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Die Fenix 5X ist das Spitzenmodell der Serie.
Die Fenix 5X ist das Spitzenmodell der Serie. (Bild: Katja Höhne/Golem.de)

Zeitaufwendige Routing-Routinen

Die 5X muss diese Informationen dann erstmal in aller Ruhe überdenken. Sprich: Sie braucht ziemlich lange, um meine Route zu berechnen. Je nach Länge kann das locker zwischen zwei und mehr als fünf Minuten dauern, während denen sich der Ladekreis mehrfach füllt und kurz vor Vollendung wieder von vorne mit den Kalkulationen beginnt.

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  • Alle Modelle der Fenix 5 können sehr viele Sportarten aufzeichnen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Ein neues Ladekabel - Garmin will es künftig bei all seinen Geräten verwenden. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Fenix 5 verfügt über einen barometrischen Höhenmesser und einen eingebauten Kompass. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Das Routing gibt es nur auf der besonders großen Fenix 5X. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Hier berechnet das Gerät einen Rundkurs zum Laufen - was ein paar Minuten dauert. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Strecke kann man akzeptieren, oder eine weitere berechnen lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein gut sichtbarer Pfeil fordert zum Abbiegen auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Feld unten zeigt die geschätzte Ankunftszeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Im grünen Bereich: Training Load 2.0 sagt, dass ich noch weiter Sport machen "darf". (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Im Browser sieht der Traingszustand auf Garmin Connect so aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch Garmin Connect Mobile zeigt den Verlauf, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... liefert aber nur ziemlich kryptische Erklärungen mit. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer regelmäßig Sport macht, kann sich über zu wenige Daten nicht beschweren. (Screenshot: Golem.de)
  • Regeneration spielt eine größere Rolle. (Screenshot: Golem.de)
  • Der VO2max wird natürlich nur geschätzt, die Werte sind aber stimmig. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Laufprognose läuft eher unter "schön wär's"... (Screenshot: Golem.de)
  • Um das Display herum zeigt der Schrittzähler den Fortschritt mit einem Kreis an. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Links die Fenix 5, rechts die Fenix 5X (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Erfassung der Wenden beim Schwimmen funktioniert leider genauso schlecht wie bei der Fenix 3. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Im Alltag machen die Uhren einen recht schicken Eindruck. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Wer mag, kann auch Zifferblätter mit Zeigern auswählen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Rückseite mit den drei LEDs der optischen Pulsmessung (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
Das Routing gibt es nur auf der besonders großen Fenix 5X. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)

Auf Wunsch berechnet die Uhr auf Basis meiner paar Angaben bis zu drei Rundkurse. So gut wie immer war mir die Warterei zu blöd und ich habe mich einfach für die erste Strecke entschieden - der Strand von Liberty City ist ja sowieso nicht mit im Angebot. Mit den computergenerierten Routen habe ich dann ganz gute Erfahrungen gemacht. Das Gerät ist offenbar ganz gut darin, die zugrundeliegenden Openstreetmap-Karten sinnvoll auszuwerten.

Beim Joggen bin ich nie direkt an eine wirklich stark befahrene Straße - etwa eine Autobahn, die es durchaus in der Nähe gab - geleitet worden, sondern erstaunlich oft durch ruhige Nebenstraßen oder über Feldwege. Ob das Zufall war oder nicht, ist etwas schwierig zu sagen.

Bei einer Präsentation im Vorfeld des Tests hatte Garmin mir erklärt, dass die Routenführung stark vom vorhandenen Datenmaterial abhänge - nicht alle Orte in Europa sind in Openstreetmap so gut erfasst wie die Ballungsräume, in denen ich unterwegs war. Außerdem werde an der Funktion weitergearbeitet, nach und nach sollen die Algorithmen per Update dann immer besser darin werden, geeignete Strecken für mich zu finden.

Das eigentliche Navigieren läuft vom Start weg erstaunlich tadellos, die Warnung über Abbiegungen und derartiges kommen genau zum richtigen Zeitpunkt. Allerdings gilt das in erster Linie für das Gehen und Joggen. Auf dem Fahrrad funktioniert das für mein Gefühl zu fummelig, zumal der auf dem Display gezeigte Ausschnitt beim Hochheben des Arms erst wieder korrekt ausgerichtet werden muss, was nur sehr ruckelnd abläuft.

Auf dem Rad würde ich mit der Fenix 5X aus diesem Grund keine Touren in Stadtnähe mit vielen Abbiegungen machen wollen; allerdings kann die Navigation auch beim Joggen in sehr engen Umgebungen wie dem Englischen Garten in München, in dem sich die Wege in einigen Ecken alle paar Meter kreuzen, an ihre Grenzen kommen. Richtig gut funktioniert das vor allem in weiten, eher ländlichen Gebieten - also da, wo es tatsächlich immer noch Lücken im Mobilfunknetz gibt.

Neben den Rundkursen gibt es noch ein paar weitere Navigationsfunktionen. So kann man sich über ein clever ausgedachtes Menü zu Restaurants oder Sehenswürdigkeiten, wahlweise auch zu ganzen Orten in der Nähe leiten lassen. Einzelne Straßen oder sonstige Adressen kann man aber gar nicht eingeben - für solche Zwecke ist die Uhr nicht gemacht. Garmin liefert die 5X mit zwei installierten Karten aus, nämlich mit der Topoactive und der Fahrradkarte Europa. Wer mag, kann eigene Karten mit anderen Regionen laden - das ist aber relativ komplex.

Fitnesstracker und Pulsmessung

Wer das Routing nicht verwendet, greift im Zweifel lieber zu den etwas kleineren Modellen Fenix 5 und Fenix 5S. Beide bieten - abgesehen von der Akkulaufzeit - die gleichen Funktionen. Auch die Firmware ist dieselbe, während die 5X eine eigene verwendet. Die Unterschiede zu den weiterhin erhältlichen Vorgängern Fenix 3, 3 HR und Chronos sind dabei überschaubar.

Alle Wearables verwenden das von anderen aktuellen Garmin-Modellen bekannte transflektive Memory-in-Pixel-Display, das im Sonnenlicht hervorragend ablesbar ist, bei Dämmerung hingegen nur schwierig - auf Knopfdruck oder mit einer Handbewegung lässt sich aber ein Hintergrundlicht aktivieren. Touch-Steuerung gibt es nicht, die Bedienung erfolgt ausschließlich über die fünf seitlich angebrachen Tasten. Alle Modelle können Positionsdaten per GPS und wahlweise über das russische Glonass-System verarbeiten.

 Garmin Fenix 5 im Test: Die Minimap am HandgelenkFortgeschrittene Kalorienzählung 

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BlueCharge 25. Apr 2017

Diese implizierte Behauptung zugunsten der Garmin Fenix wirkt nicht sehr kompetent...

Elgareth 19. Apr 2017

Und ich dachte immer Bonusanten wäre die richtige Mehrzahl...hm

skull77 18. Apr 2017

Nö, ich kann alles sehr gut lesen. Nur wenn es dunkel wird, kann man das Display...

cyberdynesystems 17. Apr 2017

Glaub' nicht alles was Du im Internet von irgendwelchen Leuten liest... es gibt zu viele...

jayjay 14. Apr 2017

Und wenn doch dann wäre man doch froh wenn mein ein Cloudbasiertes Navi dabei hat das...



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