Fenix 7X Pro: Display, Solar und Geschwindigkeit

Epix 2 Pro und Fenix 7 Pro (jeweils plus S und X) verfügen über die gleiche Softwareausstattung. Es gibt also Basisfunktionen wie Schrittzähler, Benachrichtigungen, die Schätzung des Kalorienverbrauchs, Schlafanalyse sowie Trainings- und Erholungsratgeber.

Neu sind unter anderem Widgets für Ausdauer und ein Hill Score, mit dem Trailrunner ihre Leistungsfähigkeit und die Reserven bei Bergläufen besser einschätzen können.

Die topografischen Offlinekarten zum Navigieren ohne weitere Hardware sind ebenfalls auf allen hier thematisierten Sportuhren verfügbar, genauso wie eine Bezahlfunktion und Unterstützung für Musik direkt auf dem Gerät – Kopfhörer werden per Bluetooth gekoppelt. Es gibt kein EKG und keine Version mit Datenübertragung etwa per LTE.

Garmin hat in beiden Sportuhrenserien einen neuen Herzfrequenzsensor im Einsatz: Elevate Gen 5. Laut Garmin soll er durch mehr LEDs den Puls auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässiger messen können, etwa beim Radfahren. Wir haben gegenüber dem Vorgängersensor keinen Unterschied bemerkt, beide machen bei uns ihren Job sehr gut.

Bei der Fenix 7X Pro gibt es nur kleinere Updates zur Fenix ohne Pro. Die Akkulaufzeiten sind gleich geblieben. Der wichtigste Unterschied: Garmin hat die Memory-in-Pixel-Technologie (MIP) optimiert.

Das Ergebnis ist eine etwas kontrastreichere Darstellung – was die Ablesbarkeit in dunklen Umgebungen kaum verbessert. Je nach Einfall des Restlichts am Abend oder in Innenräumen ist der Unterschied mal ganz gut, mal kaum zu sehen.

In unserer Galerie haben wir Vergleichsbilder, die den Unterschied zwischen der Fenix 7X Pro und einer Enduro 2 (Display baugleich der Fenix 7X) unserer Meinung nach ganz gut zeigen.

Weitere kleine Optimierungen, die aber nicht von Garmin bestätigt sind: Die Solarlinse der neuen Fenix ist nach unseren Messungen etwas effizienter. Wir kommen auf rund 10 Prozent mehr getankte Energie.

  • Bei Aktivitäten kann die Fenix 7X Pro auch grafische Elemente darstellen. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Links das Standard-Zifferblatt der Epix 2X Pro, rechts das Default der Fenix 7X Pro (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Bei Aktivitäten verwendet die Epix einen dunklen Hintergrund - das spart bei AMOLED-Displays nämlich Energie. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Die Taschenlampe der Fenix (und der Epix) ist ganz schön hell. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Beide Sportuhren haben die gleichen Taschenlampenfunktionen. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Die voll aktivierte Version eines Zifferblatts auf der Epix 2X Pro (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Das ist eine Always-on-Version des Zifferblatts auf der Epix 2X Pro. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Eine augenschonende Red-Eye-Version des Zifferblatts auf der Epix (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Die Always-on des rot eingefärbten Zifferblatts (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Nachts zeigt die Epix ein einfaches Zifferblatt nach Touch an - das kann man aber ganz deaktivieren. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Viele Grafiken wirken auf der Epix (links) noch etwas verlorener als auf der Fenix. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Ein Wetter-Overlay mit Temperaturen auf der Epix (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Die Enduro 2 (identisch Fenix 7X) ist nicht ganz so kontrastreich, das Weiß etwas cremiger. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Die neue Fenix 7X Pro ist kontraststärker, das Weiß heller und das Schwarz dunkler. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Auf der Rückseite befindet sich die Garmin-proprietäre Pogo-Buchse zum Laden. (Foto: Steinlechner/Golem.de)
  • Auf der Uhr, aber auch in der Garmin-App können wir die Epix 2X Pro konfigurieren. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
  • Hier sehen wir die wichtigsten Optionen des AMOLED-Displays. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
  • Das Menü für GPS ist auf Epix und Fenix gleich. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
  • Die Energie-Modi der Epix 2X Pro (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
Die Enduro 2 (identisch Fenix 7X) ist nicht ganz so kontrastreich, das Weiß etwas cremiger. (Foto: Steinlechner/Golem.de)

Allerdings sind wir unsicher, ob das bei allen Uhren so ist oder ob es da eine gewisse Streuung gibt. Und selbst wenn nicht: Es handelt sich nur um eine etwas effektivere Verlängerung der Akkulaufzeit – im Alltag dürfte man das kaum spüren.

Auch die Prozessoren der Pro scheinen etwas flotter zu arbeiten. Wir haben das anhand von Roundtrip-Routen ausprobiert, also auf der Uhr offline generierten Rundkursen.

Die Pro schafft das immer schneller als unsere Enduro/Fenix, aber: Der gleiche Kurs wird mal 5, dann 15 Sekunden schneller berechnet – bei Gesamtzeiten von unter einer Minute für eine 15 Kilometer lange Strecke.

Wir würden auch dies nicht überbewerten, sondern davon ausgehen, dass die Pro etwas mehr Reserven hat. Tatsächlich kommt uns auch das Scrollen durch die Menüs minimal flüssiger vor, was aber ein sehr subjektiver Eindruck ist. Weder beim neuen noch beim älteren Modell sind uns jemals Ruckler aufgefallen.

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 Garmin Epix und Fenix im Test: Sportuhren mit Strahlkraft vs. AusdauerGarmin Epix 2X Pro und Fenix 7X Pro: Verfügbarkeit und Fazit 
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