. Beim Training mit GPS- und Pulsaufzeichnung soll die Uhr bis zu 24 Stunden lang mitlaufen können. Beides erscheint mir einigermaßen realistisch.

In der Praxis musste ich für einen Tag normale bis starke Nutzung mit rund 5 Prozentpunkten Akku rechnen, ebenso für eine Stunde Training. Die kleine 5S hält spürbar weniger lang, die 5X etwas weniger lang. Das Navigieren per Karte saugt übrigens besonders stark an der Batterie: Für einen Rundlauf von einer Stunde sind mit der energieintensiven Erstellung der Tour locker um die 15 Akku-Prozentpunkte fällig.

 Zeitaufwendige Routing-RoutinenVerfügbarkeit und Fazit 

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BlueCharge 25. Apr 2017

Diese implizierte Behauptung zugunsten der Garmin Fenix wirkt nicht sehr kompetent...

Elgareth 19. Apr 2017

Und ich dachte immer Bonusanten wäre die richtige Mehrzahl...hm

skull77 18. Apr 2017

Nö, ich kann alles sehr gut lesen. Nur wenn es dunkel wird, kann man das Display...

cyberdynesystems 17. Apr 2017

Glaub' nicht alles was Du im Internet von irgendwelchen Leuten liest... es gibt zu viele...

jayjay 14. Apr 2017

Und wenn doch dann wäre man doch froh wenn mein ein Cloudbasiertes Navi dabei hat das...



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